Review: White House Down

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Review: White House Down

Roland Emmerichs Actioner "White House Down" wird von seines Fans schon sehnlichst erwartet. Am 5. September startet der Blockbuster in Deutschland.

Das Rennen um den früheren Kinostart entschied bereits der Actioner Olympus Has Fallen für sich. Nun greift der Blockbusterexperte Roland Emmerich an, um mit seinem Streifen White House Down wenigstens den Kampf um den Titel "Bester Weißes-­Haus-Film 2013" zu gewinnen. Doch auch mit gewohnt bombigen Explosio­nen und zahllosen fliegenden Kugeln wird dieses Vorhaben für den im Katastrophenkino beheimateten Schwaben eher schwierig.

Agent John Cale (Channing Tatum) wäre gern im Secret Service des amerikanischen Präsidenten James Sawyer (Jamie Foxx) tätig, gereicht hat es für ihn jedoch lediglich zum Bodyguard von dessen Sprecher Eli Raphelson (Richard Jenkins). Auch beim erneuten Bewerbungsgespräch um den Posten fliegt Cale gnadenlos durch, sehr zum Leidwesen seiner Tochter Emily (Joey King), die ein großer Fan des Präsidenten ist und ihren Daddy gerne als dessen persönlichen Beschützer gesehen hätte. Um das Töchterchen dennoch glücklich zu machen, organisiert der bemühte Vater über eine gute Bekannte daher zwei Karten für eine Führung durchs Weiße Haus.

Doch der nette Familiennachmittag gerät außer Kontrolle, als das Gebäude von einer Gruppe Terroristen gestürmt wird. Während der Großteil der Anwesenden als Geiseln genommen oder gleich erledigt wird und Emily sich vor den Eindringlingen verstecken kann, gelingt John die Flucht in die unteren Etagen des Regierungssitzes, wo sein einstiger Traum schnell Realität wird: Kurz darauf ist Cale der Einzige, der den bedrohten Präsidenten jetzt noch beschützen kann, denn auf den haben es inzwischen nicht nur die Terroristen, sondern auch Leute aus seinen eigenen Reihen abgesehen. Um nicht nur das Staatsoberhaupt, sondern auch die ganze Welt zu retten, riskiert der Aushilfsbodyguard schließlich sogar sein Leben.

Wer sich White House Down ansieht, wird bereits von vornherein wissen, was ihn erwartet: spektakuläre Explosionen, exzessiver Kugelhagel und ein cooler Held, der die Welt rettet – typisch Emmerich eben. Doch der Blockbuster hat tatsächlich noch ein wenig mehr zu bieten, vor allem die stimmige Chemie zwischen seinen beiden Hauptdarstellern. Während Channing Tatum dabei als selbstloser Agent endlich den Sprung ins Action-Genre schafft, fällt Jamie Foxx nie übertrieben aus seiner Präsidentenrolle he­raus. So entwickeln sich die beiden im Laufe des Films zu einem sympathischen Buddy-Duo, das nicht nur in den Action-Sequenzen, sondern auch in den vereinzelt ruhigeren und humorvollen Abschnitten durchweg gut harmoniert. Zum insgeheimen Star und der Heldin des Streifens avanciert jedoch schnell die talentierte Nachwuchsschauspielerin Joey King, die eine gekonnte Performance als smarte Emily abliefert.

Fazit
Explosives Popcornkino in gewohnter Emmerich-Manier, das einzelne Schwächen im wahrsten Sinne des Wortes wegballert. (Stephanie Regener)

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