Weird West: Ein Mix aus Red Dead Redemption und Desperados mit toller Story und ganz viel Abwechslung + Video
Seit dem 31. März 2022 ist das Dark-Fantasy-RPG Weird West erhältlich, wir haben uns die Mischung aus Red Dead Redemption und Desperados genau angesehen. In unserem Test erfahrt ihr, warum uns das Western-Abenteuer bis zum Schluss gefesselt hat.
Mit Weird West bringen die Wolfeye Studios ihr allererstes Projekt auf den Markt. Erst Ende 2019 gründete sich das Team, um einzigartige Indie-Spielen zu entwickeln. Gänzlich unbekannt sind die Macher des Western-RPG jedoch nicht: Raphael Colantonio war der Präsident und Creative Director von Arkane Studios, das hinter Spielen wie Arx Fatalis, Dark Messiah und Dishonored steht. Partner Julien Roby arbeitete ebenfalls als Produzent bei Arkane.
Die bekannten Stealth-Spiele des französischen Entwicklerteams haben auch Einfluss auf das neue Abenteuer Weird West. Schleichen ist im Western-RPG großer Bestandteil des Gameplays. Theoretisch lässt sich der Titel komplett ohne Schusswechsel abschließen, praktisch stellt das eine riesige Herausforderung dar. Aber schon alleine aus diesem Grund sorgt der Twin-Stick-Shooter für hohen Wiederspielwert. Doch Weird West hat es uns in vielerlei Hinsicht angetan. Die mysteriöse Geschichte ist in fünf Handlungsstränge eingeteilt, die eine große Hauptstory vorantreiben. Zur Vermeidung von Spoilern behandeln wir in diesem Test nur die ersten beiden Kapitel im Detail.
In diesem Artikel
Die glorreichen Fünf
Quelle: PC Games
Die Ex-Revolverheldin Jane Bell hat alles verloren, was ihr lieb war. Aus diesem Grund geht sie auf Rachefeldzug.
Zunächst schlüpfen wir in die Rolle einer ehemaligen Kopfgeldjägerin namens Jane Bell. Diese muss ansehen, wie ihr Sohn erschossen und ihr Ehemann von einer Bande entführt wird.
Auf Janes Rachefeldzug lernen wir zunächst die grundlegende Steuerung des mitunter sehr anspruchsvollen RPGs kennen. Unsere Hauptfiguren halten nicht allzu viele Treffer aus und manchmal ist Rückzug die beste Verteidigung. Die Ex-Revolverheldin steht in ihrem Abenteuer nicht nur Gesetzlosen, Monstern und Hexen gegenüber, sondern auch der Frage des Mitgefühls.
Das zweite Kapitel dreht sich um einen Schweinemenschen. Unser Charakter mit dem wunderschönen Namen Cl'erns Qui'g (wir wissen auch nicht, wie das ausgesprochen wird) wurde von einer Hexe verzaubert und ist in der Spielwelt von Weird West seitdem nicht gern gesehen.
Ganz anders als bei Jane Bell gibt es für unser Schweinchen Gegenden, in denen es nicht erwünscht ist und wir heimlich besser vorankommen. Kommentare zu seinem Erscheinungsbild darf sich unser Wesen von allen Seiten anhören. Im Verlauf der Geschichte empfinden wir aus diesem Grund eine gesunde Mischung aus Rachegelüsten und Vergebung. Oder eben nicht, denn wie wir vorgehen, bleibt komplett uns überlassen.
In Weird West ist niemand sicher, nicht einmal unsere Hauptfiguren. Nach dem erfolgreichen Abschließen eines Abschnittes lassen sich unsere ehemaligen Charaktere rekrutieren und kämpfen an unserer Seite. Natürlich nur, wenn wir das wollen und sie zuvor noch nicht Hopps gegangen sind.
Sechs Fäuste für ein Halleluja
Quelle: PC Games
In den Schießereien kann es schon einmal wild zugehen. In engen Abschnitten fallen uns Gegner gerne auch in den Rücken.
Damit wir uns nicht falsch verstehen: Es gibt auch in diesem RPG ein "Game Over". Sollte unser aktueller Charakter sterben, setzt uns das Spiel zu einem automatischen oder manuellen Speicherpunkt zurück. Schnell speichern ist beinahe immer möglich. Doch durch bestimmte Entscheidungen kann es passieren, dass die Reise für unseren Charakter unschön endet und er uns ab diesem Moment nicht mehr im weiteren Spielverlauf zur Verfügung steht.
Falls wir einen ehemaligen Helden rekrutieren, kann dieser zudem ebenfalls das Zeitliche segnen. Deswegen ist es ratsam, vorher abzuwägen, welcher Begleiter mit auf die Reise soll. Denn auch NPCs, deren Leben uns vielleicht weniger am Herzen liegt, können mit in die Gang aufgenommen werden.
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ich habe festgestellt, dass die Städte & POI's auf ganz anderen Stellen sind und auch die NPC's sehen anders aus oder werden gänzlich auf den Kopf gestellt. Beispiel: Eine Barfrau hat mich gebeten ihren gefangenen Ehemann aus der Bank zu retten. Im zweiten Durchlauf war es der Barmann, dessen Frau gefangen war. Sehr interessanter Twist. Auch die Locations sehen gänzlich anders aus. Bestes Beispiel sind die Bergwerke. War sehr positiv davon überrascht. Es lädt auch zum erneuten Spielen ein.
Einer der WeirdWolves versuchte das mal technisch aufzudröseln, wie das Spiel das so macht -- sehr konkret wirds allerdings nicht.
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Da hilft nur eins: Durchspielen und selbst einen neuen Durchlauf starten. Könnte nach jetzigem Stand gut sein, dass ich danach auch gleich tatsächlich Bock drauf habe. :-D
ein "mix zwischen red dead redempton und desperados" sagt nämlich nicht aus, welches spielelement aus welchem der 2 spiele genommen wurde.
ein "mix zwischen red dead redempton und desperados" sagt nämlich nicht aus, welches spielelement aus welchem der 2 spiele genommen wurde.
Was ich aber DRINGEND rauspatchen würde:
dass die Aktionspunkte (teilweise) autoregenieren (oder das zumindest optional machen), ganz ohne Tränke (oder Rast/Schlafen). Erinnert an Dishonored mit seiner Mana-Regenierung und lässt sich zu leicht abusen. Ich hab so geskillt, dass ich aus dem Hinterhalt mit dem Gewehr viele Gegner one-shotten kann ("Lautloser Meuchler" -- der nächste Schuss ist GERÄUSCHLOS und macht heftigen Bonusschaden). Allerdings verbraucht man für diesen Spezialschuss (einen) Aktionspunkt bzw. Balken. Genau dieser eine Balken AP regeniert sich automatisch nach ein paar Sekunden, ca. 15. Also immer wieder einfah irgendwo verstecken (wo man halt keinen Zeitdruck hat...), und dann den nächsten Gegner umnieten.
Es gibt eine offizielle Vorschlagsseite, wo die Entwickler reinschauen und man upvoten kann. Falls wer zustimmt, dass das zumindest abschaltbar sein sollte... :)
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Back to topic: ich werde mir heute mal das spiel geben, leider drückt mich elden ring immer weg von anderen spielen im Moment