Warhammer: Mark of Chaos
Vier Rassen
Vier spielbare Parteien sind in Warhammer: Mark of Chaos enthalten: Imperium (Menschen) und Elfen auf der guten Seite, Chaos und rattenartige Skaven als böse Fraktion. Die vier Rassen unterscheiden sich optisch und spielerisch gut voneinander. Während imperiale Soldaten dem späten Mittelalter entsprungen sind, sehen Warhammer-Elfen genau wie ihre Geschwister aus Der Herr der Ringe aus. Das Rattenvolk Skaven hat einen verrotteten Look und Chaoskrieger können ihre dämonische Herkunft nicht verleugnen.
Taktisch stützt sich das Imperium auf einen Mix aus Schwertkämpfern, Hellebardieren und Musketieren. Die Elfen besitzen ausgezeichnete Bogenschützen, Lanzenträger und Reiter. Das Chaos verfügt über extrem schlagkräftige Nahkämpfer und die Skaven trumpfen mit schierer Masse und technischen Spielereien auf.
Da Orks und Zwerge in einem Fantasy-Spiel nicht fehlen dürfen, haben die Entwickler diese Rassen als Unterstützungseinheiten respektive Söldner eingebaut. Weitere Völker sind für die Add-ons geplant.
Multiplayer-Modus
Mark of Chaos bietet im Mehrspielermodus solide, aber keine herausragende Kost. Bis zu acht Spieler bauen sich vor dem Spielstart eine Armee auf und prügeln sich anschließend auf ausgedehnten Schlachtfeldern. Um die Größe der Armeen festzulegen, wählt der Host der Partie eine Punktzahl aus, die Sie in Helden, Einheiten und Upgrades investieren. Anschließend platzieren Sie Ihre Truppen und los geht's.
Meist sind die Gefechte bereits nach fünf bis zehn Minuten entschieden, da Sie auf dem Großteil der Karten keine Einheiten nachkaufen können. Nur auf den sechs Reinforcement Maps (mit Patch 1.2) dürfen Sie Siegpunkte gegen Nachschub tauschen. Es gibt zudem noch einige Festungskarten, die allerdings nur für zwei Spieler geeignet sind. Belagerungen mit vier oder mehr Spielern wären wesentlich reizvoller, wie Die Schlacht um Mittelerde 2 beweist.
