Mein erstes Mal: Warcraft: Orcs & Humans - Seite 4

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Special Benedikt Plass-Fleßenkämper - Autor Lukas Schmid - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Mein erstes Mal: Warcraft: Orcs & Humans - Seite 4
Quelle: Blizzard Entertainment / Medienagentur plassma

Unser Autor Benedikt hat den Klassiker Warcraft: Orcs and Humans seinerzeit verpasst - höchste Zeit, ihn nachzuholen!

Dort trifft mich der Schlag: Die KI hat mehr als ein Dutzend Einheiten auf einem Fleck gesammelt, weshalb es auf der Übersichtskarte nur so vor rot leuchtenden Pixeln wimmelt! Meine Mannen werden in Sekunden überrannt, und all mein Fortschritt fühlt sich wie vernichtet an. Letztlich muss ich mir eingestehen: Ich war zu langsam. Viel zu langsam! Es ist ein Rückstand, den ich niemals aufholen kann. Und angesichts meines Spielstands, den ich siegessicher wieder und wieder überschrieben hatte und weshalb ich eigentlich komplett von vorn anfangen müsste, sinkt meine Motivation gewaltig in die Tiefe. Puh. Nee. Ich brauche eine Pause.

Fazit: Echtzeitstrategie in Reinkultur

Mein erstes Mal mit Warcraft ist für mich eine Enttäuschung. Natürlich bin ich kein allzu großer Fan des Genres und hätte allein deshalb nicht viel erwarten dürfen. Aber ich hoffte auf ein eher unbeschwertes Spielvergnügen, bei dem ich aufgrund der simplen Spielmechanik gut vorankomme. Stattdessen habe ich das Gefühl, hier mehr gegen altbackene Steuerungsmechanismen als gegen Orks oder Menschen zu kämpfen. Natürlich kann ich die Errungenschaften des Klassikers nicht kleinreden, denn vor Warcraft gab es eben nur Dune 2.

Neben den beiden Kampagnen darf man auch ein eigenes kleines Match erstellen und sich alle Einheiten anschauen, ohne vorher mühselig die richtigen Rekrutierungsgebäude errichtet zu haben. Quelle: Blizzard Entertainment / Medienagentur plassma Neben den beiden Kampagnen darf man auch ein eigenes kleines Match erstellen und sich alle Einheiten anschauen, ohne vorher mühselig die richtigen Rekrutierungsgebäude errichtet zu haben.

Das Blizzard-Frühwerk stellt ohne jeden Zweifel einen wichtigen Entwicklungsschritt für das gesamte RTS-Genre dar. Zudem "funktioniert" das Prinzip nach wie vor: Baue Gebäude, rekrutiere Einheiten und bezwinge den Gegner. Meine Aktionen ergeben Sinn, und die Resultate sind nicht willkürlich. Genauer ausgedrückt: Ich verstehe, warum ich gewinne und weshalb ich scheitere.

Insofern kann ich das Spiel trotz meiner persönlich eher negativen Erfahrung empfehlen, auch heute noch.

Es mag in vielerlei Hinsicht rückständig sein, und ich vermisse einen ganzen Haufen an Steuerungs-Features, die im Jahr 2022 gang und gäbe sind. Doch wer das Genre grundlegend mag und über diese Defizite hinwegsehen kann, der dürfte der Schlichtheit von Warcraft vermutlich etwas abgewinnen - und den Klassiker auch heute noch genießen.

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    • Kommentare (12)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von FeralKid Spiele-Kenner/in
        Das waren Zeiten. Der Wahnisnn.

        Für mich damals eine Offenbarung und der erste große Wechsel von der Konsole hin zum PC, wo einfach so viel mehr möglich war/ist.

        Einer der wichtigsten Meilensteine der Gaming-History. Legendär.
      • Von FeralKid Spiele-Kenner/in
        Das waren Zeiten. Der Wahnisnn.

        Für mich damals eine Offenbarung und der erste große Wechsel von der Konsole hin zum PC, wo einfach so viel mehr möglich war/ist.

        Einer der wichtigsten Meilensteine der Gaming-History. Legendär.
      • Von KR17 NPC
        Es war ne Geile Zeit. 14000er Modem oder Kumpel mit Nullmodemkabel und ner Kiste Bier .
      • Von Worrel Mitglied
        Zitat von Schalkmund
        Naja, was heißt zur Jahrtausendwende? 1994 war noch "state of the art", 1995 nach dem Release von C&C nicht mal ein Jahr später, fühlte es sich dann schon lahm und veraltet an :-D
        "Zur Jahrtausendwende" heißt 2000 :D - und es war, als er bei mir mal Warcraft 2 gespielt hatte.
      • Von Nevrion Spiele-Kenner/in
        Nun ja, als Warcraft 1 erschien war Blizzard ja quasi noch ein Nobdoy. Das war zu Zeiten als 8 Megabyte Arbeitsspeicher schon viel war und Festplatten noch mit IDE Anschluss arbeiteten. Kurz gesagt - die Technik gab kaum mehr her und so waren die Spiele damals auch. Allein die Tatsache dass es ein Echtzeitstrategiespiel war, war schon beinah was besonderes. Da stellte man keine Ansprüche an das Missiondesign oder an die KI.
      • Von Schalkmund Nerd
        Zitat von Worrel
        Da hat ein Kumpel zur Jahrtausendwende schon gesagt, WC1 wäre veraltet und ihm zu langsam. Und er hatte damals schon recht.
        Naja, was heißt zur Jahrtausendwende? 1994 war noch "state of the art", 1995 nach dem Release von C&C nicht mal ein Jahr später, fühlte es sich dann schon lahm und veraltet an :-D
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