So schön hintereinander aufgereiht wie diese Challenger-Tanks präsentieren sich die Panzer im Spiel viel zu selten. So schön hintereinander aufgereiht wie diese Challenger-Tanks präsentieren sich die Panzer im Spiel viel zu selten. Sogar die Fahrzeugbesatzungen lassen sich editieren und abspeichern, eine echt saubere Lösung für komfortables Truppenmanagement. Gut gelöst: Wer sich mit seiner Truppenzusammenstellung völlig verzettelt hat und in der Mission nicht weiterkommt, ist nicht verdammt: War on Terror legt jeweils einen automatischen Spielstand an, der Sie immer wieder direkt zum Briefing hinspringen lässt.

In der Praxis versagt

Für den Spieleinstieg hält War on Terror ein optionales Tutorial parat: Mit einer Hand voll World-Forces-Soldaten sollen Sie Geiseln auf der Gefängnis-Insel Alcatraz retten. Schon nach wenigen Minuten fallen Ungereimtheiten auf: Nachdem ein Scharfschütze die Besatzung eines gegnerischen Panzers außer Gefecht gesetzt hat, übernehmen Sie das Gefährt.

Dabei wechseln die vorher Englisch sprechenden Soldaten mal eben schnell die Landessprache. Da es sich um einen Panzer der Terroristenfraktion des Ordens handelt, bestätigt dieser nun nach der Übernahme all Ihre Befehle in arabischer Sprache. Klingt seltsam? Ist es auch, denn dieser Effekt zieht sich durch alle drei Kampagnen und sorgt für unnötiges Durcheinander.

Wer sich daran nicht stört, ärgert sich aber kurz danach darüber, dass das adrett anmutende 3D-Gelände unvorhersehbare Hindernisse parat hält. Dass ein Level eine Straße besitzt, heißt noch lange nicht, dass Ihre Fahrzeuge diese auch benutzen können. Wenigstens weist der Maus-Cursor mit einem entsprechenden Icon darauf hin - aber nicht immer.

Selbst kleinere Bodenwellen oder Schlaglöcher mutieren zum unüberwindbaren Hindernis für Fahrzeuge. Die Folge: Wie auf der A7 zwischen Hannover und Hamburg bilden sich jede Menge Staus. Nur mit intensivem Mausgeklicke lassen sich auf diese Weise entstandene Fahrzeugpulks auflösen. Die beste Lösung: Panzer und andere Fahrzeuge immer nur einzeln ein Stück weit durch den Level bewegen! Das nimmt dem Spiel jedoch sehr viel Dynamik und Tempo.

Was auffällt: Je weiter Sie in den Kampagnen voranschreiten, desto schwerwiegender fällt die miese Wegfindung ins Gewicht. Lassen sich anfangs noch die kleineren leichten Einheiten halbwegs vernünftig steuern, kommt es spätestens mit schwerem Kriegsgerät zu Staus und Knäuelbildung. Den wirklich gruseligen Tiefpunkt erlebten wir im Test in der dritten Mission der China-Kampagne.

Dort fuhren sich unsere Reparatur-Lkws regelmäßig an Böschungen fest und selbst auf völlig freien Wegen gab es für Panzerfahrzeuge kein Fortkommen mehr. Erschwert wird die Einheitenkoordination noch durch eine fehlende Formationsfunktion. Zwar lassen sich einzelne Fahrzeuge ausrichten, aber ein größere Kolonne kommt, wenn überhaupt, ungeordnet am Zielpunkt an.

Die Kameraführung, die in der Standardeinstellung viel zu hektisch und unkontrolliert das Bild dreht, kippt und wendet, ist sehr schwammig. Erst dann, wenn man in den Optionen die entsprechenden Schieberegler ganz nach unten setzt, lässt sich mit dem Kamerasystem vernünftig arbeiten. Problematisch ist auch der zu klein gehaltene Zoomfaktor.

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    • Kommentare (1)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Egoshooter3000 NPC
        das spiel is dum altar man kommt noch nich ma in die erste kapangen mission is doch scheiße
      • Von Egoshooter3000 NPC
        das spiel is dum altar man kommt noch nich ma in die erste kapangen mission is doch scheiße
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