PCs für Virtual Reality: Vier Beispiel-PCs für VR

8
Special Antonio Funes - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
HTC Vive, in Zusammenarbeit mit Valves Steam
Quelle: Valve

Virtual Reality (VR) ist schon jetzt das Hardwarethema des Jahres. Da HTC bald mit seiner VR-Brille Vive auf den Markt kommen wird, kümmern wir uns schon jetzt um für die für VR nötige Hardware. Wir haben zudem vier geeignete Beispiel-PCs vorbereitet.

Beispiel-PCs für VR

Wir haben vier PCs zusammengestellt, die laut allen aktuell über die kommenden VR-Brillen bekannten Fakten gut für VR geeignet sind. Ihr könnt die Bauteile der PCs, die wir empfehlen, auch nach eigenem Gutdünken mischen, also auch die High-End-Grafikkarte aus dem teuersten PC im günstigsten PC einbauen oder dem teuersten PC nur eine kleine SSD spendieren und so weiter.

Lediglich bei den Prozessoren und Mainboards müsst ihr aufpassen: unser erster PC arbeitet mit dem Sockel 1150 und DDR3-RAM. Hier könnt ihr nicht eine CPU der 6000er-Reihe oder DDR4 einbauen, was wiederum die Grundaustattung der anderen drei PCs darstellt. Umgekehrt gesehen passt die Sockel 1150-CPU auch nicht auf die Mainboards der anderen drei PCs.

Zudem sind für die übertaktbaren CPUs Mainboards mit dem Z170-Chipsatz nötig, wenn ihr nicht auf die Übertaktbarkeit verzichten wollt. Auch bei der Kühlung solltet ihr - wenn ihr übertakten möchtet - nicht zu den günstigeren Kühlern der beiden nicht-übertaktbaren PCs greifen. Was ihr zudem beachten solltet: wichtig ist uns vor allem die Kombination aus CPU und Grafikkarten-Serie. Ihr müsst aber nicht exakt das Grafikkarten-Modell des Herstellers nehmen, welches wir als Vorschlag auserkoren haben. Dies gilt auch für das Mainboard, den Arbeitsspeicher, das Gehäuse und so weiter. Lediglich bei der Preisklasse solltet ihr nicht zu weit abweichen, vor allem beim Netzteil: von einem Modell mit angeblich 500 Watt für nur 30 Euro hält man lieber Abstand. Es hat seine Gründe (Effizienz, Qualität der Bauteile, elektrische Absicherungen), warum empfehlenswerte Netzteile mit 500 oder 600 Watt eher 50, 60 Euro oder mehr kosten.

PCs für 1000 und 1200 Euro

Unsere erster PC kostet knappe 1000 Euro und könnte, wenn ihr die Bauteile clever auswählt und bei der Qualität einzelner Bauteile ein wenig Abstriche in Kauf nehmt, auch 100 Euro weniger kosten. Wir empfehlen dies aber nicht, denn das Mainboard bietet viele USB-Anschlüsse, das Gehäuse ist solide verarbeitet, das Netzteil effizient, und der CPU-Kühler sorgt für einen leisen Betrieb auch bei Last. Kern des PCs ist der Intel Xeon E3-1231 v3 als Prozessor - dieser ist technisch beinahe identisch zu einem Core i7-4770, der wiederum leistungsmäßig mit dem moderneren Core i7-6700 für den Sockel 1151 auf einem Level liegt.

MSI Z170A Gaming M3 - Übertaktermainboard für Skylake aus der Mittelklasse Quelle: MSI MSI Z170A Gaming M3 - Übertaktermainboard für Skylake aus der Mittelklasse Alle drei CPUs beherrschen Hyperthreading, können also mit ihreren vier Kernen insgesamt acht Threads verwalten und somit wie ein Achtkern-Prozessor arbeiten. Mit dem Xeon spart ihr aber im Vergleich zum Core i7-6700 etwa 50 bis 60 Euro ein, so dass wir trotz des Alters des Sockels 1150 eine Empfehlung ausgeben. Wer Wert darauf legt, den moderneren Sockel zu nutzen, wählt statt des Xeon E3-1231 v3 einen Core i7-6700 (320 Euro) zusammen mit einem ASRock H170A-X1/3.1 oder MSI H170A PC Mate (jeweils etwa 95 Euro) sowie 16 Gigabyte DDR4-2133-RAM für etwa 70 Euro. Die Grafikkarte ist eine Nvidia GTX 970 - wir wählen eine übertaktete Variante von Palit. Die vorgeschlagene SSD-Größe reicht für Windows und alle wichtigen Programme völlig aus. Für Spiele dient die Festplatte, auch wenn auf der SSD sicherlich ein oder zwei nicht allzu große Spiele Platz hätten. Unser zweiter PC richtet sich an preisbewusste Übertakter und kostet unter 1200 Euro. Die CPU, ein Intel Core i5-6600k, verfügt über vier Kerne, die im Gegensatz zu einem Core i7 nur einen statt zwei Threads verwalten können - ein klassischer Quadcore. Dafür ist der Core i5-6600k aber dank frei wählbarem Multiplikator sehr leicht zu übertakten. Für den Core i5-Übertakter-PC haben wir zudem eine größere Festplatte und SSD ausgesucht als für den 1000-Euro-PC, einen ausgewachsenen Übertakter-Kühler für die CPU vorgesehen und eine AMD R9 390 als Grafikkarte gewählt, die ein klein wenig stärker als die Nvidia GTX 970 ist und mit acht Gigabyte RAM auch die doppelte Speichermenge besitzt - dafür ist der Strombedarf mit bis zu 100 Watt mehr als Nvidias Bolide recht hoch. Hier unsere ersten beiden Vorschläge in einer tabellarischen Übersicht.

Bauteil Sockel 1150 PC ohne Übertaktung     Skylake-PC mit übertakbarem Core i5  
Prozessor Intel Xeon E3-1231 v3 260 Euro   Core i5-6600k 240 Euro
Mainboard ASRock Fatal1ty H97 100 Euro   MSI Z170A Gaming M3 140 Euro
Arbeitsspeicher 16GB Crucial Ballistix Sport DDR3-1600 65 Euro   16GB Kingston HyperX Fury DDR4-2666 85 Euro
Grafikkkarte Palit GeForce GTX 970 JetStream 330 Euro   Sapphire R9 390 Nitro 340 Euro
Gehäuse Fractal Design Core 2500 55 Euro   Nanoxia Deep Silence 75 Euro
Netzteil be quiet! System Power 7 500W 55 Euro   Corsair CS Series CS550M 80 Euro
SSD Toshiba Q300 120GB 45 Euro   Crucial BX100 250GB 75 Euro
Festplatte Western Digital Blue 1000GB 50 Euro   Toshiba DT01ACA 2000GB 70 Euro
CPU-Kühler Cooler Master Hyper T4 30 Euro   Scythe Mugen 4 45 Euro
  Gesamtpreis 990 Euro   Gesamtpreis 1150 Euro

PCs für 1500 und 2000 Euro

Die beiden teureren PCs haben wir mit einem Core i7-6700k ausgestattet, dem übertaktbaren Core i7-Modell der Skylake-Familie. Wer nicht übertakten will, kann natürlich den Core i7-6700 und ein günstigeres Mainboard sowie DDR4-Arbeitsspeicher mit 2133 Megahertz Takt wählen.

bq quiet! Silent Base 600 Quelle: Be quiet bq quiet! Silent Base 600 Wir haben zu alternativen Mainboards und Arbeitsspeicher passend zu einem Core i7-6700 ja bereits auch schon einige Worte im Kapitel zum 1000-Euro-PC verloren. Der leistungsrelevante Unterschied zwischen unseren beiden PCs ist bei der Grafikkarte zu suchen, wobei der günstigere PC eine Nvidia GTX 980, der teurere eine GTX 980 Ti verwendet. Ansonsten erklärt sich der weitere Preisunterschied vor allem durch ein besser ausgestattetes Mainboard, eine größere SSD und Festplatte, einem teureren Gehäuse und einer All-In-One-Wasserkühlung für die CPU. Unsere Vorschläge kosten 1555 beziehungsweise 2000 Euro. Kombiniert ihr die Nvidia GTX 980 Ti übrigens mit Hardware unseres 1000-Euro-PCs, dann würdet ihr auf nur etwa 1300 bis 1400 Euro kommen und hättet lediglich den CPU-Takt als Leistungsunterschied, der aber in vielen Spielen nur wenig ausmacht. Achtung: wir haben für alle vier PCs kein DVD-Laufwerk eingeplant - wenn ihr eines benötigt, findet ihr schon unter 15 Euro passende DVD-Brenner mit SATA-Anschluss. Das Gehäuse des 2000-Euro-PCs bietet allerdings keinen passenden Einbauschacht, was bei Gehäusen allgemein immer häufiger vorkommt. Denn Windows lässt sich auch bequem per USB-Stick installieren, und viele verzichten bewusst auf ein internes optisches Laufwerk. Eine Übersicht mit 60 aktuellen Gehäusen und einem Hands-On zum Gehäuse Sharkoon BW9000-W hatten wir in der letzten Woche veröffentlicht.

Bauteil Übertakter-PC Core i7 1555 Euro     Übertakter-PC Core i7 2000 Euro  
Prozessor Core i7-6700k 350 Euro   Core i7-6700k 350 Euro
Mainboard Asus Z170 Pro Gaming 140 Euro   Gigabyte GA-Z170X-UD5 TH 190 Euro
Arbeitsspeicher 16GB G.Skill RipJaws V DDR4-3000 95 Euro   16GB Corsair Vengeance LPX DDR4-3200 100 Euro
Grafikkkarte Gainward GTX 980 Phantom 500 Euro   EVGA GTX 980 Ti Superclocked ACX 2.0 660 Euro
Gehäuse be quiet Silent Base 600 90 Euro   NZXT H440 V2 130 Euro
Netzteil Enermax Revolution X't 530W 85 Euro   Seasonic G-Series G-550 90 Euro
SSD Kingston HyperX Savage 480GB 160 Euro   Samsung SSD 850 1TB 280 Euro
Festplatte Seagate Desktop 2TB 70 Euro   Toshiba High-Performance 3TB 100 Euro
CPU-Kühler Noctua NH-U12DX i4 65 Euro   Cooler Master Nepton 240M 100 Euro
  Gesamtpreis 1555 Euro   Gesamtpreis 2000 Euro

SLI und Crossfire

Abschließend wollen wir noch kurz auf das Thema Multi-GPU eingehen, also die Nutzung mehrerer Grafikkarten im PC. Denn SLI (Nvidia) oder Crossfire (AMD) scheint ein guter Weg zu sein, um die nötige Leistung für VR zu generieren. Allerdings gilt hier: es gibt viele Nachteile.

Sapphire R9 390 Nitro Quelle: PC Games Hardware Sapphire R9 390 Nitro Zum einen: durch das Verwenden einer zweiten identischen Grafikkarte verdoppelt sich die Leistung nicht, sondern es sind nur etwa 60 Prozent mehr FPS zu erwarten. In einigen Spielen ist es auch deutlich weniger. In manchen Fällen kommt es auch zu Fehlern oder gar dem Verweigern des Spielstarts. Zum anderen verdoppelt sich der Grafikspeicher nicht, auch wenn manch ein Nutzer vielleicht davon ausgeht. Zudem kommen neben dem Preis für die zweite Grafikkarte weitere Kosten hinzu: das Mainboard muss für Multi-GPU geeignet sein und das Netzteil genug Strom liefern, denn bei Spielelast erhöht sich natürlich der Strombedarf enorm, was weitere Kosten nach sich zieht. Auch die Kühlung im Gehäuse wird erschwert (die zweite Karte nimmt Platz weg, erzeugt Wärme und blockiert eventuell auch Luftströme), was zu einem deutlich lauteren PC führen kann.

Ein SLI- oder Crossfire-System will also wohl überlegt sein - bis auf den absoluten Enthusiastenbereich, wo auch Experimentierfreude eine Rolle spielt, macht es so gut wie immer eher Sinn, sich eine einzige starke Grafikkarte zu kaufen und irgendwann die Grafikkarte durch ein neues, stärkeres Modell zu ersetzen. Ein Grund für die Probleme mit Spielekompatibilitäten und Treibern ist auch die Tatsache, dass vergleichsweise nur sehr wenige Nutzer Multi-GPU betreiben. Sprich: zum einen fehlen den Grafikkarten- und Spieleherstellern die Erfahrungswerte einer Massennutzung, zum anderen ist es wegen der kleinen Zielgruppe auch nicht besonders attraktiv, viele Ressourcen in die Optimierung der Software zu stecken. Es wäre aber denkbar, dass sich dies durch VR ändern wird, wenn am Ende doch die Zahl der Multi-GPU-Interessierten steigen sollte. Zum Thema Multi-GPU findet ihr übrigens auch in der aktuellen PCGames (Ausgabe 3/16) einen ausführlichen Artikel.

8
  1. Seite 1 PCs für Virtual Reality: allgemeine Tipps zur Hardwarewahl
  2. Seite 2 PCs für Virtual Reality: Vier Beispiel-PCs für VR
    • Kommentare (8)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von AntonioFunes Freier Autor
        Zitat von Tornhoof
        Zumindest bei dem SteamVR Performance check wird explizit drauf hingewiesen wenn die Framerate unter 90 FPS sinkt. Im Reddit Vive Thread https://www.reddit.com/r/... haben einige drauf hingewiesen, dass SteamVR ggf sogar gestoppt wird, wenn du zu lange unter 90 FPS bist. Ich hab keine Ahnung ob das abschaltbar ist oder ob das in den späteren Versionen so bleibt.


        Danke für den Hinweis - wenn etwas korrigiert oder präzisiert wird, ist das nie verkehrt. :)
      • Von AntonioFunes Freier Autor
        Zitat von Tornhoof
        Zumindest bei dem SteamVR Performance check wird explizit drauf hingewiesen wenn die Framerate unter 90 FPS sinkt. Im Reddit Vive Thread https://www.reddit.com/r/... haben einige drauf hingewiesen, dass SteamVR ggf sogar gestoppt wird, wenn du zu lange unter 90 FPS bist. Ich hab keine Ahnung ob das abschaltbar ist oder ob das in den späteren Versionen so bleibt.


        Danke für den Hinweis - wenn etwas korrigiert oder präzisiert wird, ist das nie verkehrt. :)
      • Von Tornhoof NPC
        Zitat von AntonioFunes
        @Tornhoof: wie genau das funktioniert und warum mehr FPS besser sind, ist mir durchaus bewusst. Die 90er-Warngrenze kannte ich in der Tat aber nicht, gibt es die wirklich, oder ist das nur optional? In dem Falle ist es dann so, dass man bei den "günstigeren" PCs ein paar Abstriche bei den Details machen muss, wenn die wirklich 90 FPS erreichen müssen und man einen Titel spielt, der bei hohen Details nur auf 60-70 FPS kommt.
        Zumindest bei dem SteamVR Performance check wird explizit drauf hingewiesen wenn die Framerate unter 90 FPS sinkt. Im Reddit Vive Thread https://www.reddit.com/r/... haben einige drauf hingewiesen, dass SteamVR ggf sogar gestoppt wird, wenn du zu lange unter 90 FPS bist. Ich hab keine Ahnung ob das abschaltbar ist oder ob das in den späteren Versionen so bleibt.
      • Von AntonioFunes Freier Autor
        Zitat von Neawoulf
        Beim DK2 ist alles unterhalb der "natürlichen" Refreshrate (75 Hz) ziemlich unspielbar bzw. Motionsickness-verursachend. Wenn das bei Vive und Rift CV1 ähnlich funktioniert, würde ich schon sagen, dass 90 fps Pflicht sind, nicht für den Spielablauf selbst, sondern für's Headtracking.
        Das ist natürlich klar, vor allem bei schnelleren Titeln und je nach Anspruch des Nutzers. Es gibt schließlich auch Spieler, die selbst mit 100 FPS auf einem normalen Monitor noch unzufrieden sind. Die 50-60 FPS sind nur eine Untergrenze, so dass ich für die PCs, die ich zusammengestellt habe, darauf geachtet habe, dass solche Werte auch bei hohen Details erreicht werden können. Mit einigen Detailanpassungen sind dann sicher auch mit den beiden günstigeren PCs 70-90 FPS möglich, wenn man mit 60 FPS ein nicht ausreichendes Spielerlebnis hat. Wir wollten aber auch nicht ausschließlich PCs präsentieren, die garanriert 90 FPS+ auf Ultra-Datails schaffen.

        Es ist am Ende eben nicht korrekt zu sagen, dass 90 FPS "nötig" sind - das muss man vielmehr am Ende dann eben ausprobieren. Genau wie es Leute gibt, die 30 FPS an einem Monitor total flüssig empfinden, wird es auch Nutzer geben, die 50 FPS (ohne Einbrüche) auch als völlig ausreichend empfinden werden. Andere werden auch bei 80 FPS noch unzufrieden sein. WENN man aber VR betreiben will, liegt der von uns empfohlene Mindest-PC bei einem Core i5 mit einer GTX 970, und eben solche PCs findet man dann bei den vier genannten PC-Zusammenstellungen.

        Die genauen Empfehlungen können wiederum natürlich erst erfolgen, wenn die markreifen Brillen und angepasste Games von den Usern auch wirklich genutzt werden. Vorher kann man sich nur an Hersteleraussagen und Erfahrungen bei Entwicklerteams orientieren.

        @Tornhoof: wie genau das funktioniert und warum mehr FPS besser sind, ist mir durchaus bewusst. Die 90er-Warngrenze kannte ich in der Tat aber nicht, gibt es die wirklich, oder ist das nur optional? In dem Falle ist es dann so, dass man bei den "günstigeren" PCs ein paar Abstriche bei den Details machen muss, wenn die wirklich 90 FPS erreichen müssen und man einen Titel spielt, der bei hohen Details nur auf 60-70 FPS kommt.
      • Von Tornhoof NPC
        Zitat von AntonioFunes
        Der erste Halbsatz stimmt, der zweite nicht ;) nur weil eine Brille oder ein Monitor X Hz hat, müssen es nicht auch (mindestens) X FPS sein, um gut spielen zu können. Natürlich wären 90 FPS und mehr optimal, aber es werden keinesfalls 90 FPS "benötigt". Ab 50-60 FPS sollte es ausreichen, damit es spielbar ist. Unter 50-60 FPS wäre es wiederum quasi "unspielbar", so wie es per Monitor unter 30 FPS der Fall ist.
        Wir reden hier von HMDs, korrekt?
        Ok, dann stell die jetzt einfach vor, das alle deine Kopf/Körperbewegungen erst mit einer erhöhten Verzögerung (als vom Hersteller designed) Auswirkungen auf das angezeigte Bild haben. Genau das passiert wenn du statt 90 FPS nur noch 60 hast. Praktisch führt das dann zur beliebten Simulator Sickness, die Schnecke in deinem Ohr sagt deinem Hirn dass du sich bewegst, aber dein Auge sieht keine Bildänderung. Fazit? Dir wird schlecht.
        SteamVR geht sogar soweit, dass es dicke Warnmeldungen anzeigt wenn die FPS unter 90 fällt, um das zu verhindern wird ggf live die Qualitätseinstellungen reduziert.
        Das Ganze läuft unter dem Motto low persistence und Simulator sickness.
      • Von Neawoulf Mitglied
        Beim DK2 ist alles unterhalb der "natürlichen" Refreshrate (75 Hz) ziemlich unspielbar bzw. Motionsickness-verursachend. Wenn das bei Vive und Rift CV1 ähnlich funktioniert, würde ich schon sagen, dass 90 fps Pflicht sind, nicht für den Spielablauf selbst, sondern für's Headtracking.
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 06/2026 PCGH Magazin 07/2026 play5 07/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 06/2026 LinuxUser 06/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk