Test zu Uncharted: Legacy of Thieves Collection - auch auf dem PC ein Meisterwerk!
Nathan Drake ist zurück! Nicht mit einem neuen Abenteuer, nicht mit einem neuen Spiel, dafür aber auf einer neuen Plattform! Die Uncharted: Legacy of Thieves Collection erscheint für den PC via Steam und Epic. Ob der Action-Kracher auch auf dem PC zündet, erfahrt ihr in unserem Technik-Test.
Schon vor knapp einem Jahr ist die "Legacy of Thieves"-Edition für die Playstation 5 erschienen. Schon damals haben wir der Umsetzung von Nathan Drakes Abenteuern im Test eine sehr gute Performance und Optimierungen für Sonys Next-Gen-Konsole attestiert. Immer mehr Spiele des japanischen Konsolenherstellers schaffen es in letzter Zeit auch auf den PC, jetzt gehört ebenfalls die Uncharted-Reihe dazu. Nach Horizon: Zero Dawn, Days Gone, God of War und Death Stranding geht's nun mit Drake um die Welt. Das freut natürlich all jene, die bisher nur einen Heimrechner ihr Eigen nennen durften. Mit Uncharted schafft es jetzt auch eines der besten Exklusivspiele von Sonys Plattform auf den PC. Neben vielen grafischen Verbesserungen wie 4K-Support, Nvidia DLSS und AMD FSR verspricht die "Legacy of Thieves"-Collection auch Unterstützung für alle möglichen Controller und natürlich Maus und Tastatur. Aber wie schlägt sich Drake denn nun auf dem PC? In unserem Technik-Check findet ihr es heraus!
Nathan Drake kann es immer noch
Zwar sind in der "Legacy of Thieves"-Collection nicht alle Teile der Uncharted-Reihe enthalten - nur Teil vier und das Spin-Off The Lost Legacy haben es in die Collection geschafft.
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Trotzdem brillieren die Spiele auch auf dem PC einmal mehr: In Teil vier begibt sich Serien-Protagonist Nathan Drake gemeinsam mit seinem für tot gehaltenen Bruder Sam sowie Mentor Sully auf die Jagd nach einem sagenumwobenen Piratenschatz.
Quelle: PC Games
Mit 4K und 60 FPS sieht Uncharted, auch ohne Raytracing, hervorragend aus. Und auf dem PC könnt ihr dank DLSS und FSR sogar noch mehr Frames heraus kitzeln.
Blöderweise sucht auch der schmierige Geldsack Rafe Adler nach Henry Averys Gold und verbündet sich dafür mit der Söldner-Organisation Shoreline, die von Nadine Ross geleitet wird.
Im Spin-Off The Lost Legacy hingegen steuern wir Nathan Drakes Ex-Flamme Chloe Frazer, die sich ausgerechnet mit Nadine Ross zusammentut, um in Indien den legendären Stoßzahn von Ganesha zu finden. Allerdings funkt dem Duo immer wieder der fiese Warlord Asav mit seinen Soldaten dazwischen.
Nach wie vor funktioniert die Formel aus Klettern, Schleichen, Kämpfen, Erkunden, Rätseln und der rasanten Story gut. Ihr erkundet wunderschöne Landschaften rund um die Welt, die Charaktere sind allesamt interessant geschrieben und die Geschichte, wenn auch eher als Gerüst fürs Gameplay erdacht, funktioniert hervorragend.
Muss man die Vorgänger gespielt haben?
Jetzt sind in der "Legacy of Thieves"-Collection, wie oben schon erwähnt, ja nur der vierte Teil und The Lost Legacy dabei. Für alle, die bisher noch nie die Uncharted-Reihe gespielt haben oder einfach bis jetzt immer nur PC-Zocker waren, stellt sich natürlich die Frage: Verstehe ich die Geschichte von Uncharted 4, ohne die drei vorherigen Teile gespielt zu haben? Denn die gibt es ja nur für Playstation-Konsolen. Kann ich Spaß mit der Collection haben, auch wenn ich noch keine Berührungspunkte mit Uncharted hatte?
Um es kurz zu machen: Ja, ihr könnt Uncharted 4 und The Lost Legacy ganz ohne Vorkenntnisse fast genauso genießen wie mit. Einzig einige Charaktere werdet ihr noch nicht kennen, manche Bezüge nicht verstehen. Aber als Spiele funktionieren Teil vier und The Lost Legacy auch ohne großes Vorwissen hervorragend. Denn sie erzählen, wie bereits die Vorgänger, eine relativ eigenständige Geschichte.

Auch DRM-frei verfügbar bei GOG.com:
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PS5-Controller wird per Kabel auch unterstüzt. Lediglich per Bluetooth kann man die Zusatzfeatures nicht nutzen
überraschenddynamische Schusswechsel
spannende Kletterpassagen
einige Schalter- & Symbolrätsel
klasse Architektur & Lichteffekte
einige pompöse Steilwandszenen
coole Nahkämpfe
sehr gutesDeckungssystem
intuitive Steuerung
durchgestylte 3D-Schätze
Gibt wohl auch Tester, denen das Gunplay, Klettern und auch die Rätsel zugesagt haben :)
IGN lobt das Gameplay. Eurogamer lobte ebenfalls das Kampfsystem und die Kletterpassagen.
Klar ist das heutzutage alles überholt. Vorallem im direkten Vergleich mit den Nachfolgern. Damals war das aber schon ganz ordentlich ;)