Ubisoft gibt für AC Shadows und Star Wars Outlaws keine Verkaufszahlen mehr weiter

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News Marian Waworka - Autor Stefan Wilhelm - Redakteur Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Ubisoft gibt für AC Shadows und Star Wars Outlaws keine Verkaufszahlen mehr weiter
Quelle: Ubisoft; PCGH

Der französische Publisher gibt offenbar keine Verkaufszahlen seiner Spiele mehr weiter. Was könnte Ubisoft damit erreichen wollen?

Spielerzahlen sind sowohl für Multiplayer- als auch für Singleplayer-Spiele sehr wichtige Indikatoren für den Erfolg eines neuen Releases. Viele interessierte Kunden betrachten diese Daten, bevor sie sich endgültig entscheiden, das Spiel zu kaufen. Auch Data-Analysts, Journalisten und Influencer nutzen diese rohen Zahlen für einen ersten Überblick und um die Beliebtheit eines Games messen zu können.

Ubisoft hat nun offenbar beschlossen, seine Verkaufszahlen für die Spiele Assassin's Creed Shadows und Star Wars Outlaws nicht mehr zu veröffentlichen.

Ubisoft kommt nicht aus den Schlagzeilen raus

In der Vergangenheit hat der französische Entwickler schon mehrfach mit dem Vertrauen seiner Kunden gespielt. So fußt die virale Petition "Stop Killing Games", welche mehr Verbraucherschutz für Videospielkunden fordert, auf einem Beschluss von Ubisoft: Der Service für das Rennspiel The Crew wurde April 2024 eingestellt und ist demnach nie wieder spielbar.

Aber auch in jüngster Zeit steht die Firma immer häufiger in der Kritik, sich von der mittelgroßen, europäischen Spieleschmiede langsam, aber sicher den Big Playern der Branche wie Microsoft und EA anzunähern - zumindest bei dem Thema Kundenfreundlichkeit. Verkaufszahlen von wichtigen Releases für sich zu behalten, ist ein weiteres Zeichen dafür, dass sich der Kurs nicht ändert.

Bis Juni 2025 waren die Daten für den sehr erfolgreichen Titel Assassins Creed Shadows und das eher mäßig angenommene Star Wars Outlaws noch öffentlich einsehbar. Die Zahlen wurden von Ubisoft an die Firma Circana weitergegeben, welche die Daten analysiert und veröffentlicht hat.

Kurswechsel im Juli!

Aber seit Juli werden diese beiden Spiele in den Berichten von Circana nicht mehr aufgeführt. Der Executive Director von Circana, Mat Piscatella, bestätigt über Social Media nun den Verdacht eines Beobachters, dass Ubisoft seine Verkaufsdaten nicht mehr mit der Analytik-Firma teilt.

Während sich der Konzern selbst noch nicht dazu geäußert hat, liegt diese Entscheidung wahrscheinlich nicht in den plötzlich einbrechenden Spielerzahlen begründet. Beide Games lösten Kontroversen und Diskussionen aus. Während Star Wars Outlaws mit einer Million Verkäufen als übler Misserfolg tituliert wird, schaffte es Assassins Creed Shadows mit fünf Millionen Spielern zu einem der am meisten verkauften Titel des Jahres. Manche Nutzer fürchten, Ubisoft möchte die Transparenz in der Firma verringern. So hätten Kunden eben nicht mehr die Gelegenheit, ihre Kaufentscheidung an den Erfolg eines Spieles anzupassen. Ob auch künftige Releases die gleiche Behandlung erfahren, bleibt abzuwarten.

Quelle: Gamereactor.eu

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    • Kommentare (5)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Bonkic Mitglied
        Zitat von MWaworka
        Aber auch in jüngster Zeit steht die Firma immer häufiger in der Kritik, sich von der mittelgroßen, europäischen Spieleschmiede langsam, aber sicher den Big Playern der Branche wie Microsoft und EA anzunähern - zumindest bei dem Thema Kundenfreundlichkeit.
        ???

        ubi ist wohl in etwa genauso groß wie microsofts games-abteilung und deutlich größer als ea. natürlich gemessen an der anzahl der angestellten.
      • Von Bonkic Mitglied
        Zitat von MWaworka
        Aber auch in jüngster Zeit steht die Firma immer häufiger in der Kritik, sich von der mittelgroßen, europäischen Spieleschmiede langsam, aber sicher den Big Playern der Branche wie Microsoft und EA anzunähern - zumindest bei dem Thema Kundenfreundlichkeit.
        ???

        ubi ist wohl in etwa genauso groß wie microsofts games-abteilung und deutlich größer als ea. natürlich gemessen an der anzahl der angestellten.
      • Von Nevrion Spiele-Kenner/in
        Ubisoft lässt einfach kein Fettnäpfchen aus. Letzendlich ist das immer die Maßnahme, die man trifft, wenn die Spiele die man vertreibt, unter den Erwartungen bleiben und das gefällt den Aktionären natürlich überhaupt nicht, nicht wahr? ;)
      • Von Orkhammer Hobby-Spieler/in
        Das ist zwar kein Beleg, aber ein deutliches Indiz dafür, dass die Zahlen nicht allzu berauschend sind, besonders bei Outlaws.
        Könnten die Spiele mit beeindruckenden Verkaufszahlen punkten, warum sie dann zurückhalten?
      • Von Fraiser_ Mitglied
        Ich glaube FarCry 3 war mein letztes Ubisoft Spiel. Danach wurde es nur noch gruselig.
      • Von _Hagen_ NPC
        Kein Problem für mich. Dann warte ich bei neuen Titeln einfach noch länger bis ich sie kaufe. Wenn ich ein Game zum Vollpreis, also so um die 60,-€, kaufe, will ich im Vorfeld wissen wofür ich ich zahle. Und da sind die Spielerzahlen mit ein Indiz. Bekomme ich die nicht mehr, warte ich bis zu einem Sale. Denn dann versenke ich u.U. weniger Geld.
        Liebes Ubisoft-Team. Ich brauche Euch nicht. Es gibt seeeeehr viel andere gute Games. Aber Ihr braucht mich, bzw. mein Geld. So what?!?
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