Assassin's Creed Shadows im Test: Ein Wechselbad der Gefühle - Update: Jetzt auf Switch 2

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Test Matthias Dammes - Redakteur Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Assassin's Creed Shadows im Test: Ein Wechselbad der Gefühle - Update: Jetzt auf Switch 2
Quelle: Ubisoft

Im Test von Assassin's Creed Shadows erlebt Matthias ein tolles und spaßiges Abenteuer. Er findet aber auch so einiges, was er kritisieren muss.

Nachdem Assassin's Creed Mirage ein Ausflug in ein AC-Erlebnis der alten Art darstellte, kehrt die Reihe nun mit Assassin's Creed Shadows ins Open-World-Rollenspiel-Format zurück, das mit Origins etabliert wurde. Mit dem feudalen Japan bietet das Spiel zudem ein Setting, das sich viele Fans schon lange gewünscht haben. Doch reicht das aus, um für Begeisterung zu sorgen?

Nachdem ich das Spiel durchgespielt habe, bin ich mir ziemlich sicher, dass die Meinungen sehr weit auseinandergehen werden. Der neueste Teil von Ubisofts altehrwürdiger Abenteuer-Reihe bot mir ein an und für sich sehr tolles Erlebnis, in dem ich sehr gerne über 70 Stunden verbracht habe. Es gibt aber dennoch einiges zu kritisieren.

Daher dürfte die Beurteilung je nach Gewichtung bestimmter Aspekte des Spiels sehr unterschiedlich ausfallen. Das merkte ich bereits bei der internen Diskussion mit den Kollegen, die ebenfalls schon ins virtuelle Japan aufgebrochen sind. Was das Spiel gut und weniger gut macht, lest ihr hier im Test.

Update: Wir haben den Test am Ende um einen Abschnitt mit Eindrücken zur Switch-2-Version erweitert.

Naoes Geschichte

Assassin's Creed Shadows (jetzt kaufen 49,85 € ) spielt Ende des 16. Jahrhunderts. Japan ist zersplittert und leidet unter anhaltenden Konflikten zwischen mächtigen Kriegsfürsten. Einer davon ist Oda Nobunaga, der sich zum Ziel gesetzt hat, das Reich zu einen, zur Not mit Gewalt.

Auf unterschiedlichen Seiten dieser Auseinandersetzungen finden sich zunächst die beiden Protagonisten des Spiels wieder. Yasuke kämpft als Samurai auf der Seite von Nobunaga, der ihn bei sich aufgenommen hat und ausbilden lässt. Naoe lebt dagegen in einem abgelegenen Dorf mit ihrem Shinobi-Clan, das von Nobunaga und seinen Truppen angegriffen wird.

Während dieser Ereignisse im packend inszenierten Prolog verändert sich das Schicksal von Naoe auf dramatische Weise und setzt die eigentliche Handlung in Gang. Denn erstaunlicherweise spielt Yasuke bis auf seine Einführung zu Beginn des Spiels für den kompletten ersten Akt zunächst keine Rolle. Ich verbringe die ersten acht bis zwölf Stunden also ausschließlich mit der jungen Shinobi, die versucht nach den Ereignissen des Prologs wieder auf die Füße zu kommen.

Das kann erst einmal befremdlich wirken, bei einem Spiel, das mit zwei wechselbaren Protagonisten beworben wurde. Mich hat es nicht wirklich gestört, da ich ohnehin vorhatte, Shadows mehr mit Naoe und ihrem schleichenden Gameplay zu erleben.

Allerdings entsteht dadurch auch der Eindruck, dass Yasuke mehr ein Sidekick als ein tatsächlicher zweiter Protagonist ist. Auch weil der überspannende Handlungsbogen mehr mit Naoe in Verbindung steht und auf ihren Motiven aufbaut. Yasuke kommt dann später zwar dazu und seine Motivationen kreuzen sich hier und da mit der Hauptstory, mehr aber auch nicht.

Der größere Fokus liegt in der Hauptgeschichte auf Naoe, deren Schicksal der Auslöser für die Handlung ist. Quelle: Ubisoft Der größere Fokus liegt in der Hauptgeschichte auf Naoe, deren Schicksal der Auslöser für die Handlung ist.

Erzählerisch schwach

Ohnehin gehört die gesamte Story leider mit zu den schwächsten Aspekten von Assassin's Creed Shadows. Es handelt sich im Grunde um eine typische Rachegeschichte, ausgelöst durch ein persönliches Schicksal. Auch die daraus folgende Jagd auf eine Gruppierung mächtiger Strippenzieher, die einer nach dem anderen ausgeschaltet werden wollen, haben wir so schon in Origins, Odyssey und Valhalla gesehen.

Ein bisschen mehr Originalität bei der Erzählung und der Strukturierung der Handlung wäre da echt schön gewesen. Vor allem, da die Entwickler es durchaus draufhaben, die Story in Szene zu setzen. Mit Motion-Capturing animierte Charaktere und tolle Kameraführung sorgen für cineastische Momente in den Zwischensequenzen. Ich empfehle für den vollen Effekt dabei auch die japanische oder englische Sprachausgabe zu nutzen. Die deutschen Stimmen sind okay, aber auch nicht sonderlich gut. Bei Yasuke passt die Stimme für mich zum Beispiel nicht wirklich zum Charakter.

Bildergalerie

Die Cutscenes haben außerdem auch ein großes Immersionsproblem. Im Spiel bin ich stets alleine mit einem der beiden Protagonisten unterwegs. Doch sobald ich in einen Story-relevanten Dialog einsteige, ist der andere Charakter wie von Zauberhand plötzlich an meiner Seite. Er beteiligt sich am Gespräch, als wäre er ständig dabei und löst sich nach der Zwischensequenz wieder in Luft auf. Das wirkt schon sehr ungelenk und häufig fehl am Platz. Vor allem weil man den jeweils nicht gespielten Charakter mal abgesehen vom Versteck auch nie direkt in der Spielwelt antrifft.

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  1. Seite 1 Story, Erzählstruktur
  2. Seite 2 Yasuke und Naoe Gameplay
  3. Seite 3 Basisbau, Spielwelt
  4. Seite 4 Wetter, Jahreszeiten, Nebenquests
  5. Seite 5 Technik, Fazit, Update: Switch 2
    • Kommentare (43)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Weedotastisch Gelegenheitsspieler/in
        Ja nun gut, ich bin erst bei "AC Odysee", aber dem hab ich auch ne 7 bis 7.5 gegeben. Deshalb kann ich die Wertung bei AC S. verstehen. Jedoch nicht die Begründung.

        Rein von der Berichterstattung und dem was man liest ist jetzt "AC Shadows" genau richtig gekommen, n Ticken später und das Asia-Action Dings war schon wieder zu viel zu viel und deshalb durch. Es ist qualitativ wohl nicht schlechter als "Ghost of irgendwas" und macht da auch nicht viel mehr falsch oder richtig. Die anderen Spiele bekommen aber wesentlich weniger Prügel, da es anscheinend irgendwie genehm ist Ubisoft zu bashen, derselbe Käse woanders aber nicht so Beachtung findet.

        Bei "AC Odysee" haben viele kleine Teile bei mir die Wertung nach unten getrieben. Das war das RPG System, welches eigentlich bis Level 50 (wo man dann nach Spielstil skillen kann) nicht so geil ist, da man massenhaft Leveluppunkte auf Halde hat, da man n Haufen Fertigkeiten skillen kann, die man nicht braucht. Das ist Loottsunamie, alle 3 Minuten Ausrüstung wechseln. Zuviele Fertigkeiten/Möglichkeiten, geistig behinderter Buttonoverload statt Qualität. 20 Speicherplätze ohne diese benennen zu können. Ewig gestige Pseudofrauenpower, als ob die Hälfte der Hopliten damals Vaginas hatten... :D Generell zuviel wokypoky, fühlt sich weniger an wie ein Spiel für echte Männer, mehr für so weichgespülte Wohlstandsverwahrloste. Und vieles mehr.

        Das wird nun bei AC Shadows nicht anders sein, wo ich jetzt die durchschnittliche Wertung nach dem Lesen des Artikels am meisten der Story zuschreibe, welche jetzt ehrlich gesagt noch nie so berauschend war bei AC. Das ist halt Mystery mit Abenteuer, so immer etwas durchschnittlich.
      • Von Weedotastisch Gelegenheitsspieler/in
        Ja nun gut, ich bin erst bei "AC Odysee", aber dem hab ich auch ne 7 bis 7.5 gegeben. Deshalb kann ich die Wertung bei AC S. verstehen. Jedoch nicht die Begründung.

        Rein von der Berichterstattung und dem was man liest ist jetzt "AC Shadows" genau richtig gekommen, n Ticken später und das Asia-Action Dings war schon wieder zu viel zu viel und deshalb durch. Es ist qualitativ wohl nicht schlechter als "Ghost of irgendwas" und macht da auch nicht viel mehr falsch oder richtig. Die anderen Spiele bekommen aber wesentlich weniger Prügel, da es anscheinend irgendwie genehm ist Ubisoft zu bashen, derselbe Käse woanders aber nicht so Beachtung findet.

        Bei "AC Odysee" haben viele kleine Teile bei mir die Wertung nach unten getrieben. Das war das RPG System, welches eigentlich bis Level 50 (wo man dann nach Spielstil skillen kann) nicht so geil ist, da man massenhaft Leveluppunkte auf Halde hat, da man n Haufen Fertigkeiten skillen kann, die man nicht braucht. Das ist Loottsunamie, alle 3 Minuten Ausrüstung wechseln. Zuviele Fertigkeiten/Möglichkeiten, geistig behinderter Buttonoverload statt Qualität. 20 Speicherplätze ohne diese benennen zu können. Ewig gestige Pseudofrauenpower, als ob die Hälfte der Hopliten damals Vaginas hatten... :D Generell zuviel wokypoky, fühlt sich weniger an wie ein Spiel für echte Männer, mehr für so weichgespülte Wohlstandsverwahrloste. Und vieles mehr.

        Das wird nun bei AC Shadows nicht anders sein, wo ich jetzt die durchschnittliche Wertung nach dem Lesen des Artikels am meisten der Story zuschreibe, welche jetzt ehrlich gesagt noch nie so berauschend war bei AC. Das ist halt Mystery mit Abenteuer, so immer etwas durchschnittlich.
      • Von andrethegiant77 Spiele-Novize/Novizin
        Crazy, wie copy&paste games wie dieses hier lange tests bekommen und wirklich gute games wie khazan the first beserker nicht mal erwähnt werden
      • Von McDrake Mitglied
        Zitat von Athrun
        Anscheinend kannst du hellsehen

        Link
        Also eigentlich ists doch eher umgekehrt.
        Sie haben jene IPs verkauft.
      • Von Athrun Gelegenheitsspieler/in
        Zitat von LOX-TT
        Denk mal Ubisoft könnte einige IPs extern auslagern und dann nur publishen und intern auf sein 3 größten IPs beschränken Assassin's Creed, Far Cry und das Tom Clancy Franchise
        Anscheinend kannst du hellsehen

        Link
      • Von OldShatterhand Mitglied
        Zitat von ZAM
        Ich schau genau hin ;p
        Ja, das mit dem Sound kann man (nicht alle) umgehen, indem du in der Config ACShadows.ini (\Documents\Assassin's Creed Shadows) den Eintrag "Sound=xx-XX" unter "" auf die gleiche Sprache stellt wie den Rest, also bspw. auf "de-DE". Das ist ein Bug in ihrem Settings-System, der das nicht korrekt setzt und dann kommt es zu Aussetzern.
        Dank dir, das hab ich auch gerade entdeckt im steam-Forum und nun geändert. bin mal gespannt
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