Interview mit Reality Pump

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Interview mit Reality Pump PC Games: Wie funktioniert das Kampfsystem?

Mirek Dymek: "Die Kämpfe basieren hauptsächlich auf den Fähigkeiten und Charaktereigenschaften des Spielers. Allerdings haben wir noch einige actionreiche Gameplay-Elemente integriert. Der Spieler kann seine Figur im Kampf frei bewegen und sich genauso leicht aus einer Schlacht entfernen wie hinzu stoßen. Auch Magie, Artefakte oder besondere Fähigkeiten können so gut wie jederzeit eingesetzt werden. Das System überprüft jederzeit, ob die Attacke erfolgreich war und wie viel Schaden entstanden ist. Dabei fließen viele verschiedene Aspekte ein: Widerstandsfähigkeit, Rüstungsklasse, besondere Fähigkeiten und einige wenige Zufallselemente. Einen Leckerbissen können wir im grafischen Bereich versprechen. Dynamische Kameraführung, Motion-Capturing-Bewegungen und eine beeindruckende Choreographie lassen die Kämpfe zu einem Erlebnis werden. Dabei ist es egal, ob der Spieler mit verschiedenen Taktiken experimentieren oder einfach nur das Kampferlebnis genießen will. Die Kampfsequenzen bilden ein sehr wichtiges Element von Two Worlds."

PC Games: Dirk Hassinger vom Two-Worlds-Publisher Zuxxez schätzt das Potential der neuen Technologie zehn Mal so stark wie das der Earth-2160-Engine ein. Welche Möglichkeiten ergeben sich daraus?

Mirek Dymek: "Auch wenn das Gameplay bei Two Worlds im Vordergrund steht, können wir mit Stolz einige technologischen Aspekte des Rollenspiels erwähnen. Die Engine ermöglicht uns eine umwerfende grafische Darstellung mit einem Detailreichtum, der seinesgleichen sucht. Wenn man berücksichtigt, dass bei den aktuellen Screenshots noch keinerlei Optimierungsprozesse angewendet wurden, und wir immer noch viele Arbeitsvorgänge vor uns haben, erwartet uns 2006 mit Two Worlds sicherlich eines der grafisch beeindruckendsten Spiele. Bereits jetzt können wir mit sehr hochauflösenden Landschaften, realistischer Vegetation sowie beeindruckenden Schatten- und Wassereffekten aufwarten. Mit Hilfe des High Dynamic Range Rendering sind wir außerdem in der Lage, Lichtreflexe, beispielsweise auf Rüstungen, wirklichkeitsgetreu wiederzugeben. Die Engine, die wir für Earth 2160 verwendet haben, hat einen erneuten Quantensprung gemacht und sorgte für einen neuen Meilenstein in der Grafikqualität im RTS Genre. Mit Two Worlds werden wir neue Maßstäbe im RPG Genre setzen."

PC Games: Was macht dich so sicher, das Two Worlds gegen etablierte Rollenspiele wie Gothic 3, Oblivion oder Fable 2 bestehen kann?

Mirek Dymek: "Alle genannten Spiele sind natürlich potenzielle Highlights. Sie sehen großartig aus, liefern solide RPG-Kost und unterscheiden sich auch in vielerlei Hinsicht voneinander. Two Worlds setzt sich davon aber in zwei entscheidenden Faktoren ab. Zum einen die Grafik: Hier sieht Two Worlds bereits jetzt besser aus, als die Bilder der bereits weiter entwickelten Konkurrenztitel. Und wir stehen gerade am Anfang unseres Bestrebens nach visueller Perfektion. Der zweite Hauptunterschied ist das erfrischende Gameplay von Two Worlds. Wir führen zahlreiche Neuerungen wie das individuelle Magiesystem oder überraschende Plots ein. Dadurch setzen wir neue Trends und müssen einen direkten Vergleich mit den anderen Rollenspielen nicht scheuen."

PC Games: Kommen wir zum Multiplayer-Part. Wird es kooperative Quests oder Player-vs-Player-Elemente geben?

Mirek Dymek: "Wir statten Two Worlds im Mehrspielermodus sowohl mit einem kooperativen Teil als auch mit einem actiongeladenen Einzelkämpfer Part aus. Two Worlds eröffnet uns zahlreiche Möglichkeiten, Spielern mit beiden Vorlieben eine individuelle Spielerfahrung zu bieten. Im Gegensatz zum Einzelspieler Modus kann der Spielcharakter im Multiplayer aus mehreren Charakterklassen ausgewählt und selbst konfiguriert werden. Aufgrund vieler unterschiedlichen Karten für bis zu acht Spielern, gehen wir davon aus, dass Two Worlds auch lange nach Abschluss des Einzelspielermodus für gute Unterhaltung sorgen wird."

PC Games: Könnt ihr euch vorstellen, ein MMO-ähnliches Spiel zu entwerfen?

Mirek Dymek: "Zwar legen wir viel Wert auf einen starken Multiplayer-Part, aber ein MMO war niemals geplant. Allerdings gibt es, abgesehen davon, dass "nur" acht Spieler gleichzeitig agieren können, zahlreiche Parallelen zu Massive-Multiplayer-Titeln. Die Spieler können sich untereinander verbünden, miteinander handeln oder gemeinsam Aufgaben lösen. Die im Laufe der Zeit entstandenen Charaktere können problemlos von einer Karte in die andere transferiert werden. Alle Eigenschaften bleiben erhalten."

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    • Kommentare (4)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Nerevarh Mitglied
        Also mir gefällt das Spiel goanit. Alein schon die Story is besch*****: Ein Kopfgeldjäger kommt mit seiner Familie in eine Stadt und die Familie wird kurzerhand abgemurkst, ganz doll.

        Dann ist mir etwas aufgefallen. Der Mensch von Reality Pump fragt: Kannst Du Dich an irgendein Rollenspiel erinnern, bei dem sich der Spieler aus verschiedenen Magieelementen seine eigenen Zaubersprüche kreieren kann?
        Ich antworte: "JA, IN MORROWIND!!!", aber der typ ignoriert mich einfach ;-) und fährt fort:Wir haben dieses Feature erstmals in ein Spiel eingebaut
        Das ist ja wie wir jetzt alle hoffentlich wissen FALSCH

        Zu den Rüstungen muss ich sagen, dass der Held darin aussieht, wie einer von diesen Kampfrobotern aus diversen japanischen Serien.
      • Von Nerevarh Mitglied
        Also mir gefällt das Spiel goanit. Alein schon die Story is besch*****: Ein Kopfgeldjäger kommt mit seiner Familie in eine Stadt und die Familie wird kurzerhand abgemurkst, ganz doll.

        Dann ist mir etwas aufgefallen. Der Mensch von Reality Pump fragt: Kannst Du Dich an irgendein Rollenspiel erinnern, bei dem sich der Spieler aus verschiedenen Magieelementen seine eigenen Zaubersprüche kreieren kann?
        Ich antworte: "JA, IN MORROWIND!!!", aber der typ ignoriert mich einfach ;-) und fährt fort:Wir haben dieses Feature erstmals in ein Spiel eingebaut
        Das ist ja wie wir jetzt alle hoffentlich wissen FALSCH

        Zu den Rüstungen muss ich sagen, dass der Held darin aussieht, wie einer von diesen Kampfrobotern aus diversen japanischen Serien.
      • Von dark-lord-1412 Anwärter/in
        Also ich muss sagen, --> bin hin und hergerissen <-- von Two Worlds.
        zudem, wie schon erwähnt, es nicht wie G3 oda Oblivien ( leider), einen MP besitzt. zumal es jetzt schon gut aus sieht ( fast so gut wie Obli./G3, dazu kommt ja noch es dauert noch( die entwicklung). das bedeutet ja, es wird, schließlich haben sie earth 2160 sehr ordentlich hinbekommen, wird es saumäßig gut=es brauch sich später wirklich nicht hinter Obili./G3 verstecken, zumal es ja auch mal was frisches bietet( blicke aber jetzt zurück auf KOTOR/Dungeon Lords....,nicht auf G3/Oblivi.

        ich liebe zwar RPG's, blos ich hoffe, das die spiele in einen gewissen zeitabstand rauskommen werden.
        weil 1. ich will ( andere sicherlich auch ) Oblivi,G3,TW,M&M-DarkMessiah, Helgate:London( ich glaub dat warnse gel) mit freude spielen. wenn die die auf nen naja haufen rausbringen, wirds bissle blöd. .....
        2. hat jetzt ichst mehr damit zutun, denn ich muss erstmal weg, werde dat später weiterschreiben ( zzoocckkeenn)
      • Von Konrad1985 Mitglied
        Zitat von JulchenArnie am 29.12.2005 23:47
        Habe ich das jetzt eigentlich richtig verstanden? Im SP hat man einen vordefinierten Helden, im MP dagegen, kann man sich seinen Helden selbst zusammenstellen ?! Interessantes Konzept, zumal G3 und Oblivion wohl keinen MP haben.
        glaube schon. ich denke, neben der grafik könnte der mehrspielermodus ein kaufgrund für viele gamer sein. ich war schon immer etwas gefrustet, wenn ich morrowind oder gothic nicht mit freunden über lan spielen könnte
      • Von JulchenArnie NPC
        Habe ich das jetzt eigentlich richtig verstanden? Im SP hat man einen vordefinierten Helden, im MP dagegen, kann man sich seinen Helden selbst zusammenstellen ?! Interessantes Konzept, zumal G3 und Oblivion wohl keinen MP haben.
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