Two Point Museum ist die Aufbau-Sim, auf die alle gewartet haben - so spaßig war es im Museum noch nie!

5
Test Olaf Bleich - Autor Benedikt Plass-Fleßenkämper - Autor Lukas Schmid - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Two Point Museum ist die Aufbau-Sim, auf die alle gewartet haben - so spaßig war es im Museum noch nie!
Quelle: SEGA

In Two Point Museum seid ihr Kurator eurer eigenen Ausstellung. Two Point Studios liefern mit ihrem neuesten Aufbauspiel wieder einen echten Wirtschaftssimulations-Hit ab!

So stellen wir Assistenten, Hausmeister und Sicherheitspersonal ein, um die anfallenden Arbeiten zu erledigen. Assistenten verkaufen zum Beispiel Tickets oder arbeiten im Souvenirshop, kümmern sich aber auch im Marketingraum um neue Werbekampagnen. Wachleute wiederum beaufsichtigen die Bereiche, sammeln aber auch Spenden ein.

Die auf den ersten Blick wichtigsten Kollegen sind jedoch die Experten. Die Bücherwürmer besitzen Schwerpunkte - nämlich Botanik, Wissenschaft, Unterwasserwelt, Urgeschichte, Weltraum oder Übernatürliches. Experten restaurieren Ausstellungsstücke oder kümmern sich etwa um Fische und Pflanzen und geben Führungen.

Außerdem analysieren sie die Objekte und steigern so den Erleuchtungsrang. Das zerstört zwar die Gegenstände, schaltet auf der anderen Seite aber auch Bonus-Dekoobjekte und Extras frei. Experten sind aber auch federführend bei der Beschaffung neuer Ausstellungsstücke. Dafür gehen sie - oft mit Unterstützung anderer Mitarbeitenden - auf Expeditionen.

Draufsicht Museum Quelle: SEGA Diese steuern wir über den Hubschrauberlandeplatz an. Auf der Übersichtskarte wählen wir Ausgrabungsgebiete wie den Knochengürtel oder den Two-Point-See und später sogar den Weltraum aus. Kehrt der Helikopter zurück, lässt er eine Kiste mit Exponaten oder anderen Fundstücken fallen. Dieser Vorgang wiederholt sich im Laufe des Spiels hunderte Male.

Die großen Saurierskelette zum Beispiel kommen nicht in einem Stück. Um sie zu vervollständigen, müssen wir die Expeditionsteams mehrmals in eine Region schicken. Die Vielfalt der Exponate ist erstklassig: Von versteinerten Fußabdrücken über eingefrorene Urmenschen bis hin zu Alien-Artefakten und sogar Geistern ist alles dabei, was sich ein fleißiger Kurator nur wünschen kann.

Mit Hilfsobjekten wie Bohrern, mit denen wir Hindernisse aus dem Weg räumen, können wir Einfluss auf das Ergebnis, mögliche Gefahren oder auch den Erkundungsgrad für diesen Bereich nehmen. Manchmal stellt uns das Spiel während der Mission vor ein Dilemma. Dann müssen wir entscheiden, wie das Team weiter vorgehen soll.

Bei aller Profit- und Erkundungslust müssen wir auch die Launen unserer Mitarbeitenden im Blick behalten. Verletzungen auf Expeditionen oder ein schlecht ausgestatteter Pausenraum kosten ebenso Motivation wie ein zu geringer Lohn. Mit zunehmender Erfahrung steigt das Personal auf und kann mit bis zu fünf Zusatzfertigkeiten fortgebildet werden.

Dinoskelett aus der Nähe Quelle: SEGA Das wiederum sorgt auch für gehobene Gehaltswünsche. Gerade im späteren Spielverlauf besteht die Herausforderung darin, die Balance zwischen Gewinnmaximierung und der Motivation des Teams zu finden. Denn eine Kündigungswelle kann man sich kaum leisten.

Der Arbeitsmarkt ist mit drei beziehungsweise maximal vier gleichzeitigen Bewerbern dünn besetzt. Auch hier kommt den Experten eine Sonderrolle zu, da wir neue Stellen für die Spezialgebiete gegen einen Obolus ausschreiben und so gezielt nach ihnen suchen können.

Gewohnt gelungenes Aufbauspiel

Aber kommen wir mal weg vom Personalmanagement und widmen wir uns dem Aufbaupart des Spiels. Denn das ist die große Stärke von Two Point Hospital. Der Schlüssel zum Spielspaß liegt hier neben der Freiheit vor allem in der Steuerung und der Überschaubarkeit des Geschehens.

Denn obwohl Two Point Hospital auch Ansichtsmodi und Statistiken bietet, werden diese nur in den seltensten Fällen wirklich benötigt. Die wichtigsten Informationen bringt das Spiel über die Benutzeroberfläche und selbsterklärende Symbole auf den Bildschirm. Aufpoppende Textboxen weisen auf besonders akute Probleme hin.

5
    • Kommentare (5)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Cortex79 Gelegenheitsspieler/in
        Zitat von SiCl1987
        Ich halte die 10€ für vertretbar,
        Danke für die Ergänzungen, das hatte ich tatsächlich nicht auf dem Schirm. Schließe mich Dir daher an.
      • Von Cortex79 Gelegenheitsspieler/in
        Zitat von SiCl1987
        Ich halte die 10€ für vertretbar,
        Danke für die Ergänzungen, das hatte ich tatsächlich nicht auf dem Schirm. Schließe mich Dir daher an.
      • Von SiCl1987 NPC
        Zitat von Cortex79
        Danke für den ausführlichen Test! Als Mediziner und Ur-Fan der Theme Hospital/ Two Point Hospital Reihe spricht mich das Museums-Thema im Gegensatz zum Campus wieder vollständig an, und ich hatte den Titel seit geraumer Zeit auf dem Schirm. Daher kommt Euer Test für mich pünktlich als Reminder und macht Freude auf das Spiel!

        Ergänzend noch ein Kommentar zur Preisgestaltung, welche mit 30€ für die Basisversion m.E. wieder sehr fair ausfällt. Wo mir jedoch mittlerweile jegliches Verständnis fehlt, ist die Explorer Edition für 10€ mehr, die lediglich 5 Tage früheren Zugang zum Spiel gewährt. Klar, muss ich nicht kaufen, aber das hat Geschmäckle. Und hier geht es mir nicht per se um den Zehner, sondern die Art und Weise, wie hier Wertstellung und Preispolitik platziert wird. Erst recht in Anbetracht der erwartbarer DLC-Schwemme.
        Ich finde das mit den Advanced Accesses ebenfalls schlimm in der aktuellen Zeit, allerdings erhält man für die 10€ nicht nur das, sondern auch einen zusätzlichen Kartenstandort, ein weiteres Herausforderungsmuseum, Cosmetics, ein Sonic-Paket und Währung, mit dem man weitere Gegenstände freischalten kann (die Währung kann man aber auch so verdienen, dauert eben nur). Ich halte die 10€ für vertretbar, auch wenn ich selbst mir lediglich die Standard-Variante gekauft habe.
      • Von BuschBernd NPC
        Früher Zugang gegen einen Aufpreis ist immer ein bisschen fraglich. Man möchte das Spiel natürlich sofort spielen, aber oft ist es besser, auf die Updates zu warten. Ich werde die Preise bei den kommenden Verkäufen im Auge behalten.
      • Von Bandyto NPC
        Ja, da hast Du recht. Die zusätzlichen 10 EUR haben definitv ein Geschmäckle, aber auf die wenigen Tage kommt es letztlich nicht an und 30 EUR für das Hauptprogramm sind in der heutigen Zeit eine angenehme Seltenheit. Da es sich um einen SP-Titel handelt und wieder viele DLC erscheinen werden, werde ich noch circa zwei bis drei Jahre bis zum Kauf warten. Habe erst vor einem halben Jahr Two Point Hospital beendet und während eines Steam Sales das vollständige Two Point Campus erworben. Genauso werde ich es bei Two Point Museum handhaben: komplett, ausgereift/"gepatched" und rabattiert.
      • Von Cortex79 Gelegenheitsspieler/in
        Danke für den ausführlichen Test! Als Mediziner und Ur-Fan der Theme Hospital/ Two Point Hospital Reihe spricht mich das Museums-Thema im Gegensatz zum Campus wieder vollständig an, und ich hatte den Titel seit geraumer Zeit auf dem Schirm. Daher kommt Euer Test für mich pünktlich als Reminder und macht Freude auf das Spiel!

        Ergänzend noch ein Kommentar zur Preisgestaltung, welche mit 30€ für die Basisversion m.E. wieder sehr fair ausfällt. Wo mir jedoch mittlerweile jegliches Verständnis fehlt, ist die Explorer Edition für 10€ mehr, die lediglich 5 Tage früheren Zugang zum Spiel gewährt. Klar, muss ich nicht kaufen, aber das hat Geschmäckle. Und hier geht es mir nicht per se um den Zehner, sondern die Art und Weise, wie hier Wertstellung und Preispolitik platziert wird. Erst recht in Anbetracht der erwartbarer DLC-Schwemme.
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 07/2026 PCGH Magazin 07/2026 play5 07/2026 N-Zone 07/2026 Linux Magazin 07/2026 LinuxUser 07/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk