Torchlight 2 im Test: Das hat uns gefallen - Teil 2

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Test Felix Schütz - Redakteur Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Torchlight 2 im Test von PC Games: Nicht mal 20 Euro will Runic Games für sein neues Werk haben. Dafür bekommt ihr ein knallbuntes Action-RPG mit allem, was dazugehört: Coole Klassen, starke Monster, tonnenweise Loot, Mod-Support und einen Mehrspielermodus. Muss Diablo 3 sich etwa Sorgen machen? Nein. Aber Torchlight 2 zeigt, dass es auch anders geht - ganz ohne Auktionshaus und Online-Zwang.

Knallige Kämpfe

Torchlight 2 ist bunt, schnell und randvoll mit Effekten, die sich in den ständigen Kämpfen entladen: Blitze, Eispfeile, Feuerbälle, Druckwellen, Explosionen, Kugelhagel und vieles mehr zaubern so viele Farben und Formen auf den Bildschirm, dass die Gefechte zwar super aussehen, besonders in Multiplayerpartien aber auch schnell die Übersicht verloren geht. Der Grafikstil ist dabei ebenso comichaft und detailarm gehalten wie im ersten Torchlight. Wem der Vorgänger also schon aufgrund der Grafik nicht gefallen hat, der sollte auch die Finger von Teil 2 lassen - von einigen schönen Wettereffekten abgesehen, sieht er praktisch identisch aus. Dafür punktet Torchlight 2 mit schönen Animationen, den abwechslungsreichen Umgebungen den vielseitigen Gegnertypen – vor allem im sehr gelungenen dritten Akt.

Starke Musik

Der Soundtrack von Torchlight 2 stammt erneut aus der Feder von Matt Uelmen, der bereits die Klänge zum Vorgänger sowie Diablo 1 und Diablo 2 (mitsamt Add-on) beigesteuert hat. Uelmens Kompositionen erinnern in Torchlight 2 sogar noch stärker an Diablo 2 - finster, zurückhaltend, sehr stimmungsvoll! Toller Bonus: Der Soundtrack ist bereits frei als Download erhältlich. Da Torchlight 2 kaum gesprochene Dialoge hat, fällt der Sprachausgabe keine nennenswerte Rolle zu. Aber wen's interessiert: Die englischen Sprecher klingen okay, fallen aber nicht wirklich auf. Wie gut die deutsche Fassung klingt, lässt sich noch nicht abschätzen - bei Publisher Daedalic ist aber eine ordentliche Lokalisation zu erwarten.

Koop-Multiplayer, aber kein Online-Zwang

Der größte Kritikpunkt an Torchlight 1 war das Fehlen von Mehrspielermodi. In Torchlight 2 hingegen könnt ihr das gesamte Spiel im LAN-Netzwerk oder auch online spielen. Bis zu 6 Spieler pro Partie sind möglich, auch wenn diese Anzahl nicht empfehlenswert ist - schon ab drei Spielern wird's nämlich recht unübersichtlich. Alle Charaktere können beliebig zwischen Einzel- und Mehrspielerpartien wechseln, wer mag, spielt also eine Weile mit Freunden und zockt dann wieder offline alleine weiter. Das macht das Spiel natürlich anfällig für Cheater – allerdings soll ein Matchmaking-System dafür sorgen, dass man nicht mit Spielern zusammenkommt, die einen gemoddeten Client verwenden – das konnten wir aber noch nicht selbst überprüfen. Eine Votekick-Funktion erlaubt es einer Gruppe, unliebsame Spieler (wie etwa Cheater) aus einer Partie zu werfen. Außerdem erhält jeder Spieler sein eigenes Loot, man kann also niemandem etwas wegschnappen. PvP-Arenen gibt's übrigens nicht, aber wer im Chat-Fenster den Befehl /pvp eingibt, kann sich mit anderen Spielern duellieren.

Editor und Mods

Zum Testzeitpunkt konnten wir den angekündigten Editor von Torchlight 2 nicht begutachten, da der erst in Kürze nachgereicht werden soll. Fest steht: Auch Torchlight 2 wird Mods unterstützen, im Einzel- sowie auch im Mehrspielermodus. Wer Spaß daran hat, kann sich das Spiel also den eigenen Vorlieben anpassen oder neue Mods mit Freunden spielen. Ein netter Bonus, der das Spiel für echte Fans auch auf längere Sicht spannend halten könnte.

Umfang und Preis

Wir haben Torchlight 2 in knapp 20 Stunden durchgespielt, Level 51 erreicht und dabei alle Nebenquests und Zufallsevents gemacht (von denen man übrigens nicht alle beim ersten Durchgang zu sehen bekommt). Wer auf der zweiten Schwierigkeitsstufe Normal spielt, ist vermutlich schneller durch – wenigstens 15 Stunden sollte man aber auf jeden Fall aus einem kompletten Durchgang rausholen können. Nach dem Durchspielen kann man noch eine Reihe von Zusatzlevels spielen, die man bei einem Händler freikauft. Außerdem erhält man die Option, einen New-Game-Plus-Modus zu starten: Damit beginnt das Spiel von neuem, der Held behält aber all seine Ausrüstung, Skills und seinen Level – man startet also von neuem, nur diesmal ab ca. Stufe 50.

Für gerade mal 19 Euro ist Torchlight 2 ein mehr als fairer Deal, denn das Spiel bietet ordentlich Umfang, mehr Wiederspielwert als der Vorgänger, Mod-Support und den Mehrspielermodus.

Bildergalerie

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  1. Seite 1 Torchlight 2 im Test: Infos zu den Versionen
  2. Seite 2 Torchlight 2 im Test: Das hat uns gefallen - Teil 1
  3. Seite 3 Torchlight 2 im Test: Das hat uns gefallen - Teil 2
  4. Seite 4 Torchlight 2 im Test: Das hat uns nicht gefallen
    • Kommentare (147)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Peter Bathge Mitglied
        Zitat von Kashrlyyk
        Im Heft mögen Sie Platzprobleme haben aber hier im Internet nicht. Also wo ist die Auflistung der Plus- und Minuspunkte hier auf der Seite. Wie kommen Sie überhaupt auf die Idee, daß ich die Anzahl kritisiere? Ich denke, ich habe klar geschrieben, daß ich die unterschiedliche Wortwahl bemängel. Und über diese reden Sie überhaupt nicht.

        Die neutrale Formulierung "Motivierender Spielfluß" als gleichwertig zu "Süchtigmachender, flüssiger Spielablauf", "Enorm motivierende Beutejagd" und "Kraftvoll inszenierte, wuchtige Kämpfe" ist schon, ja ehrlich gesagt, verlogen. Ist Ihnen die lächerlich überzogen positive Sprache bei den Pluspunkten im Diablo 3 Test wirklich nicht aufgefallen? Und im Gegensatz dazu die schon fast deprimierende gelangweilte Wortwahl bei Torchlight 2?

        Wenn ich einem Spieler die beiden Formulierungen "Motivierender Spielfluß" und "Süchtigmachender, flüssiger Spielablauf" vorlegen würde und ihn dann bitten würde mir zu sagen, um wieviele Prozentpunkte die Spielspasswertung sich unterscheidet, glauben Sie er würde 5% sagen?

        Man muß ja auch beachten, daß die Firmen diese Sätze auf die Packungen der Spiele zum Zwecke der Werbung schreiben. Wenn man das beachtet, dann kann man "Süchtigmachender, flüssiger Spielablauf" ja schon fast als Werbung auslegen und nicht mehr als Wertung.

        Wenn man sich die beiden Tests durchliest erhält man den Eindruck, daß "Torchlight 2" kritisch getestet wurde und das bei "Diablo 3" ihr Eure womöglich vorhandenen kritischen Gehirnfertigkeiten aus dem Fenster geworfen habt und es bewertet wurde wie kreischende 14jährige Bieberfans ein Bieberkonzert bewerten würden.
        Wie gesagt: Der Heftplatz war begrenzt, daher ließ sich nicht jeder einzelne Pluspunkt in aller Ausführlichkeit aufschreiben und da wir unsere Hefte primär fürs Heft schreiben und sie dann in gekürzter Form online stellen, bietet sich online ein ähnliches Bild. Sie sind aber tatsächlich der Erste, der sich daran stört. All die von Ihnen kritisierten Punkte werden doch im Fließtext erwähnt, das Spiel ausdrücklich gelobt. Und hier ein Zitat aus dem Fazit:
        "Saubere Arbeit, Runic! Torchlight 2 bietet den gleichen guten Spielfluss, den ich schon vom ersten Teil gewohnt bin, packt ansonsten aber an jeder Ecke eine Schippe drauf."

        Und bitte nicht vergessen: Wir haben Torchlight 2 eine wunderbare 86-Punkte-Wertung gegeben. Damit kann der Publisher genauso werben wie Blizzard mit "Süchtigermachender, flüssiger Spielablauf", wenn er das denn will. Ich fände es falsch, einzelne Formulierungen anzuprangern, weil man darin einen vermeintlichen Wertungsunterschied erkennt. Im Zweifelsfall sind das einfach Variationen im Schreibstil des jeweiligen Redakteurs.
      • Von Peter Bathge Mitglied
        Zitat von Kashrlyyk
        Im Heft mögen Sie Platzprobleme haben aber hier im Internet nicht. Also wo ist die Auflistung der Plus- und Minuspunkte hier auf der Seite. Wie kommen Sie überhaupt auf die Idee, daß ich die Anzahl kritisiere? Ich denke, ich habe klar geschrieben, daß ich die unterschiedliche Wortwahl bemängel. Und über diese reden Sie überhaupt nicht.

        Die neutrale Formulierung "Motivierender Spielfluß" als gleichwertig zu "Süchtigmachender, flüssiger Spielablauf", "Enorm motivierende Beutejagd" und "Kraftvoll inszenierte, wuchtige Kämpfe" ist schon, ja ehrlich gesagt, verlogen. Ist Ihnen die lächerlich überzogen positive Sprache bei den Pluspunkten im Diablo 3 Test wirklich nicht aufgefallen? Und im Gegensatz dazu die schon fast deprimierende gelangweilte Wortwahl bei Torchlight 2?

        Wenn ich einem Spieler die beiden Formulierungen "Motivierender Spielfluß" und "Süchtigmachender, flüssiger Spielablauf" vorlegen würde und ihn dann bitten würde mir zu sagen, um wieviele Prozentpunkte die Spielspasswertung sich unterscheidet, glauben Sie er würde 5% sagen?

        Man muß ja auch beachten, daß die Firmen diese Sätze auf die Packungen der Spiele zum Zwecke der Werbung schreiben. Wenn man das beachtet, dann kann man "Süchtigmachender, flüssiger Spielablauf" ja schon fast als Werbung auslegen und nicht mehr als Wertung.

        Wenn man sich die beiden Tests durchliest erhält man den Eindruck, daß "Torchlight 2" kritisch getestet wurde und das bei "Diablo 3" ihr Eure womöglich vorhandenen kritischen Gehirnfertigkeiten aus dem Fenster geworfen habt und es bewertet wurde wie kreischende 14jährige Bieberfans ein Bieberkonzert bewerten würden.
        Wie gesagt: Der Heftplatz war begrenzt, daher ließ sich nicht jeder einzelne Pluspunkt in aller Ausführlichkeit aufschreiben und da wir unsere Hefte primär fürs Heft schreiben und sie dann in gekürzter Form online stellen, bietet sich online ein ähnliches Bild. Sie sind aber tatsächlich der Erste, der sich daran stört. All die von Ihnen kritisierten Punkte werden doch im Fließtext erwähnt, das Spiel ausdrücklich gelobt. Und hier ein Zitat aus dem Fazit:
        "Saubere Arbeit, Runic! Torchlight 2 bietet den gleichen guten Spielfluss, den ich schon vom ersten Teil gewohnt bin, packt ansonsten aber an jeder Ecke eine Schippe drauf."

        Und bitte nicht vergessen: Wir haben Torchlight 2 eine wunderbare 86-Punkte-Wertung gegeben. Damit kann der Publisher genauso werben wie Blizzard mit "Süchtigermachender, flüssiger Spielablauf", wenn er das denn will. Ich fände es falsch, einzelne Formulierungen anzuprangern, weil man darin einen vermeintlichen Wertungsunterschied erkennt. Im Zweifelsfall sind das einfach Variationen im Schreibstil des jeweiligen Redakteurs.
      • Von Kashrlyyk Spiele-Novize/Novizin
        Zitat von PeterBathge
        Schau dir nochmal die beiden Wertungskästen im Heft an. Fällt dir was auf? Nein? Diablo 3 hat eine zweiseitige Motivationskurve mit entsprechend größerem Pro/Contra-Bereich bekommen als TL2. Deine Kritik lässt sich also zu einem Großteil mit dem verfügbaren Platz erklären. Der "Motivierende Spielfluss" enthält also all die einzelnen Pro-Punkte von Diablo 3, genauso wie bei "Abwechslungsreiche Level" auch die zufallsgenerierten Landschaften beinhaltet. Wir haben im Test nun mal eben nicht endlos viel Platz :)
        Im Heft mögen Sie Platzprobleme haben aber hier im Internet nicht. Also wo ist die Auflistung der Plus- und Minuspunkte hier auf der Seite. Wie kommen Sie überhaupt auf die Idee, daß ich die Anzahl kritisiere? Ich denke, ich habe klar geschrieben, daß ich die unterschiedliche Wortwahl bemängel. Und über diese reden Sie überhaupt nicht.

        Die neutrale Formulierung "Motivierender Spielfluß" als gleichwertig zu "Süchtigmachender, flüssiger Spielablauf", "Enorm motivierende Beutejagd" und "Kraftvoll inszenierte, wuchtige Kämpfe" ist schon, ja ehrlich gesagt, verlogen. Ist Ihnen die lächerlich überzogen positive Sprache bei den Pluspunkten im Diablo 3 Test wirklich nicht aufgefallen? Und im Gegensatz dazu die schon fast deprimierende gelangweilte Wortwahl bei Torchlight 2?

        Wenn ich einem Spieler die beiden Formulierungen "Motivierender Spielfluß" und "Süchtigmachender, flüssiger Spielablauf" vorlegen würde und ihn dann bitten würde mir zu sagen, um wieviele Prozentpunkte die Spielspasswertung sich unterscheidet, glauben Sie er würde 5% sagen?

        Man muß ja auch beachten, daß die Firmen diese Sätze auf die Packungen der Spiele zum Zwecke der Werbung schreiben. Wenn man das beachtet, dann kann man "Süchtigmachender, flüssiger Spielablauf" ja schon fast als Werbung auslegen und nicht mehr als Wertung.

        Wenn man sich die beiden Tests durchliest erhält man den Eindruck, daß "Torchlight 2" kritisch getestet wurde und das bei "Diablo 3" ihr Eure womöglich vorhandenen kritischen Gehirnfertigkeiten aus dem Fenster geworfen habt und es bewertet wurde wie kreischende 14jährige Bieberfans ein Bieberkonzert bewerten würden.
      • Von Peter Bathge Mitglied
        Zitat von Kashrlyyk
        Komisch, daß die Beutejagd welche zu den deprimierendsten und langweiligsten Teilen von Diablo 3 gehört dort positiv erwähnt wird, man dies bei TL2 wohl vergessen hat.Der Schaden von Gegenständen für Level 60 Charactere in Diablo 3 rangiert irgendwo zwischen 250 und 1400, wobei man alles unter 700 in Inferno wegschmeißen kann, nur mal als Beispiel was bei den Items falsch läuft.

        Auch das explizit die "teils zufallsgenerierte Levels" als Pluspunkt erwähnt werden, während die KOMPLETT Zufallsgenerierten Level von TL2 überhaupt nicht erwähnt werden macht deutlich wie voreingenommen hier an das Spiel herangegangen wurde.

        "Motivierender Spielfluß", "Effektgeladene Kämpfe" und "Schön designte Klassen" sind zwar positive Formulierungen aber im Vergleich zu Diablo 3 auffallend neutral und ruhig.

        Zwei der Drei Minuspunkte von TL2 ("mäßiges Balancing", "Schwache Story und maue Quests") gelten auch für Diablo 3, nur wurden Sie dort entweder als Pluspunkt angegeben oder gar nicht erwähnt. Und bei Diablo 3 von "mäßigem" Balancing zu reden ist eine Untertreibung. "Grottenschlecht" trifft es schon eher. Selbst 5 Monate nach Release gilt für Diablo 3: Act I Inferno keine Probleme = Act 2 Inferno keine Chance!
        Schau dir nochmal die beiden Wertungskästen im Heft an. Fällt dir was auf? Nein? Diablo 3 hat eine zweiseitige Motivationskurve mit entsprechend größerem Pro/Contra-Bereich bekommen als TL2. Deine Kritik lässt sich also zu einem Großteil mit dem verfügbaren Platz erklären. Der "Motivierende Spielfluss" enthält also all die einzelnen Pro-Punkte von Diablo 3, genauso wie bei "Abwechslungsreiche Level" auch die zufallsgenerierten Landschaften beinhaltet. Wir haben im Test nun mal eben nicht endlos viel Platz :)
      • Von Kashrlyyk Spiele-Novize/Novizin
        Ich beziehe mich auf den Test von Torchlight 2 aus dem Magazin! Die Vergleiche mit Diablo 3 sind dort praktisch nicht vorhanden und der Kasten in dem sie dann doch auftauchen listet nur banales, wie kein Auktionshaus, kein Always Online etc.

        Bei Diablo 3 hieß es:
        Süchtigmachender, flüssiger Spielablauf
        Enorm motivierende Beutejagd
        Kraftvoll inszenierte, wuchtige Kämpfe
        Im Genrevergleich sehr gute Story...
        Die Grafik ist klasse: wunderschöne Umgebungen, abwechslungsreiche Monster, tolle Spezialeffekte, feine Animationen.
        Fünf reizvolle, coole Klassen mit vielseitigen Talenten und Spielweisen
        Hoher Wiederspielwert durch vier Schwierigkeitsgrade und teils zufallsgenerierte Levels
        Flexibles Talentesystem
        Simple, motivierende Handwerksysteme
        Einfache, präzise Steuerung
        Angemessener Umfang (10 bis 15 Stunden)
        Helden, Begleiter und NPCs sprechen häufig miteinander, das fördert die Atmosphäre
        Gute Sprachausgabe, auf Deutsch wie auf Englisch. Das Spiel ist multilingual.
        Exzellent gerenderte Zwischensequenzen
        Viele Komfortfunktionen, kurze Laufwege

        Bei Torchlight 2 hingegen:
        Motivierender Spielfluß
        Effektgeladene Kämpfe
        Schön designte Klassen
        Abwechslungsreiche Level
        Offline Singleplayer, Lan und Online
        Editor für Mods
        Fairer Umfang, sehr günstiger Preis

        Komisch, daß die Beutejagd welche zu den deprimierendsten und langweiligsten Teilen von Diablo 3 gehört dort positiv erwähnt wird, man dies bei TL2 wohl vergessen hat.Der Schaden von Gegenständen für Level 60 Charactere in Diablo 3 rangiert irgendwo zwischen 250 und 1400, wobei man alles unter 700 in Inferno wegschmeißen kann, nur mal als Beispiel was bei den Items falsch läuft.

        Auch das explizit die "teils zufallsgenerierte Levels" als Pluspunkt erwähnt werden, während die KOMPLETT Zufallsgenerierten Level von TL2 überhaupt nicht erwähnt werden macht deutlich wie voreingenommen hier an das Spiel herangegangen wurde.

        "Motivierender Spielfluß", "Effektgeladene Kämpfe" und "Schön designte Klassen" sind zwar positive Formulierungen aber im Vergleich zu Diablo 3 auffallend neutral und ruhig.

        Zwei der Drei Minuspunkte von TL2 ("mäßiges Balancing", "Schwache Story und maue Quests") gelten auch für Diablo 3, nur wurden Sie dort entweder als Pluspunkt angegeben oder gar nicht erwähnt. Und bei Diablo 3 von "mäßigem" Balancing zu reden ist eine Untertreibung. "Grottenschlecht" trifft es schon eher. Selbst 5 Monate nach Release gilt für Diablo 3: Act I Inferno keine Probleme = Act 2 Inferno keine Chance!

        60 Euro Spiel 10-15 Stunden Umfang: Angemessen
        20 Euro Spiel 20 Stunden Umfang: Fair
        Was????

        Ganz klar hat die PcGames sich mit diesem Test blamiert.
      • Von MisterSmith Spiele-Kenner/in
        So, habe die Demo gerade zu Ende gespielt, ich muss sagen leider wurde es nicht sehr viel besser. Die Dungeons haben zwar etwas mehr Atmo, aber an Torchlight 1 kommt es in dem Punkt bei weitem nicht heran.

        Die Unschärfe kann man etwas entschärfen (:-B), in dem man Antialiasing im Menü des Spiels ausschaltet, ist aber trotzdem immer noch vorhanden.

        Bei dem Spiel wurde wohl sehr viel Augenmerk auf den MP Teil gelegt, leider interessiert der mich nicht. Technisch hat das Spiel wie beim Vorgänger kaum schwächen, der oder die Programmier(er) die für die Steuerung verantwortlich sind, machen das extrem gut.

        Und dadurch ist auch das Gameplay an sich sehr geschmeidig, jetzt fehlt noch ein zumindest kleiner Ansporn, weshalb man die ganzen Gegner überhaupt bekämpft.

        Na ja, vielleicht wird bei Torchlight 3 wieder mehr Augenmerk auf den Singleplayer Teil gelegt.
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