Treiber und Tools: Mainboardtreiber finden
Für einen PC, vor allem einen Spiele-PC, sollten alle Treiber auf dem neuesten Stand sein. Wir zeigen euch, wie ihr die passenden Treiber für euren PC findet. Zudem gibt es Praxistipps und einige empfehlenwerte Freeware-Tools als Grundausstattung
Mainboardtreiber finden
Die passenden Treiber für euer Mainboard und die dort verbauten Komponenten wie Netzwerkkarte oder Soundchip findet ihr beim Mainboardhersteller. Um die Treiber zu finden, müsst ihr zunächst den Modellnamen des Mainboards kennen. Sofern ihr diesen nicht kennt und auch keine Rechnung mehr findet, auf der der Modellname ersichtlich ist, könnt ihr auch das Tool CPU-Z zu Hilfe nehmen - dies stellen wir später noch genauer vor.
Quelle: AntonioFunes
Modellsuche ASRock 970 Extreme3 R2.0 auf der ASRock-Website in zwei Schritten
Bei manchen Fertig-PCs müsst ihr auf der Website des PC-Anbieters nachsehen, sofern das Mainboardmodell im PC nicht bei einem Hersteller der Hauptplatine zu finden ist. Hier sind für euch die direkten Links zu den Supportseiten der vier aktuell dominierenden Mainboardherstellern: Asus, ASRock, Gigabyte und MSI. Des weiteren gibt es noch von Biostar und EVGA einige Mainboards, allerdings deutlich weniger als von den zuvor genannten Firmen, sowie einige Exoten, die wir hier auslassen wollen.
Vom Prinzip her ist das Auffinden der Treiber jeweils gleich: ihr klickt auf der Homepage den Link zum Support oder den Downloads. Dort gibt es eine Suchfunktion, ihr gebt dort den Modellnamen ein (ohne den Herstellernamen). Achtung: in manchen Fällen gibt es mehrere Treffer, da die Modellnamen nur minimale Unterschiede aufweisen können - achtet also auf die genaue Schreibweise und eventuelle Zusätze im Namen.
Quelle: AntonioFunes
Orange beschriftet: sinnvolle Downloads des ASRock 970 Extreme3 R2.0
Ihr erhaltet dann einen Link direkt zu den Downloads eures Modells, klickt diesen an und erhaltet eine Liste mit Treibern - meistens müsst ihr zuvor noch euer Betriebssystem auswählen. Je nach Hersteller seht ihr dann eine Liste, in der nur die neuesten Treiber verzeichnet sind, bei anderen Herstellern werdet ihr eine Liste mit Untermenüs für die verschiedenen Komponenten des Mainboards sehen.
Auch Tools für das Mainboard sind in der Liste oft mit dabei, häufig als "Utilities" gekennzeichnet. Findet ihr keinen direkten Link zum Supportbereich, könnt ihr auch auf der Homepage den Modellnamen in die Suche eingeben, darüber die Produktseite des Mainboards aufrufen und erst dort einen Link zu Support und/oder Downloads suchen. Folgende besonders wichtige Treiber oder auch Treiber-Untergruppen für Mainboards solltet ihr herunterladen und installieren, falls sie euch angezeigt werden:
- Chipsatz oder Chipset. Dies sind die Haupttreiber für den Mainboard-Chipsatz und besonders wichtig. Bei AMD meist All-in-One, bei Intel häufig INF sowie Intel Management Engine.
- Sound oder auch Audio. Dies sind die Treiber für den Soundchip, der schon seit Jahren bei Mainboards selbstverständlich ist.
- LAN, Netzwerk oder Ethernet. Treiber für den Netzwerkanschluss des Mainboards.
- USB. Treiber für zusätzliche USB-Anschlüsse, die viele Mainboards anbieten.
- SATA: Schnittstellentreiber für Laufwerke. Achtung: RAID oder SATA-RAID sind nur nötig, wenn ihr wisst, dass ihr einen RAID-Verbund betreibt!
In diesem Artikel
- Seite 1 Treiber und Tools: Einleitung; Was sind Treiber?
- Seite 2 Treiber und Tools: Mainboardtreiber finden
- Seite 3 Treiber und Tools: Grafikkartentreiber und weitere Treiber
- Seite 4 Treiber und Tools: GPU-Z und MSI-Afterburner
- Seite 5 Treiber und Tools: weitere Freeware-Tools kurz vorgestellt
- Seite 6 Bildergalerie
Oft gibt es zusätzlich noch Überwachungs- oder Hilfstools. Diese sind nicht unbedingt nötig. Wichtig sind also nur die eigentlichen Treiber-Downloads, die ihr im Zweifel daran erkennt, dass in der Liste die englische Bezeichnung Driver vorhanden ist. Sollte es mehrere Versionen des Treibers geben, dann nehmt den neuesten - dieser ist an der Versionsnummer (6.45.39 ist zum Beispiel neuer als 6.31.45 und 5.65.12) oder dem Upload-Datum in der Liste zu erkennen. Natürlich müsst ihr bei Mainboards mit Sonderausstattung eventuell auch weitere Treiber aus der Liste herunterladen - zum Beispiel Bluetooth-Treiber, wenn das Mainboard Bluetooth onboard bietet, oder den CIR-Treiber (für eine Infrarotfernbedienung) in unserem bebilderten Beispiel des ASRock-Mainboards.

vielen Dank für dein Feedback, mir stand es fern dich irgendwie runter zu putzen,sollte dies falsch angekommen sein,war das nicht meine Absicht.
Wahrscheinlich hat mich der Umstand gestört,das der Support bei manchen Firmen heutzutage unter aller Sau ist und der ahnungslose User dann zusehen kann,wie er klar kommt, obwohl dieser einen Haufen Geld dafür hingeblättert hat.
vielen Dank für dein Feedback, mir stand es fern dich irgendwie runter zu putzen,sollte dies falsch angekommen sein,war das nicht meine Absicht.
Wahrscheinlich hat mich der Umstand gestört,das der Support bei manchen Firmen heutzutage unter aller Sau ist und der ahnungslose User dann zusehen kann,wie er klar kommt, obwohl dieser einen Haufen Geld dafür hingeblättert hat.
Leider muss ich auch bei den Printmagazinen feststellen,das diese immer weniger Informationen bieten, wie es einmal der Fall war.
Grade solche Themen finde ich persönlich äußerst spannend,werfen bei mir selbst noch große Fragen auf und mich ärgert es ,das es so wenig Informationen darüber gibt.
Auch könnte die PCGames Hardware locker die Computerbild Leser abwerben,da diese gerne bereit und dankbar wären für ein ausführlicheren gut recherchierten Artikel bei Ihnen ein Abo abzuschließen oder ihr Heft zu kaufen.
Diese Klientel beschwert sich nämlich das das Printmagazin Computerbild mal für eines stand,den PC User intensiv,aber einfach zu informieren.Leider weiß der Verlag selber nicht im Moment und in Zukunft, welche Kundschaft er ansprechen will.
Ich finde nämlich nicht das Print tot ist, das du als Redakteur keinen große Spielraum hast, kann ich verstehen ,aber es ärgert mich,das die leitenden Redakteure so kurzsichtig sind, denn so etwas hat im Printmagazin Potenzial.
Z.B den Leser über die Gefahren aufzuklären ,welche Treiberprogramme wie Driver Genius oder andre Softwareupdater haben und ob diese ihr Geld wert sind.
Mal ehrlich die Programme sind ja einerseits nicht umsonst am Markt, da der User auch die Nase voll hat,das zig Updateprogramme von Adobe,Nvidia, AMD,HP und wie sie alle heißen,den PC Autostart zu müllen,da finde ich bei Android den Playstore ein Segen oder bei Linux den Updatekanal für Treiber auch besser.
Es ist auch ein Qual für den Benutzer ,das jede Hans &Franz OEM Firma Treiber anbieten darf,ist dann die Hardwrae ID so verändert,obwohl die Hardwrae mit Intel z.B identisch ist,bekommt er keine Updates,obwohl Intel neue Treiberfixes raus brachte. Der Nutzer der die OEM Hardware und ein Problem mit dem Releasetreiber hat,schaut in die Röhre,da Medion und Co sich nicht bequemen,ihre Treiber anzupassen.
Diesen schreckliche Farce durften doch jahrelang Notebookuser machen. Die OEMs haben sich raus geredet." Was willst du? Der Grafikchip läuft doch grundsätzlich? Ist doch nicht unser Problem ,wenn du vor hattest ein aktuelles Spiel zu spielen und du jetzt Grafikfehler hast." Von einem Windowsupgrade konnte man ganz absehen,da die Hardware manchmal gar nicht erst erkannt wurde. Nvidia und AMD haben jetzt Gott sei Dank,hier das Problem erkannt und steuern schon mal für die meisten Notebookhersteller gegen, damit die Gamer mit Treiberupdates versorgt werden, ohne das befürchet werden muss,das die Intel Grafik nicht mehr läuft.(Umschaltung zwecks Stromersparnis)
Da finde ich sollte Microsoft mal einen Riegel vorschieben, dann wird es mit den zig 1000 Treibern auch aufhören, denn schließlich wollen die doch ihr OS auch für ältere Hardware verkaufen,nur beißt sich die Katze da im Schwanz,da der Hardrwarehersteller ,grade OEms, kein Interesse hat,das ihre 2 Jahre alte Hardware unter ein neues OS läuft.
Leider ist der Kunde hier der Leidtragende,obwohl die meiste alte Hardware( keine uralt Hardwrae sondern,beim Vor OS z.B. Win8-->7 entwickelt wurden) auch locker mit den Herstellertreibern von Realtek,Intel usw,läuft und diese Treiber auch für neue Betriebsysteme anbieten,wird diese nicht beim OEM eingebunden. Grade beim Amilo konnte ich dann beim Windows7 Upgrade nach einem WLan Treiber, wie ein Osterhase suchen,da Windows mal wieder nur den popligen Standardtreiber installierte,der natürlich nicht reibungslos funktionierte. Es war ein Wlan Chip von Azurwave,dieser wälzt den Support auf den OEM ab,der Hersteller Ralink der ursprüngl. für den Treiber zuständig war exestiert nicht mehr und wurde von Mediatek übernommen, so etwas weiß doch Ottonomalo nicht.
Fujitsu meint es gäbe kein Support für Windows 7,obwohl es bei Mediatek einen neuen Treiber sogar für Wondows 8 gibt, da kommt man sich doch als Kunde verarscht vor!
Da finde ich könnte MS gegen steuern,was sie ja teilweise machen,aber leider viel zu halbherzig,da diese Dinge, wie Treiber systemnah sind und ich finde solche Sachen sollten nicht den User überlassen werden, da durch falsche Treiber ,das ganze System instabil oder zum Absturz gebracht werden kann.
So wie der Spruch" Wir wollen uns mehr im PC Bereich um den Gamer kümmern" Wie oft habe ich das gehört?
Wir haben doch grade im Smartphone Markt das beste Beispiel, es gibt neue Androidversionen ,wo neue Fehler und vor allem Sicherheitslecks gefixt wurden,aber die Hersteller,wie Sony und Co sich nocht ma bequemen in der Garantiezeit,die Updates einzuspielen,aber Hauptsache die Kiste ist voll mit Bloatware und leider wollen die OEMs den Trend auch beim PC beibehalten.
Früher war auch vollwertige Software,Datenträger und Bedienungsanleitungen beim PC Kauf mit bei,wird alles eingespart, zum Leidwesen der Kunden,auch bei namhaften Herstellern.
Grade hier müsste ein Umdenken stattfinden,denn durch Service kann man sich von andren Mitbewerbern positiv absetzen,auch wenn das Produkt etwas teurer ist. Dies gilt auch für die Printmagazine.
In diesem Sinne,viel Erfolg, dir und deinen Kollegen,das wir lange noch Print lesen dürfen.
Aber ich stimme ich dir zu zwingen kann man die Firmen nicht,ich finde es nur im Jahr 2015 für ein Windows OS eine traurige Geschichte,obwohl es schon besser geworden ist,als zu Win 95 Zeiten.
Was mir fehlt,grade für Neueinsteiger:
1.Unterschied zwischen OEM und Herstellertreiber und Klassentreiber, Board ist nicht gleich Board, MSI OEM Boards, die angepasst sind,finden sich nicht auf der MSI Seite und MSI bietet auch keinen Support für OEMs,da diese abgespeckte Versionen sind oder anders angepasst sind vom OEM,wie MEDION,HP,Fujitsu. Hier hätte der Artikel drauf hinweisen müssen.
3. ausführlichre Installationsanweisung grade bei Windowsupgrade und wie man evt. weiter die Hardware identifiziert z.B. erst CD, dann,Windowsupdate, dann bei OEM ,dann bei Chipsatzhersteller,dann mit Treibertool suchen,falls kein passender Treiber gefunden wurde.
4. Gefahren von nicht zertifizierten Treibern(Was bedeutet WHQL und WDDM) und Treiberupdateprogrammen, wie Drivermax,SlimDrivers oder Drivergenius.
5. Erklärung wie Windows die Treiber nach Rang einstuft
7.Treiberaktualität und Genaugkeit Microsoft vs. Liniux
8. Deinstallieren oder drüber installieren?
9. Unterschied Firmware, BIOS und Treiber
10. Wie aktualisiere ich ein BIOS oder Firmware von Laufwerken oder Mainboards und weshalb?
In aller Regel ist es aber sehr selten, dass man wirklich lange nach Treibern suchen muss. Besonders schlimm ist es allerdings in der Tat vor allem dann, wenn man nen OEM-PC bzw. Laptop hat, wo der Support oft nur 1x Treiberupdates rausbringt, vlt sogar nie, sondern nur die Treiber vom "Release" des Produktes. Und wo man dann auch beim Umstieg auf ein anderes OS teils lange nach Treibern suchen "darf". Was mit selber mal passiert ist war auch sehr "schön": Laptop, es war wirklich ein GANZ explizites Modell und keine Modellreihe mit mehreren Varianten - und trotzdem gab es keinen passenden WLAN-Treiber. Es gab 3 WLAN-Treiber, aber alle für einen anderen WLAN-Adapter, und keiner ging für mein Laptop. Ich musste dann den Adapter dann selber per Gerätemanager identifizieren und habe bei Intel einen passenden gefunden.
Und allgemein ist es halt so: man muss darauf hoffen, dass die Hardwarehersteller immer "brav" Updates bringen, weil das wiederum auch eine Art Werbung dafür ist, auch beim nächsten Kauf auf diesen Hersteller zu setzen. Zwingen kann man die Hersteller dazu leider nicht, und Microsoft erst Recht nicht - die müssten sich ja dann um zig Millionen Produkte kümmern. Allein zB Sockel 1150 Mainboards gibt es derzeit etwa 200, die sicher jeweils mind 3-4 Treiber brauchen. Wenn es da wiederum 2x im Jahr neue Treiber gibt, müsste MS allein dafür fast 2000 Updates anbieten inkl. der Sorge dafür, dass dies bei einem Windows-Update erkannt und installiert wird.