"Hype gekillt" - Spieler entdecken nerviges Detail beim Tomb Raider-Remake
Ein kleines Detail bei Tomb Raider: Legacy of Atlantis sorgt bei vielen Spielern derzeit für Frust.
Bei der kürzlichen State of Play wurde unter anderem ein neuer Trailer zum anstehenden Tomb Raider: Legacy of Atlantis gezeigt. Der kam bei Spielern im Großen und Ganzen ziemlich gut an, doch ein bestimmtes Detail auf der Steam-Seite hat den Hype für einige User direkt im Keim erstickt.
Wie auf der Steam-Seite des Titels geschrieben steht, wurden für die Entwicklung des Tomb Raider-Remakes nämlich KI-Tools verwendet. Die sollen wohl dabei geholfen haben, temporäre Inhalte zu entwickeln, die zum vollständigen Release jedoch entweder ersetzt oder zumindest von Menschen überarbeitet werden sollen.
Neues Tomb Raider begeistert Fans, doch ein Steam-Detail sorgt für Ärger
Kurze Zeit später meldete sich Crystal Dynamics gegenüber Eurogamer zu Wort, um zu spezifizieren, wie KI bei dem Entwickler genau zum Einsatz kommt:
"Bei Crystal Dynamics setzen wir KI-Tools ein, um unseren Teams zu helfen, Ideen schneller und effizienter weiterzuentwickeln, wobei wir gleichzeitig sicherstellen, dass alle fertigen Inhalte im Endprodukt von Menschenhand geschaffen sind. Unser Ziel ist es, die Kreativität und Flexibilität unserer Entwickler zu fördern, um Spielern auf der ganzen Welt Erlebnisse von höchster Qualität zu bieten."
Es wurde in der Vergangenheit schon viel darüber geschrieben, ob KI-Tools die Spieleentwicklung tatsächlich beschleunigen können. Vor allem der Job von Concept-Artists soll durch Künstliche Intelligenz etwa schlicht schwieriger werden, und die Außenwirkung ist hier natürlich auch ein wichtiges Element.
Viele Spieler auf Plattformen wie Reddit berichten derzeit etwa, dass ihr Hype durch den KI-Einsatz vollständig verschwunden ist - vor allem, da Amazon an dem Spiel sitzt, und die Firma eigentlich nicht auf KI setzen müsste, um bei der Entwicklung Geld zu sparen.
Am wichtigsten ist jedoch vermutlich, ob Crystal Dynamics es wirklich schafft, sämtliche KI-Assets vor dem Release des Spiels zu ersetzen. Ein solcher KI-Hinweis ist mittlerweile nämlich keine Seltenheit mehr und wirkt sich wohl nur bedingt auf den Erfolg eines neuen Spiels aus. So wurde etwa auch für Crimson Desert KI verwendet und der Titel ist definitiv ein voller Erfolg für Entwickler Pearl Abyss.
Doch auch bei Crimson Desert gab es einen kleinen Skandal, als Spieler KI‑generierte Assets im fertigen Spiel entdeckten, die wenig später dann entfernt wurden. Es ist verständlicherweise gar nicht so leicht, sämtliche KI-generierte Inhalte im Blick zu behalten und die vor dem Launch dann zu entfernen. Hoffen wir also mal, dass Crystal Dynamics hier irgendein System verwendet, damit ihnen nicht auch so ein Fauxpas passiert, der den Release des Spiels dann überschattet.
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