Prügelspiel mit Tom und Jerry.
Die Texturen sind eine verschwommene Masse - nicht sehr augenfreundlich.
Das Handbuch umschreibt das Spielziel von Tom and Jerry recht treffend: "Hau deinem Gegner einfach die @%&*#-Grütze aus der Rübe!" In Küchen, Wohnzimmern und Vorgärten treten Sie zuerst als Tom oder Jerry gegen die Figuren aus der Zeichentrickserie an. Auf den bildschirmgroßen, dreidimensionalen Arenen - davon gibt es zehn Stück - rennen, springen und prügeln Sie, was die Tastatur hergibt. Ein Balken am oberen Bildschirmrand verrät, wie viel Lebensenergie Ihr Gegenüber intus hat. Stühle, die Sie schleudern, Schaufeln, mit denen Sie hauen, und Öfen, in die Sie Ihren Widersacher schubsen, sorgen dafür, dass besagter Balken ganz schnell leer wird. Wunderbar eingefangen wurde der Cartoon-Stil: Wenn Jerry mit einem Spaten auf Tom einschlägt, ist er hinterher platt wie Papier. Weniger gut umgesetzt hat man die Steuerung: Auf der Tastatur sind trotz des simplen Spielverlaufs viel zu viele Tasten belegt und eine Gamepad-Unterstützung fehlt völlig. Ist aber eigentlich auch egal, denn langfristig Spaß macht Tom & Jerry eh nicht: Der immer gleiche Spielablauf langweilt nach zehn Minuten.
