The Witcher 3 im Test: So funktioniert das Leveln
The Witcher 3: Wild Hunt im Test! Riesige Spielwelt, starke Story, 100 Stunden Quests, Top-Grafik und spannende Entscheidungen.
Witcher 3: Aufleveln: Lieber questen statt grinden!
Um Geralt weiterzuentwickeln, braucht ihr Erfahrungspunkte und Levelaufstiege - klingt erst mal stinknormal, erfordert aber selbst von Veteranen ein Umdenken. Denn kostbare XP erhaltet ihr fast nur für abgeschlossene Quests. Kämpfe gegen Standard-Gegner bringen euch dagegen keinen Schritt weiter. Aber: Geralt benötigt für einen Levelaufstieg immer nur 2.000 Erfahrungspunkte, ganz egal wie hochstufig er schon sein mag.
Dadurch bleiben Erfahrungspunkte immer gleichbleibend wertvoll, sodass Geralt selbst dann noch von Quests profitieren kann, für die er eigentlich schon zu hochstufig ist.
In diesem Artikel
- Seite 1 The Witcher 3 im Test: Überragendes Finale der Geralt-Saga
- Seite 2 The Witcher 3 im Test: Üppige Story, trotz kleiner Durchhänger
- Seite 3 The Witcher 3 im Test: Riesige, stimmige Welt
- Seite 4 The Witcher 3 im Test: So funktioniert das Leveln
- Seite 5 The Witcher 3 im Test: Technik-Check der PS4-Version (Update!)
- Seite 6 Witcher 3: Die PC-Fassung im Nachtest (Update!)
- Seite 7 Bildergalerie
Witcher 3: Beute im Überfluss
Quelle: PC Games / Play4
Schatzjäger freuen sich über jede Menge sammelbare Ausrüstung. Leider ist das Inventar dadurch oft überfüllt.
The Witcher 3 ist zwar riesig, aber es ist keine Sandbox, in der man tun und lassen kann, was immer man will. Es gibt beispielsweise keine Gilden, denen man sich anschließen darf und Geralt kann auch nicht zum Bogenschützen, Eismagier oder Meisterschmied werden - das würde einfach nicht zu seinem Charakter passen. Ein ordentliches Crafting-System gibt's aber trotzdem, dazu müsst ihr einfach nur Waffen- und Rüstungsschmiede in den Städten anquatschen. Aber auch in der Spielwelt gibt's massenhaft Beute zu finden, Schatzjäger dürften auf ihre Kosten kommen. Angesichts der Fülle an Schwertern, Rüstungen, Büchern, Kräutern, Handwerksmaterial und vielem mehr erscheint es aber unverständlich, dass die Entwickler keine praktische Lagertruhe ins Spiel eingebaut haben: Geralts Inventar - genaugenommen die Satteltasche seines Pferdchens - ist chronisch überfüllt und zwingt uns dazu, von Zeit zu Zeit auszumisten. Auch lässt uns das Inventar beispielweise nicht wissen, ob wir Bücher und Notizzettel bereits gelesen haben oder nicht - das wäre sicher eleganter gegangen.
Witcher 3: Gwint gewinnt: Motivierendes Kartenspiel
Quelle: PC Games / Play4
Motivierender Zeitvertreib: das gelungene Kartenspiel Gwint.
Das Würfelpokerspiel aus den Vorgängern hat ausgedient, genauso wie das nervige Armdrücken aus The Witcher 2. Stattdessen kann Geralt nun Boxkämpfe bestreiten, an Pferderennen teilnehmen oder - unser absolutes Highlight - einem neuen taktischen Kartenspiel namens Gwint frönen. Damit Geralt eine Chance gegen die vielen Spielgegner hat, muss er sich bei Händlern zunächst einen Satz Basiskarten besorgen und damit sein Deck zusammenstellen. Erst dann kann er es mit den stärkeren Gegenspielern aufnehmen, die ihm mit mächtigen Sonderkarten einheizen. Typisch für die Witcher-Reihe gibt's natürlich auch für Gwint eine lange Questreihe, die sich durch das gesamte Spiel zieht. Motivierend!
Gameplay-Video: Wunderschöne Landschaften
Witcher 3: Gut auf Deutsch, besser auf Englisch
Um die vielen Gänsehaut-Momente und gut geschriebenen Dialoge passend rüberzubringen, braucht's ausgezeichnete Sprecher. Die hat The Witcher 3 leider nur bedingt zu bieten. Manche Sprecher - etwa die von Geralt oder Triss - legen sich hörbar ins Zeug und gehen völlig in Ordnung, andere Figuren wirken aber einfach zu abgelesen und überbetont. Hier und da haben sich außerdem Übersetzungsfehler eingeschlichen. Zum Glück lassen sich im Optionsmenü verschiedene Audio- und Textsprachen einstellen!
Unser Tipp: Wählt lieber die englischen Sprecher und stellt euch bei Bedarf dazu die deutschen Bildschirmtexte ein. So steht dem Hörgenuss nix mehr im Wege: Ein wuchtige, gefühlvolle Musikuntermalung und exzellente Soundeffekte machen The Witcher 3 nämlich auch akustisch zu einem Erlebnis. Unser Highlight: Einfach mal durch den Wald reiten und lauschen! Tagsüber hört ihr vielleicht einige Spechte, die sich laut rattend an Baumrinden abmühen, nachts dagegen tönen Eulen stimmungsvoll durch's Gehölz. Sehr schön!
- Seite 1 The Witcher 3 im Test: Überragendes Finale der Geralt-Saga
- Seite 2 The Witcher 3 im Test: Üppige Story, trotz kleiner Durchhänger
- Seite 3 The Witcher 3 im Test: Riesige, stimmige Welt
- Seite 4 The Witcher 3 im Test: So funktioniert das Leveln
- Seite 5 The Witcher 3 im Test: Technik-Check der PS4-Version (Update!)
- Seite 6 Witcher 3: Die PC-Fassung im Nachtest (Update!)

Das liegt vor allem an Spielwelt, Charakteren und Quests, die interressant, glaubwürdig und fesselnd sind. Solltet ihr nichts davon liegen lassen (wie einige Vorredner)!
Auch die Grafik sieht super aus und läuft trotzdem wie geschmiert.
Selbst im listenförmigen Craftingsystem habe ich einige Stunden verbracht.
Und von Gwint kann ich auch nicht die Finger lassen.
Der Test und die Wertung sind also nachvollziehbar.
Spielt auch die beiden Erweiterungen, die sind genauso gut!
Außerdem ist der Kerl bissl zu alt für die Schule. :D
Vor allem die viele Nebenquests hervorragend mit der Hauptstory verknüpft sind und vor allem sich auch auf das Ende auswirken.