The Elder Scrolls-Historie: Morrowind (2002)
Passend zum bevorstehenden Release von The Elder Scrolls 5: Skyrim werfen wir heute einen Blick auf die bewegte Geschichte der vier populären Vorgänger. Wir beleuchten die Hintergründe und verschaffen einen umfassenden Überblick für TES-Neulinge.
Quelle: Bethesda
Die Optik von The Elder Scrolls - Morrowind konnte dank Direct X 8 begeistern. Zudem gab es erstmals einen mächtigen Editor.
Sechs Jahre später erschien mit The Elder Scrolls: Morrowind der dritte Teil der Rollenspiel-Reihe von Bethesda. Neben der PC-Version gab es auch eine inhaltsgleiche Fassung für die Xbox. Auf den Editor, das TES-3-Construction-Set, mussten Konsolenspieler allerdings verzichten. Damit ließen sich kleinere wie große Änderungen am Hauptspiel vornehmen. Angefangen beim eigenen Haus und Quests über neue Städte bis zu komplett eigenständigen Spielwelten war fast alles möglich. Morrowind erhielt mit Tribunal und Bloodmoon zwei offizielle Erweiterungen, die die Spielwelt Vvardenfell um die Insel Solstheim und die Stadt Gramfeste erweiterte.
Im Gegensatz zu anderen Rollenspielen gab es bei The Elder Scrolls 3 keine endgültig festgelegten Klassen. Morrowind setzt bei der Entwicklung des Charakters stattdessen auf primäre und sekundäre Fertigkeiten. Diese können im Laufe des Spiels individuell aufgewertet werden und bestimmen somit die Stärken und Schwächen der Spielfigur. Darüber hinaus stellen Sie eigene Zauber zusammen, sowohl für Waffen, als auch für Rüstungen. Technisch setzte Morrowind als einer der ersten Computerspiele auf Microsofts neue Grafikschnittstelle Direct X 8. So konnten die Charaktermodelle, Sonnenaufgänge und Wettereffekte grafisch überzeugen. Dem gegenüber standen allerdings triste Landschaften, hölzerne Animationen und abgehackte Übergänge von Land zu Wasser. Details können Sie unserem Morrowind-Test entnehmen, der Bethesdas Rollenspiel ausgezeichnete 91 Prozent Spielspaß bescheinigt.
Die Geschichte von Morrowind beginnt auf einem Gefangenenschiff vor der Küste des Dunkelelfen-Kontinents Morrowind. Aus anfangs unbekannten Gründen erfolgt ihre Freilassung durch den Imperator. Sie werden über das Deck geführt und ausgefragt, woraus sich künftige Informationen für Ihren Charakter wie Rasse, Klasse, Beruf und mehr ergeben. Anschließend werden Sie in die Spielwelt Vvardenfell entlassen, in der erstmals die spielerischen Freiheiten deutlich werden. Sie könnten beispielsweise der Diebesgilde beitreten und sich dort die ersten Sporen verdienen. Oder Sie werden Mitglied in der Kämpfer-Genossenschaft und verdienen sich mit kleineren Aufträgen ein paar Goldstücke. Oder Sie wandern erst mal in den nächstbesten Dungeon und verhauen ein paar Monster. Die Möglichkeiten waren fast unbegrenzt. Im Gegensatz zum zufallsgenerierten Daggerfall von 1996 sind die Quests und die Spielwelt bereits fertig im Spiel, was aber nicht heißt, dass es an Umfang mangeln würde. Es gibt verschiedene Sub-Plots und Handlungsstränge neben der Hauptgeschichte. Wer sich spoilern lassen möchte, kann einen Blick auf wikipedia.org werfen.
In diesem Artikel
- Seite 1 The Elder Scrolls-Historie: Arena, Daggerfall, Morrowind und Oblivion
- Seite 2 The Elder Scrolls-Historie: Arena (1994)
- Seite 3 The Elder Scrolls-Historie: Daggerfall (1996)
- Seite 4 The Elder Scrolls-Historie: Morrowind (2002)
- Seite 5 The Elder Scrolls-Historie: Oblivion (2006)
- Seite 6 Bildergalerie

Wie kam das Schiff aus dem Hafen eigentlich aufs offene Meer? Es gibt keinen Durchgang.
Das einzige was man nicht völlig automatisch leveln kann ist der Kampf mit oder ohne Waffen. Schild macht sich auch nicht so gut, aber Rüstung geht schon wieder.
Wenn einem das Spaß macht, kann man das natürlich machen. Ich spiele das Spiel aber lieber selbst, erledige Quests, erlebe Abenteuer, entdecke Geheimnisse, spiele meine Rolle im Spiel und in der Spielwelt (ist schließlich auch ein Rollenspiel) und werde dabei ganz automatisch im Laufe des Spiels stärker, auch wenn das vermutlich nicht so schnell geht wie mit deiner Methode. Aber wenn man nach Kaffeekochen, Einkaufen, Schule/Uni/Arbeit/Kino so stark ist, dass das ganze Spiel keine Herausforderung mehr ist, dann macht das Ganze doch auch keinen Spaß mehr, oder? Dann könnte man sich ja gleich nen Charakter mit Maximalwerten in allen Charaktereigenschaften und - Fähigkeiten zusammencheaten.
Das einzige was man nicht völlig automatisch leveln kann ist der Kampf mit oder ohne Waffen. Schild macht sich auch nicht so gut, aber Rüstung geht schon wieder.
Edit: Ich wusste doch, dass ich die News schonmal gelesen hab ...
2010, ach ja, das waren noch Zeiten ...
Wenn das bei Skyrim nicht grundlegend anders ist, werde ich mir das Spiel nicht kaufen, auch wenn es sonst ganz interessant aussieht.
Persönlich hat mir das System aus Gothic auch besser gefallen, wo man Lehrstunden nehmen musste um eine bestimmte Fähigkeit zu skillen, aber rein logisch besticht in meinen Augen eben das System aus TES. Wenn ich den ganzen Tag Sport mache steigt eben meine Ausdauer und wenn ich ewig lange mit einhändigen Waffen kämpfe, werde ich mit der Zeit auch stärker und geübter.
Das es scheinbar Leute gibt, die sich nicht zu schade sind eine Stunde auf der Stelle zu hüpfen nur um ihre Ausdauer zu stärken war mir bis vor kurzem auch neu, kann mir aber auch egal sein, weil sie so ja eigentlich nur ihre eigene Spielerfahrung kaputt machen und das war definitiv nicht im Sinne des Erfinders. Wobei ich auch nichts gegen ein Mischsystem hätte, so das passive Fähigkeit wie Ausdauer durch Wiederholung und aktive Fähigkeiten wie Schwertkampf durch einen Lehrer trainiert werden.
Wenn das bei Skyrim nicht grundlegend anders ist, werde ich mir das Spiel nicht kaufen, auch wenn es sonst ganz interessant aussieht.
Derartiges Powerleveln ist sicher auch nicht das, was die Entwickler mit dem Skillsystem bewirken wollten. Man wird halt besser in den Fähigkeiten, die man auch wirklich nutzt. Andere Skills, die man selten nutzt, kann man entweder ignorieren, wenn man sie gar nicht braucht, oder man kann sie bei einem der zahlreichen Trainer im Spiel verbessern. Das kostet zwar Geld, ist aber immer noch besser als stundenlanges Powerleveln. Ich fand das Elder Scrolls Skillsystem eigentlich immer sehr gut, leider wurde es von Spiel zu Spiel immer weiter abgespeckt.