The Elder Scrolls-Historie: Oblivion (2006)
Passend zum bevorstehenden Release von The Elder Scrolls 5: Skyrim werfen wir heute einen Blick auf die bewegte Geschichte der vier populären Vorgänger. Wir beleuchten die Hintergründe und verschaffen einen umfassenden Überblick für TES-Neulinge.
Mit The Elder Scrolls 4: Oblivion erschien 2006 der letzte vollwertige Ableger der RPG-Serie. Rollenspieltypisch verfügt Oblivion über verschiedene Rassen, darunter das menschliche Kaiservolk und die Dunkelelfen. Außerdem stehen diverse Berufe zur Auswahl, die über das Kampfverhalten des Charakters bestimmen. Die Präsentation war 2006 bombastisch: Die Spielwelt war lebendig, voll von Quests und interessanten Nichtspieler-Charakteren, verpackt in eine detaillierte Grafik mit anspruchsvoller Physik-Simulation. Als kleine Besonderheit im Solo-Rollenspiel-Genre entpuppt sich die Möglichkeit, die Spielwelt auch auf einem Pferd zu erkunden. Allerdings gab es auch negative Punkte zu beanstanden. So unter anderem umständliche Menüs sowie viele Fehler in den Texten der lokalisierten Version, was letztlich sogar zu einer Abwertung von zwei Spielspaß-Punkten für die deutsche Oblivion-Fassung im Test führte. Diese Texte hatte nicht der deutsche Publisher Take 2 beigesteuert, sondern der Entwickler Bethesda.
Für Oblivion gab es das "The Elder Scrolls 4 Construction Set". Die erweiterte Version des Editors erlaubte umfangreiche Änderungen am Rollenspiel. So haben fleißige Tüftler und anderem auch Bugfixes für die bemängelte deutsche Sprachausgabe erstellt. Im Gegensatz zum Vorgänger lag der Editor nicht dem Rollenspiel bei. Stattdessen konnte man sich diesen über die Webseite des Herstellers herunterladen. Außerdem gab es auch für den vierten Teil der Rollenspiel-Reihe offizielle Erweiterungen. Mit "Knights of the Nine" kamen viele verschiedene Plugins (Mods). "Shivering Isles" fügte dem Hauptspiel einen umfangreichen, neuen Handlungsstrang hinzu. Besonders erwähnenswert ist zudem Nehrim – eine Total Conversion von Oblivion.
Die Handlung in Oblivion beginnt mit dem Kaiser Uriel Septim VII. Er ist bereits sehr alt, schwach und bei vielen sehr unbeliebt. Auf der Flucht vor Meuchelmördern begegnet der Spieler dem Kaiser und seiner Leibgarde und schließt sich ihnen an. Am Ende des Dungeons erhält der Spieler vom Kaiser das Amulett der Könige. Die Aufgabe des Helden ist es nun, den unehelichen Erben aufzutreiben, damit dieser den Thron besteigen kann. Erschwerend hinzu kommt eine Bedrohung aus dem Paralleluniversum Oblivion. Diese wird von den Daedra bewohnt, ein Sammelbegriff für Dämonen und Götter. Eine Zusammenfassung inklusive Spoiler gibt es auf wikipedia.org.
In diesem Artikel
- Seite 1 The Elder Scrolls-Historie: Arena, Daggerfall, Morrowind und Oblivion
- Seite 2 The Elder Scrolls-Historie: Arena (1994)
- Seite 3 The Elder Scrolls-Historie: Daggerfall (1996)
- Seite 4 The Elder Scrolls-Historie: Morrowind (2002)
- Seite 5 The Elder Scrolls-Historie: Oblivion (2006)
- Seite 6 Bildergalerie

Wie kam das Schiff aus dem Hafen eigentlich aufs offene Meer? Es gibt keinen Durchgang.
Das einzige was man nicht völlig automatisch leveln kann ist der Kampf mit oder ohne Waffen. Schild macht sich auch nicht so gut, aber Rüstung geht schon wieder.
Wenn einem das Spaß macht, kann man das natürlich machen. Ich spiele das Spiel aber lieber selbst, erledige Quests, erlebe Abenteuer, entdecke Geheimnisse, spiele meine Rolle im Spiel und in der Spielwelt (ist schließlich auch ein Rollenspiel) und werde dabei ganz automatisch im Laufe des Spiels stärker, auch wenn das vermutlich nicht so schnell geht wie mit deiner Methode. Aber wenn man nach Kaffeekochen, Einkaufen, Schule/Uni/Arbeit/Kino so stark ist, dass das ganze Spiel keine Herausforderung mehr ist, dann macht das Ganze doch auch keinen Spaß mehr, oder? Dann könnte man sich ja gleich nen Charakter mit Maximalwerten in allen Charaktereigenschaften und - Fähigkeiten zusammencheaten.
Das einzige was man nicht völlig automatisch leveln kann ist der Kampf mit oder ohne Waffen. Schild macht sich auch nicht so gut, aber Rüstung geht schon wieder.
Edit: Ich wusste doch, dass ich die News schonmal gelesen hab ...
2010, ach ja, das waren noch Zeiten ...
Wenn das bei Skyrim nicht grundlegend anders ist, werde ich mir das Spiel nicht kaufen, auch wenn es sonst ganz interessant aussieht.
Persönlich hat mir das System aus Gothic auch besser gefallen, wo man Lehrstunden nehmen musste um eine bestimmte Fähigkeit zu skillen, aber rein logisch besticht in meinen Augen eben das System aus TES. Wenn ich den ganzen Tag Sport mache steigt eben meine Ausdauer und wenn ich ewig lange mit einhändigen Waffen kämpfe, werde ich mit der Zeit auch stärker und geübter.
Das es scheinbar Leute gibt, die sich nicht zu schade sind eine Stunde auf der Stelle zu hüpfen nur um ihre Ausdauer zu stärken war mir bis vor kurzem auch neu, kann mir aber auch egal sein, weil sie so ja eigentlich nur ihre eigene Spielerfahrung kaputt machen und das war definitiv nicht im Sinne des Erfinders. Wobei ich auch nichts gegen ein Mischsystem hätte, so das passive Fähigkeit wie Ausdauer durch Wiederholung und aktive Fähigkeiten wie Schwertkampf durch einen Lehrer trainiert werden.
Wenn das bei Skyrim nicht grundlegend anders ist, werde ich mir das Spiel nicht kaufen, auch wenn es sonst ganz interessant aussieht.
Derartiges Powerleveln ist sicher auch nicht das, was die Entwickler mit dem Skillsystem bewirken wollten. Man wird halt besser in den Fähigkeiten, die man auch wirklich nutzt. Andere Skills, die man selten nutzt, kann man entweder ignorieren, wenn man sie gar nicht braucht, oder man kann sie bei einem der zahlreichen Trainer im Spiel verbessern. Das kostet zwar Geld, ist aber immer noch besser als stundenlanges Powerleveln. Ich fand das Elder Scrolls Skillsystem eigentlich immer sehr gut, leider wurde es von Spiel zu Spiel immer weiter abgespeckt.