Chronicles of Riddick: Assault on Dark Athena-Test: Gelungenes Comeback?
Mit Chronicles of Riddick: Assault on Dark Athena meldet sich Riddick zurück und zeigt, warum er der gefürchtetste Killer der Galaxie ist.
Quelle: PC Games
Auf dem Planeten stellen sich Ihnen auch Alpha-Drohnen in den Weg, die Ihnen einiges mehr abverlangen als die Standardgegner von Assault on Dark Athena.
Erinnern Sie sich noch an The Chronicles of Riddick: Escape from Butcher Bay? Ein Lizenzspiel der anderen, weil überaus gelungenen Art. Nach knapp viereinhalb Jahren Pause ist nun mit The Chronicles of Riddick: Assault on Dark Athena (Komplettlösung zu Assault on Dark Athena) die Fortsetzung dazu fertig.
Riddick fliegt zu Beginn von Assault on Dark Athena nichts ahnend durch die Stille des Weltalls - bis ein Söldnerschiff, die Dark Athena, sein Transportmittel einkassiert. Die Besatzung und dementsprechend das Feindrepertoire (mehr als fünf unterschiedliche Feindtypen sind es jedoch nicht) besteht vorrangig aus Drohnen, in seelenlose Maschinenwesen verwandelte Menschen. Wie aus dem Vorgänger bekannt, hält sich Riddick vorzugsweise im Schatten auf und schaltet seine Widersacher lautlos aus dem Hinterhalt aus. Wenn Riddick mit Messer, Schraubenzieher oder seinen gebogenen Klingen namens Ulak zuschlägt, wird es immer hässlich. Sämtliche Konter- und Überraschungsaktionen sind hart inszeniert.
Zusätzlich zu den Stichwaffen greift Riddick auch auf eine Distanz-Elektroimpulswaffe und weitaus gefährlichere Schusswaffen zurück. Zu Letzteren gehören eine Maschinenpistole, eine Schrotflinte, ein Automatikgewehr oder das SCAR-Gewehr, eine Art Druckluft-Granatwerfer. Leider wirken die Schusswechsel zu austauschbar, da die Waffen im Vergleich zu anderen Action-Titeln wenig Schaden verursachen und einen zu geringen Rückstoß besitzen.
Quelle: PC Games
Einigen Auseinandersetzungen können Sie nicht aus dem Weg gehen. Aber auch hier zeigt Riddick kein Erbarmen.
Diese Ballerpassagen machen prozentual den Großteil von Assault on Dark Athena aus. Spielerische Abwechslung bringen kurze Sequenzen, in denen Sie selbst die Drohnen an Bord des Raumschiffes steuern oder in einen gepanzerten Kampfläufer steigen. Die Entwickler setzen vorrangig auf Bewährtes und käuen den (zugegebenermaßen sehr guten) Vorgänger wieder. Neue Ideen suchen Sie vergebens. Das betrifft auch das Leveldesign. Sämtliche Gänge und Hallen der Dark Athena ähneln sich unangenehm stark.
Zwar besuchen Sie im Laufe des Spiels auch einen Planeten mit hübschem Strandpanorama, die optische Abwechslung währt aber nur kurz. Auch der schlecht ausbalancierte Schwierigkeitsgrad gibt Anlass zu Kritik. Die nicht immer fair gesetzten Speicherpunkte machen das Überleben noch schwerer. Eine Funktion zum freien Speichern fehlt darüber hinaus! Kleine Bugs und KI-Probleme existieren ebenfalls, jedoch erforderten diese in unserem Test nur einmal den Neustart eines Levels. Die Inszenierung ist wie auch im Vorgänger die Stärke des Titels und lässt zumindest über einige Makel hinwegsehen. Unmittelbar nach Ihrer Ankunft auf der Dark Athena nimmt Sie die dichte Atmosphäre der Science-Fiction-Mär gefangen.
Quelle: PC Games
Die Inszenierung der Dialoge und die Wahl der englischen Synchronsprecher ist auch in der Fortsetzung hervorragend. Dadurch wirken die Figuren sehr lebendig und glaubhaft.
Getragen von den erneut exzellent gewählten englischen Synchronsprechern - mit an Bord sind unter anderem Vin Diesel, Michelle Forbes (Battlestar Galactica), Lance Henriksen (Aliens) und Wade Williams (Prison Break) -, entfaltet sich eine herrlich düstere Stimmung. Nicht nur die hervorragenden Wortgefechte, sondern auch die tollen Gesichtsanimationen hauchen den Figuren Leben ein und lassen sie dadurch glaubwürdig erscheinen.
In Assault on Dark Athena kommt die aufgemotzte Grafik-Engine des Vorgängers Escape from Butcher Bay zum Einsatz und leistet ordentliche Dienste. Dank schöner Licht- und Schatteneffekte ist der zweite Riddick-Titel ein sehr stimmiges und düsteres Abenteuer. An Knaller wie Crysis Warhead reicht die grafische Leistung allerdings nicht heran.
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Ist die Episode extrem verkürzt worden?
Hatte keine Ringkämpfe... dann gabs doch noch im Untergrund die Minenarbeiter und die Unterirdischen Viecher... etc
Hab das Spiel, damals auf dem PC, etwa 3x durchgespielt.
Das alles hab ich bis jetzt nicht gesehen.
Muss aber schon die Augen von ner bestimmten Person holen um aufs Hangardeck zu kommen.
Kommt das alles erst danach? Hab ich das alles falsch in Erinnerung?
Ok, könnte ja sein. BSE, Vogel- und Schweinegrippe gehen ja nicht spurlos an einem vorbei :P
Wenn ich ein Produkt gerne konsumieren würde aber den Preis unverhältnismäßig hoch finde, der Kauf mit irgendwelchen Knebelverträgen verbunden ist, ich die Firmenpolitik des Herstellers verwerflich finde oder sonstige Bedenken habe, dann verzichte ich ganz einfach. So macht man das nun mal als mündiger Verbraucher. Aber wenn du lieber ein unmündiger Konsumsklave sein willst, bitte sehr.
SSA
Deine Argumentation ergibt überhaupt keinen Sinn. Ein herkömmlicher Kopierschutz und eine simple Datenträgerabfrage beim Spielen, wie es seit 15 Jahren etabliert ist, ist mit Sicherheit billiger als das komplette DRM Paket: Lizenzgebühren für die Software, Betrieb und Wartung von Servern, Entwicklung von Patches und Tools etc. Und wenn beides gleich schnell geknackt ist, wo ist dann der Vorteil von DRM? Was rechtfertigt dann die Einschränkungen, die DRM mit sich bringt?
Was nicht bedeutet, dass du es nicht noch mal haben wirst.
http://www.eurogamer.de/articles/gears-of-war-fehlerhaftes-drm-system-macht-pc-version-unspielbar
Nur eines dieser fiktiven worst-case-Szenarien, das dann doch wahr geworden ist. Kann jedem anderen Entwickler jederzeit wieder passieren. Und was wäre gewesen, würde es Epic schon längst nicht mehr geben und wäre die GoW-Lizenz schon längst an einen anderen Publisher verkauft? Glaubst du ein Publisher würde Aufwand und/oder Kosten für ein Produkt in Kauf nehmen, an dem er überhaupt nichts verdient?
Natürlich bin ich ein unmündiger Konsumsklave! Wenn ich ein Spiel kaufe, will ich damit Spaß haben und kein gesellschaftkritisches Statement abgeben. Und da mir bisher keine Kopierschutz-Schikanen untergekommen sind, die sich irgendwie auf den Spielspaß ausgewirkt hätten (...ausser natürlich ich fabriziere sie mir selbst und stell' mir einen Titel ins Regal und zocke ihn aus ...äh...Anti-Konsum-Protest nicht...), ist mir das herzlich egal. Im Gegenteil, ich bin selbst Erwerbstätiger bzw. Kapitalistensau und kann nachvollziehen, dass man sehen muss, wie man finanzielle Misserfolge umschifft.
Spiele sind ein Luxusartikel, die man nicht zum Leben bräuchte, was einen Verzicht einfach macht - aber warum? Um die Leute zu bestrafen, die mir stattdessen Spaß bereiten? Ich komme mir dabei sogar schon fast couragiert vor, sich im tobenden DRM-Hass auf die Seite der Hersteller zu schlagen. Mitlaufen kann jeder...
Meiner Meinung nach sollte man die Not zur Tugend machen und verstärkt auf userfreundliche Kopierschutze mit "Bonus-Funktionen" setzen, wie sie Steam oder Windows Live bietet. Onlineaktivierungen in Kombination mit Features wie Community-Kram und so, sowas lässt sich dann auch am besten verkaufen und Newell kann mit Steam im Rücken vollkommen zu recht über Securom herziehen, weil sein Dienst da etwas netter herkommt... Ausserdem sollte man mehr über die Hintergründe einer Produktion berichten und damit aus der Anonymität heraustreten. Das ein Spiel nicht einfach vom Himmel fällt oder ein Gefallen an die User ist, sondern hunderte Menschen zuweilen jahrelang an so einem Ding arbeiten, das man gefälligst auch honorieren sollte. Solange die Mentalität der Fairness auf der Strecke bleibt, passiert gar nichts. Und natürlich wird das nie passieren, weil es immer und überall Arschlöcher gibt...
Da muss man aber sehr darauf vertrauen/hoffen, dass die digitale Distribution nicht gerade dem Gebrauchtmarkt für alte Spiele Konkurrenz macht.
Übrigens, passend zum Thema: Meine PCA-Umfrage zum Thema Steam & DRM.
SSA