Schlimmer als Freddy Krüger und Michael Myers? So wurde Art the Clown zur Horrorikone

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Special Vivien Ziermann - Redakteurin Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Schlimmer als Freddy Krüger und Michael Myers? So wurde Art the Clown zur Horrorikone
Quelle: Dark Age Cinema. All rights reserved.

Horrorfilme gibt es viele, Horrorikonen sind dagegen rar. Wie ist es Art the Clown gelungen, sich in kürzester Zeit auf das Treppchen des Grauens neben Größen Freddy Krüger und Michael Myers zu metzeln?

Wenig überraschend zeichnen sich Terrifier und damit auch Art the Clown dadurch aus, unglaublich viel Blut zu vergießen. Trotzdem schafft es das Franchise, sich von herkömmlichen Slasher- und Splatter-Filmen abzuheben. Denn Terrifier wagt viele Schritte, vor denen andere Genrevertreter bisher zurückgeschreckt sind.

Terrifier will vor allem eines: schockieren. Dafür setzt Regisseur Damien Leone neue Maßstäbe hinsichtlich Grausamkeit und Brutalität. Wo man in anderen Slasher- und Splatter-Filmen nur kurz den tödlichen Schlag und später den leblosen Körper zu sehen bekommt, reizt Terrifier die Todesszenen minutenlang aus. Und dabei handelt es sich nicht um kurze Schnitte mit einem Messer oder einen flotten Hieb mit einer Axt.

Denn wie schon erwähnt, Art the Clown tötet kreativ. Über mehrere Minuten hinweg werden die Zuschauer Zeuge, wie Art seine Opfer zu Tode foltert, sie verstümmelt, ihnen die Haut abzieht und dabei vor lauter Freude jubelt und lacht. Eindeutig nichts für Leute mit schwachen Mägen.

Außerdem ist in Terrifier niemand sicher. In den meisten Genrevertretern kann man sich darauf verlassen, dass beispielsweise Kinder selten oder gar nicht körperlich zu Schaden kommen. Im ersten Drittel des Films verstecken sie sich meist irgendwo und tauchen erst am Ende, zwar verstört, aber unversehrt, wieder auf. Bei Terrifier ist diese Hoffnung vergebens, denn Art the Clown lässt niemanden am Leben und bricht jegliche Tabus.

Art the Clown neben einem seiner Massaker Quelle: Dark Age Cinema Durch die Kombination dieser besonders schockierenden und neuen Elemente mit der Einzigartigkeit, dem Einfallsreichtum, dem charismatischen Auftreten und dem makaberen Humor von Art the Clown, ist es Terrifier gelungen, in weniger als zehn Jahren und mit nur drei Filmen einen so immensen Eindruck in der Horrorfilm-Szene zu hinterlassen, dass Art the Clown ohne Frage zu einem Symbol für Gewalt und Grausamkeit wurde - zu einer echten Horrorikone.

Damit hat er sich seinen Platz auf dem Treppchen neben Freddy Krüger, Micheal Myers, Jason Voorhees und all den anderen, die uns seit Jahren das Fürchten lehren, mehr als verdient.

Wie geht es für Art the Clown weiter?

Unbestreitbar hat sich das Terrifier-Franchise in den letzten Jahren eine große Fan-Gemeinde aufbauen können, die nicht genug von Art the Clown bekommt. Nachdem Terrifier 3 auch an den deutschen Kinokassen einige Rekorde gebrochen hat, können Fans sich ohne Zweifel auf eine Fortsetzung der brutalen Slasher-Reihe freuen, die Regisseur Damien Leone bereits vor der Premiere des dritten Teils bestätigt hatte. Ein Startdatum für Arts nächste Metzelei ist allerdings noch nicht bekannt.

Wer sich die Wartezeit versüßen will, kann schon im nächsten Jahre selbst in die Haut von Art the Clown schlüpfen und verschiedene Film-Sets mit einem blutigen Waffenarsenal aufmischen. Denn Terrifier wird 2025 als Videospiel umgesetzt.

Terrifier: The ARTcade Game soll ein blutiges Retro-Kampfspiel in charmanter Pixelgrafik werden. Als Art the Clown schnetzelt man sich durch ein mörderischen Beat'em-up im Retrostil. Die Entwickler von Relevo versprechen jede Menge rasante Action, schwarzen Humor und natürlich unzählige Anspielungen auf die Terrifier-Reihe. Allein oder mit bis zu vier anderen Spielern können sich Terrifier-Fans ab 2025 in das chaotische Gemetzel stürzen und selbst zur Horrorikone werden.

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    • Kommentare (3)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Feuerfuss NPC
        Und wieder stellt sich mit die Frage, ob man so ein Bild einer Szene, die definitiv 18+ ist, in einem Spielemagazin einfach so zeigt, obwohl durchaus Kinder und Minderjährige die Seite ansurfen können. Ich habe damit kein Problem. Ich bin 48 und habe den Film auch gesehen. Aber wenn ich mir vorstelle, das mein 10-jähriger die zersäbelte Dame sehen könnte, wird mir ganz anders.
      • Von Feuerfuss NPC
        Und wieder stellt sich mit die Frage, ob man so ein Bild einer Szene, die definitiv 18+ ist, in einem Spielemagazin einfach so zeigt, obwohl durchaus Kinder und Minderjährige die Seite ansurfen können. Ich habe damit kein Problem. Ich bin 48 und habe den Film auch gesehen. Aber wenn ich mir vorstelle, das mein 10-jähriger die zersäbelte Dame sehen könnte, wird mir ganz anders.
      • Von AlBundyFan Hobby-Spieler/in
        Ich muss sagen ich verstehe es nicht, warum Terrifier so erfolgreich ist. Ich habe Terrifier 3, nachdem überall so positive Kritiken zu lesen waren, im Kino angeschaut und war nur eines - gelangweilt.
        Es gibt quasi null Story und für mich wirkt der FIlm wie "Ich überlege mir 20 grauslige Horrorszenen und filme sie und dannach überlege ich dann, wie ich sie aneinanderreihe um einen Film draus zu machen".

        Ich fand ihn extram schlecht. Handwerklich war er Super. Die Szenen wirkten wirklich gut gemacht. Aber ohne einen Sinn dahinter wirkt es für mich einfach zu 100% verschwendeter lebenszeit.
      • Von s3dr1ck Gelegenheitsspieler/in
        Mal wieder ein sehr schwacher Artikel. Denn hier geht es ja nicht um das Horror-Genre an sich, sondern um "Terrifier" und warum er sich zum Kult entwickeln konnte.

        Entsprechend stellt Ihr selbst die Frage: "Doch wie hat Terrifier etwas geschafft, das anderen erfolgreichen Horror-Franchises der letzten Jahre wie Conjuring oder Insidious nicht gelungen ist?"

        Und beantwortet sie dann einfach nicht. Warum ist denn jetzt ausgerechnet Terrifier eine Ikone geworden und die anderen nicht? Weil Menschen Horror mögen?? Weil Wes Craven erklärt, warum Menschen seiner Meinung nach Horror mögen? Ist denn Conjuring kein Horror? Oder Insidious?

        Dass es mit einer ikonischen Figur zu tun hat, ist richtig, aber ihr erklärt nicht, wieso ausgerechnet Terrifier eine Ikone werden konnte. Doch darum geht es doch in diesem Artikel oder?

        Für mich ist der Grund dafür klar: Terrifier ist ein Clown. Clowns sind für das Horror-Genre sowas wie Katzen für das Internet - nicht wegzudenken. Nun gibt es in Sachen ernst zu nehmende Horrorfilme mit Clowns eigentlich nur Stephen Kings "Es". Und auch hier ist klar: Pennywise ist eine Ikone. Allerdings sind die Filme der Reihe prinzipiell weniger als ikonische Horror-Streifen geeignet, denn trotz der hohen Produktionsqualität und des sympathischen Casts und trotz des 80er-Jahre Retro-Bonus, sind die Filme zu storylastig für Horror-Slasher und das Tempo stimmt nicht. Ein Kult Horrorfilm lebt davon, dass Horror am laufenden Band und ohne viel Abwechslung geliefert wird. Es sollte auch ikonische Szenen geben und ein paar Seitenhiebe oder Referenzen für Horror-Nerds ("Ich komme gleich wieder" - Scream). Sowas bietet "Es" nicht. Es bietet eher eine recht epische, generationenübergreifende Story mit viel Leerlauf dazwischen. Terrifier ist da eine sehr gute Alternative für Horrorfans. Hier bekommt man einen echten Horrorclown und viel besseres Tempo, um daheim mit Freunden eine Horrorfilm Party zu veranstalten, ohne dass die Leute einschlafen, währen die überflüssige Hintergrundgeschichte breitgetreten wird. Terrifier ist zwar in vielen Bereichen als der schlechtere Film zu bewerten (Cast, Produktionsqualität und Budget), aber es hat den besseren Horror-Clown und ist viel Horrornerd-tauglicher. Der Erfolg kommt demnach daher, dass es fast keine Konkurrenz gibt, da "Es" in einer anderen Kategorie spielt (Eher Abenteuer-Horror). Und gegen einen echten Horror-Clown kann eine Gruselnonne oder irgendwelche besessenen einfach mal einpacken, um es mit Euren Worten zu sagen.

        Das ist natürlich nur meine eigene Meinung und meine Sichtweise, aber wenigstens habe ich mir Gedanken dazu gemacht, obwohl ich im Gegensatz zum Autor nicht dafür bezahlt werde. Also wenn Ihr keine Lust habt, dann lasst es doch einfach bleiben. Dieser Artikel ist für mich Schulnote 5, Aufgabe verfehlt: Es sollte erklärt werden, warum Terrifier im Vergleich zu anderen Horrorakteuren so ikonisch werden konnte und nicht, warum Menschen Horrorfile mögen. Mehr Erfolg beim nächsten mal!
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