Tempest Rising will das neue C&C werden - und ihr könnt es jetzt gratis testen
Da reibt sich sogar Kane die Hände: Tempest Rising hat das Zeug zum nächsten Command & Conquer - und ihr könnt es jetzt ausprobieren! Hier erfahrt ihr, was euch in der Demo erwartet und ob sich der Download lohnt.
Fortgeschrittene Taktiken
Beide Fraktionen verfügen von Anfang an über ein kleines Forschungsmenü, in dem ihr über drei Zweige neue Technologien und Upgrades freischaltet. Einige verbessern eure Einheiten, andere optimieren die Wirtschaft oder eure Defensive - die Boni sind mächtig, verschlingen allerdings auch massenhaft Ressourcen. Umso wichtiger, dass ihr hier nicht in alle Windrichtungen forscht, sondern gezielt auf die Technologien hinarbeitet, die zu eurer Strategie passen.
Auch hier ist ein wenig Übung gefragt, bis man alle Upgrades wirklich durchblickt hat. Schon allein deshalb empfehle ich stark, erst mal im Skirmish zu spielen. (Im Einzelspielermodus wird es übrigens ein ähnliches Forschungsmenü geben, das allerdings nur zwischen den Kampagnenmissionen zum Einsatz kommt.)
Im späteren Verlauf einer Partie könnt ihr auch Spezialisten anheuern, das sind besondere Soldaten mit mächtigeren Eigenschaften: Manche sind tödliche Scharfschützen, andere verstehen sich auf das Kapern von Fahrzeugen oder auf das Heilen von Infanterie. Doch selbst mit ihnen fällt das Einheitenangebot noch ein bisschen unspektakulär aus: Es gibt Buggys und Panzer, Artillerie und Tarnfahrzeuge, auch Hubschrauber und andere Lufteinheiten - das ist alles guter Standard, aber eben nichts Außergewöhnliches. Allein die Dynasty haben mit der Tempest Sphere eine ziemlich schräge Waffe im Angebot: Diese gewaltige Kugel kullert wie eine Art Abrissbirne übers Schlachtfeld und lässt sich sogar gezielt in bestimmte Richtungen beschleunigen, um Extraschaden anzurichten.
Die GDF hat keine vergleiche Waffe im Arsenal, auf einen Stahlkoloss wie den Mammut müsst ihr leider verzichten. Das Gleiche gilt auch für unterirdische Fahrzeuge oder eine Marine wie in Alarmstufe Rot 2 - der Kampf zu Wasser spielt in Tempest Rising nämlich überhaupt keine Rolle.
Quelle: 3D Realms, Knights Peak
Es scheint, als würden die Entwickler versuchen, hier erst mal die Basics richtig gut hinzubekommen, anstatt sich gleich in allzu abgefahrenen Einheiten und Superwaffen zu verheddern - vermutlich die richtige Entscheidung. Schließlich lassen sich neue Technologien auch noch zu einem späteren Zeitpunkt einbauen. Das klappt aber nur, wenn der Kern des Spiels funktioniert - und ich finde, das tut er! In manchen Punkten - etwa beim Mikromanagement - scheint sich das Spiel nicht ganz entscheiden zu können, welche Zielgruppe es bedienen will, und auch beim Balancing bleibt noch einiges zu tun. Doch die im Großen und Ganzen fühlt sich das schon richtig gut an.
Reicht das alles für einen würdigen C&C-Erben?
Einzig bei der Übersicht hapert es für mich noch, vor allem im Eifer des Gefechts: Sobald die ersten Raketen durchs Bild fliegen und Panzergeschosse mit hübschen Explosionen einschlagen, fällt es mir schwer, die Einheiten zu unterscheiden, ganz besonders die Bodentruppen. Auch die Fahrzeuge könnten für meinen Geschmack etwas leichter erkennbar sein - in einem Tiberian Sun oder C&C Generäle habe ich schließlich immer auf den ersten Blick erkannt, mit welchen Truppen der Gegner da gerade anrückt. Warum klappt das nicht auch hier?
Zumal ich in Tempest Rising auch noch die ganzen Sonderfähigkeiten bzw das Mikromanagement im Blick behalten muss. Bis ich kapiert habe, welche Sorte Panzer da auf meine Basis zurollt und welche Lufteinheiten gerade das Feuer eröffnen, gehen mir oft schon wertvolle Sekunden verloren, die mein Gegner gnadenlos ausnutzen kann.
Können die Entwickler in solchen Punkten noch bis zum Release nachbessern? Da habe ich meine Zweifel, schließlich soll das Spiel schon am 24. April fix und fertig sein, die Produktion liegt also bereits in den letzten Zügen.
Doch selbst wenn am Ende vielleicht noch ein paar Wünsche offen bleiben, hat die neue Demo Lust auf mehr gemacht: Das Spielgefühl ist angenehm flott und flüssig, ohne gleich in Hektik auszuarten. Beide Fraktionen wirken schon ziemlich ausgereift, die Technik flutscht und die Musik passt prima zum Geschehen - kein Wunder, schließlich hat "Mister Hellmarch" Frank Klepaki höchstpersönlich einige Stücke für das Spiel beigesteuert. Das sorgt für Atmosphäre!
Vor allem aber fühlt sich Tempest Rising wunderbar vertraut an - die Entwickler wollen ein Spielgefühl aus den späten 90ern zurückbringen, und das gelingt ihnen auf jeden Fall. Trotzdem frage ich mich, ob das alles ausreicht, um Tempest Rising wirklich zu einem Spiel zu machen, das es mit Command & Conquer aufnehmen kann. Ich wünsche es mir auf jeden Fall! Aber wie seht ihr das: Habt ihr die Demo schon ausprobiert? Was ist euer Eindruck?

[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] in steam schreibt einer, die Demo würde unbegrenzte fps erzwingen, da es bei mir nicht startet, kann ichs nicht bestätigen. Wäre aber
ggf. eine Erwähnung wert?
Edit: Eben ist ein Patch mit ~75MB rausgekommen, der Vorspann läuft, mit 144fps, das ist mein Limit per NVIDIA panel
https://s20.directupload.net/images/250124/orz98c54.jpg
Hoffe das wird schnell gefixt, da ich es auch mal testen wollte.
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Hoffe das wird schnell gefixt, da ich es auch mal testen wollte.
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] in steam schreibt einer, die Demo würde unbegrenzte fps erzwingen, da es bei mir nicht startet, kann ichs nicht bestätigen. Wäre aber
ggf. eine Erwähnung wert?
Edit: Eben ist ein Patch mit ~75MB rausgekommen, der Vorspann läuft, mit 144fps, das ist mein Limit per NVIDIA panel