Tempest Rising will das neue C&C werden - und ihr könnt es jetzt gratis testen
Da reibt sich sogar Kane die Hände: Tempest Rising hat das Zeug zum nächsten Command & Conquer - und ihr könnt es jetzt ausprobieren! Hier erfahrt ihr, was euch in der Demo erwartet und ob sich der Download lohnt.
Tempest Rising wurde schon 2022 angekündigt und seitdem mehrfach verschoben. Eine lange Wartezeit für ausgehungerte Echtzeit-Strategen, aber zumindest gab es schon mehrere spielbare Preview-Builds und Demos - und die zeigten damals noch etliche Probleme, etwa bei Wegfindung, Tempo oder KI. Die Entwickler von Slipgate Ironworks versprachen, sich die nötige Zeit zu nehmen und daran zu arbeiten - und genau das zeigt sich nun auch in der brandneuen Demo.
Das Spielgefühl ist nun viel direkter und flüssiger als früher, Einheiten reagieren schneller, verkeilen sich weniger und nehmen kürzere Wege. Der Basisbau geht flüssiger von der Hand, außerdem hat das Interface nun viele kleine Detailverbesserungen an Bord. Perfekt ist es zwar noch nicht (für Fabriken im Aufbau lassen sich immer noch keine Wegpunkte setzen!), aber es geht eindeutig in die richtige Richtung.
Es geht auch mal ohne GDI und Nod
Die Stars der Demo sind die beiden spielbaren Fraktionen. Die GDF entspricht in etwa dem, was die GDI für Command & Conquer war: ein mächtiges Militärbündnis der USA, Kanada und Westeuropa, die sich gemeinsam als internationale Friedenswächter verstehen. Die Tempest Dynasty tickt ein wenig anders, sie setzt sich aus mehreren kriegsgebeutelten osteuropäischen und asiatischen Ländern zusammen und sieht die Ausbreitung der Tempest-Pflanze als ihr Geburtsrecht an - das weckt Erinnerungen an die Bruderschaft von Nod. Und ja: Ihre Kaserne ist natürlich wie eine Faust gestaltet - so gehört sich das!
Auch am Basisbau dürften C&C-Fans ihre helle Freude haben. Beide Fraktionen folgen grundsätzlich dem gleichen Muster, ihr braucht also in jedem Fall erst mal einen Bauhof. Kraftwerke liefern dann die nötige Energie, Raffinerien kümmern sich um die Rohstoffernte, Fabriken und Kasernen spucken Infanterie und Fahrzeuge aus, dazu das Übliche wie Silos, Abwehrtürme, Tech-Gebäude und so weiter. Einzig klassische Superwaffen wie Atombomben oder Ionenkanonen gibt es hier nicht. (Was mir übrigens sehr recht ist, die mochte ich in C&C nämlich ohnehin nicht.)
Quelle: 3D Realms, Knights Peak
Schnell zeigen sich aber auch die ersten Unterschiede zwischen den beiden Fraktionen. GDF können beispielsweise mehrere Gebäude in Auftrag geben, das sorgt zwar für Komfort, allerdings sind die unfertigen Bauten anfällig für Angriffe. Die Dynasty entwickeln ihre Gebäude dagegen zunächst fertig, bevor ihr sie platzieren könnt - das geht dann aber ohne weitere Wartezeit, also genau wie im guten alten Tiberiumkonflikt.
Außerdem können die Dynasty mehrere Gebäude upgraden oder ihnen einen Bonus verpassen. Im Bauhof legt ihr zum Beispiel einen Plan fest, der euch dann verschiedene passive Effekte verleiht - je nachdem, was gerade zu eurer Strategie passt. Das Kraftwerk lässt sich außerdem überlasten, dann nimmt es zwar Schaden, steigert aber die Produktionsrate von umliegenden Gebäuden oder verbessert die Schussrate von Abwehrtürmen.
Basisbau und Wirtschaft
Auch beim Tempest-Schürfen laufen die Dinge etwas anders: Die GDF bauen klassische Raffinerien, aus denen dann genau wie in Command & Conquer ein selbstständiger Ernter rumpelt und sich zum nächsten Ressourcenfeld aufmacht. Diese Gebäude dürft ihr später noch verbessern, dann produzieren sie passives Einkommen. Praktisch!
Die Tempest Dynasty baut keine Gebäude für die Rohstoffgewinnung, sondern große Erntemaschinen, die ihr beliebig durch die Gegend schicken könnt. An einem Tempest-Feld wird das Fahrzeug kurzerhand zur Raffinerie umfunktioniert, dann verwandeln sich seine vier Räder einfach in kleine Ernter, die in Windeseile die Ressourcen abgrasen und zurückbringen. Das macht die Ernter zwar sehr verwundbar, aber auch überaus mobil - theoretisch könnt ihr so schon früh die halbe Karte abgrasen.
Die GDF dagegen muss anders vorgehen, wenn sie sich über die Map ausbreiten und neue Rohstoffelder erschließen will: Hier könnt ihr ähnlich wie in Tiberium Wars ein spezielles Fahrzeug losschicken, dass einen neuen Baubereich erzeugt - das ist allerdings in frühen Spielphasen recht teuer. Alternativ platziert ihr ein spezielles Leuchtfeuer, mit dem ihr kurzzeitig überall auf der Map bauen dürft - so könnt ihr beispielsweise auf einen Schlag eine Raffinerie plus Abwehrtürme in Auftrag geben, dadurch ist der kleine Außenposten gleich gut abgesichert.
Bildergalerie
Viele Stärken...
Um so ein Leuchtfeuer und andere Spezialkräfte zu nutzen, benötigen die GDF aber nicht nur Credits, sondern auch Intel - eine spezielle Ressource, die bei den Dynasty gar nicht erst vorkommt. Intel erzeugt ihr passiv durch spezielle Gebäude, aber auch durch den Einsatz bestimmter Technologien. Zum Beispiel können bestimmte Einheiten der GDF ihre Gegner markieren - dadurch erhalten verbündete Truppen einen wertvollen Angriffs- und Reichweitenbonus, außerdem gibt's bei einem Sieg noch ein paar Intel-Punkte obendrauf.
Aber auch die Tempest Dynasty haben ein paar Tricks auf Lager. Sie schicken beispielsweise ein spezielles Fahrzeug an die Front, dass zerstörte Vehikel für Ressourcen ausschlachtet und sich bei Bedarf auch in einen stationären Reparaturposten umwandeln lässt.
... aber auch viel Mikromanagement
Überhaupt haben viele Einheiten mehrere Funktionen oder besondere Talente, die zwar taktische Vielfalt ins Spiel bringen, aber auch deutlich mehr Mikromanagement als in einem typischen C&C. Dynasty-Buggys lassen sich zum Beispiel mit einem Upgrade aufwerten, dadurch können sie mehrere Soldaten transportieren. Die GDF haben dafür Drohnen im Gepäck, mit denen ihr gefahrlos die Umgebung absuchen könnt. Andere Einheiten werfen Granaten, legen Minen oder können kurzzeitig einen Sprint hinlegen. Solche Mechaniken sind in der Kampagne sicherlich sinnvoll, schließlich lassen sich damit auch abwechslungsreichere Missionen bauen. Für meinen Geschmack übertreibt es Tempest Rising aber hier und da noch mit dem Mikromanagement - manchmal ist weniger auch einfach mehr.
Ganz wichtig: Ingenieure, mit denen ihr neutrale Gebäude auf der Map einnehmen könnt. Die liefern euch dann wertvolle Ressourcen, einen erhöhten Sichtbereich oder die Möglichkeit, günstige Söldner anzuheuern. Ingenieure sind aber auch in der Lage, beschädigte Gebäude automatisch zu fixen - das nimmt euch etwas Klickarbeit ab, da ihr so nicht jede Reparatur von Hand anleiern müsst.

[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] in steam schreibt einer, die Demo würde unbegrenzte fps erzwingen, da es bei mir nicht startet, kann ichs nicht bestätigen. Wäre aber
ggf. eine Erwähnung wert?
Edit: Eben ist ein Patch mit ~75MB rausgekommen, der Vorspann läuft, mit 144fps, das ist mein Limit per NVIDIA panel
https://s20.directupload.net/images/250124/orz98c54.jpg
Hoffe das wird schnell gefixt, da ich es auch mal testen wollte.
https://s20.directupload.net/images/250124/orz98c54.jpg
Hoffe das wird schnell gefixt, da ich es auch mal testen wollte.
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] in steam schreibt einer, die Demo würde unbegrenzte fps erzwingen, da es bei mir nicht startet, kann ichs nicht bestätigen. Wäre aber
ggf. eine Erwähnung wert?
Edit: Eben ist ein Patch mit ~75MB rausgekommen, der Vorspann läuft, mit 144fps, das ist mein Limit per NVIDIA panel