TMNT Shredder's Revenge im Test: Besser als Pizza!

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TMNT Shredder's Revenge im Test: Besser als Pizza!
Quelle: PC Games

Lange, lange ist es her, dass es ein richtig gutes Spiel zu den Turtles gab, doch nun erscheint mit TMNT: Shredder's Revenge ein Retro-Brawler der Extraklasse. Wir haben uns mehrmals und mit verschiedenen Koop-Partnern durch das Abenteuer der Kampfkröten geprügelt und verraten euch in diesem Test, warum wir immer noch nicht genug von dem Spiel haben.

Ist der Story-Modus eine atemberaubende Innovation? Nö. Aber er ist sehr nett aufgezogen, bringt ein bisschen Abwechslung und sorgt für zusätzliche Motivation, den Titel häufiger durchzuzocken. Brawler-typisch ist Shredder's Revenge nämlich ein eher kurzes Spiel, das davon lebt, dass man immer wieder neue Runs startet. Pro Stage benötigen wir zwischen vier und acht Minuten. Da es 16 Abschnitte gibt, dauert ein Run also etwa eineinhalb Stunden.

Aufgrund der abwechslungsreichen Level, der großen Gegnerriege, der witzigen Präsentation und des enorm spaßigen Gameplays, kommt aber auch nicht schnell Langeweile auf. Wir spielten den Titel für diesen Test mehrmals durch und freuen uns bereits auf die nächsten Runs. Das liegt auch daran, dass wir sowohl den Arcade- als auch den Story-Modus mit bis zu fünf weiteren Mitstreitern spielen dürfen. Mit vielen Mitspielern wird es teilweise ein bisschen unübersichtlich und chaotisch, da das Spiel je nach Spieleranzahl die Menge der Gegner anpasst, doch auch das ist durchaus spaßig. Shredder's Revenge kann sowohl im Online- als auch im Couch-Koop gezockt werden. Crossplay bietet der Titel aber leider nicht.
In den Stages finden wir Items, die uns wild herumdrehen oder kurzzeitig unendlich oft Special Moves ausführen lassen. Quelle: PC Games In den Stages finden wir Items, die uns wild herumdrehen oder kurzzeitig unendlich oft Special Moves ausführen lassen.

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Mega starke Hero Turtles (und Freunde)

Wenn das Spiel über einen Sechs-Spieler-Modus verfügt, muss es natürlich auch mehr spielbare Charaktere als die vier Turtle-Brüder im Angebot haben. Neben Michelangelo, Donatello, Raphael und Leonardo dürfen wir auch Reporterin April O'Neil und Meister Splinter auswählen. Zudem wird Casey Jones freigeschaltet, sobald man Shredder's Revenge einmal durchgespielt hat. Jede spielbare Figur hat einen eigenen Abspann, doch das ist nicht der einzige Grund, warum man das Spiel am besten mit allen Charakteren durchzocken sollte. Sie spielen sich nämlich auch unterschiedlich.

Im Koop richtet sich die Anzahl der Gegner nach der Spielerzahl. Special Moves werden so noch wichtiger. Quelle: PC Games Im Koop richtet sich die Anzahl der Gegner nach der Spielerzahl. Special Moves werden so noch wichtiger. Die Figuren verfügen über verschiedene Statuswerte in den Bereichen Stärke, Tempo und Reichweite. Anführer Leonardo ist mit seinen zwei Katanas der ausgeglichenste Charakter. Donatello hingegen verfügt mit seinem Bo-Stab über eine hohe Reichweite, ist dafür aber langsam. Das komplette Gegenteil davon ist Raphael. Der zynische Part des Teams hat mit seinen Sai nur eine kurze Reichweite, ist dafür aber eben schnell und stark.

Die Unterschiede zwischen den Charakteren richten sich aber nicht nur nach Statuswerten. Jede Figur bietet eine Besonderheit. So kann Leonardo beispielsweise eine Schwertrolle ausführen, während Mikey als einziger Turtle den Gegnern auf den Kopf springen kann. Meister Splinter hingegen ist zwar ziemlich langsam, aber sehr stark und kann Attacken besser verketten als die anderen Charaktere. Das ist nicht unbedeutend, denn schließlich erhält man mehr Punkte, je länger die Kombo war.

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    • Kommentare (10)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Mr. J Anwärter/in
        Hab das Spiel damals auch sehr gemocht. Mal schauen ob ich mir das irgendwann gönne.
        Bock auf Brawler habe ich momentan eher nicht
      • Von Mr. J Anwärter/in
        Hab das Spiel damals auch sehr gemocht. Mal schauen ob ich mir das irgendwann gönne.
        Bock auf Brawler habe ich momentan eher nicht
      • Von ElvisMozart Hobby-Spieler/in
        Ich feiere den Look, gerade weil es wie der Vorgänger aussieht. :)
        Hab das Spiel damals geliebt
      • Von Spruso Hobby-Spieler/in
        Sieht sehr spassig aus. Aber ich hätte mir den Originalsoundtrack von Frank Zander gewünscht. Hach, da werden Erinnerungen wach :)
      • Von Gemar Mitglied
        Zitat von zMike
        Sieht spaßig aus. Schade dass es nicht den Grafikstyle von Ducktales Remastered oder Double Dragon Neon hat. Das Pixelige stört mich, wie bei River City Girls, irgendwie ein wenig. Wird gekauft, danke für den ausführlichen Test.
        Ich finde nicht, dass man jeden Pixel Look über einen Kamm scheren kann.
        Hier bei TMNT passt der Look super. Ich würde auch gerne sehen wie es in High-Res ausschauen würde, aber dadurch verändert sich unweigerlich der Look und ich denke das wurde hier bewusst vermieden.

        Denn bei den von Dir angesprochenen Titeln kann man sehen, wie es schief gehen kann.
        Duck Tales hat gezeichnete Charaktäre, was gut aussieht, aber der Hintergrund ist einfaches 3D und macht das Spiel dann doch wieder weniger ansehnlich.
        Bei Double Dragon Neon ist wohl einfach nur das Design misslungen. Aber auch von der Steuerung her ist es nicht schön.
        River City Girls hingegen ist etwas flächiger von den Farben und das steht dem Spiel recht gut, trotz großer Pixel.

        Auch mir kommt der Pixel Look öfters etwas übertrieben vor. Es gibt aber leider nur wenige gute Beispiele für hochauflösende Sprite basierte Spiele. Denn das kann schnell billig wirken. Den Aufwand dafür darf man nicht unterschätzen. Der Pixel Look kann einem viel Arbeit abnehmen und schneller zu einem zufriedenstellenden Ergebis führen. ;)
      • Von sauerlandboy79 Mitglied
        Bin kein Brawler-, dafür ein riesengroßer Turtles-Anhänger. Ein SEHR schöner Test, der (ohnehin geplante) Kauf ist damit safe. :)
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