TESO: High Isle im Test - Gefährten, Ruhmesgeschichten, Fazit und Wertung

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Test Karsten Scholz - Redakteur Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
TESO: High Isle im Test - Gefährten, Ruhmesgeschichten, Fazit und Wertung
Quelle: Zenimax

Wir haben ausgiebig das neue Kapitel High Isle von The Elder Scrolls Online gespielt, uns in Ruhmesgeschichten-Duelle gestürzt, mit den beiden neuen Gefährten Abenteuer erlebt und erfolgreich die Verschwörung eines geheimen Ritterordens aufgedeckt. In unserem Test verraten wir euch, ob sich der Trip nach Hochinsel und zur Gefängnisinsel Amenos lohnt.

High Isle im Test: Funke und Isobel

Nach Bastian und Mirri aus Blackwood dürft ihr euch in High Isle zwei weitere Gefährten freischalten. Isobel (im Original gesprochen von Laura Baily (Jaina Prachtmeer, WoW) ist eine angehende bretonische Ritterin, die bei den bevorstehenden Prüfungen eure Hilfe gebrauchen kann. Sie hat einige launige Sprüche auf den Lippen, ist aber durch und durch rechtschaffen, ehrgeizig und dienstbeflissen. Verbrechen wie Diebstahl oder Mord solltet ihr in Isobels Nähe vermeiden. Auch mit den vampirischen Neigungen unserer Nachtklinge kann sie sich nur schwer anfreunden.

Ein ganz anderes Kaliber ist Funke. Die chaotische Magierin besitzt Straßenkind-Wurzeln und macht, wozu ihr gerade der Kopf steht. Das kann dann auch schon mal dafür sorgen, dass eine komplette Region mit magischen Anomalien zu kämpfen hat, durch die Tiere in Menschen verwandelt werden. Beide Questreihen, über die ihr die neuen Gefährten freischaltet, gehören ganz klar zu den Highlights von High Isle. Und wie schon im letzten Jahr wünschen wir uns auch jetzt wieder gerne mehr Abenteuer, die auf die beiden Kämpferinnen zugeschnitten sind.

Ebenfalls wie bei Blackwood motiviert es auch dieses Mal wieder, die Begleiter mit immer besseren Ausrüstungsteilen auszustatten, neue Fertigkeiten auszuprobieren und den beiden Recken über den Monturtisch oder die freigeschalteten Kostüme einen individuellen Touch zu verpassen. Und natürlich könnt ihr sie, wie Bastian und Mirri, mit in Dungeons oder Prüfungen nehmen, falls euch Mitspieler fehlen.
TESO: High Isle im Test - Mit den Ruhmesgeschichten haben wir bisher viel Spaß.  Quelle: buffed TESO: High Isle im Test - Mit den Ruhmesgeschichten haben wir bisher viel Spaß. 

High Isle im Test: Die Ruhmesgeschichten

Dass Ingame-Kartenspiele in Rollenspielen die Spielzeit enorm steigern können, haben Triple Triad in Final Fantasy 8 / 14 und Gwent in The Witcher 3 bereits bewiesen. Nun hat auch Elder Scrolls Online so einen Zeitfresser, auch wenn der Name etwas sperriger ausfällt: die Ruhmesgeschichten.

So ein Minispiel im Spiel ist natürlich nie jedermanns Sache. Wir hatten im Test aber viel Spaß mit den Kartenduellen gegen NPCs und andere Spieler. Zum einen, weil bereits ein, zwei Partien reichen, um das Regelwerk des Kartenspiels zu verinnerlichen, es aber dennoch diverse Mechaniken gibt, die den Partien eine gewisse Tiefe und Komplexität verleihen. Kombos beispielsweise, mehrere Varianten, das Spiel zu gewinnen, oder die Patrone und ihre unterschiedlichen Kartensätze sowie Effekte.

Zum anderen gehen die Ruhmesgeschichten komfortabel und schnell von der Hand. PvP-Mitspieler finden sich dank Gruppensuche derzeit im Sekundentakt. Für die PvE-Quests gelangt man indes dank der Wegschreine in Windeseile zu den geforderten Gegnern. Etwa zehn Minuten später ist so eine durchschnittliche Partie gegen die KI bereits beendet. Das spielt sich herrlich kurzweilig, auch wenn die NPCs unserem Geschmack nach gerne noch etwas aggressiver in den Duellen vorgehen dürften.

High Isle im Test: Was gibt's noch?

Wir hatten sie bereits erwähnt, die Vulkanschlote, die an bestimmten Orten auf Hochinsel und Amenos ausbrechen können. Sie stellen die obligatorischen Welt-Events dar, die mit jedem Kapitel eingeführt werden. Auf den ersten Blick wirken sie mit Blick auf das Bretonen-Thema weniger passend als zum Beispiel die Drachenangriffe von Elsweyr, doch erklären einige Quests, warum es zu den Ausbrüchen kommt. Dazu kommen dann noch die verschiedenen Weltbosse der neuen Areale, aber auch neue Gewölbe sowie offene Verliese, und natürlich Himmelsscherben - wer auch nur ein TESO-Kapitel gespielt hat, kennt den typischen Heldenalltag bereits.

Ebenfalls ein fester Bestandteil sind die Prüfungen. Der 12-Spieler-Raid von High Isle hört auf den Namen Grauenssegelriff und dreht sich um die Heimat der Grauenssegelpiraten und ihre Königin Taleria. Dank Hardmode und den verschiedenen Errungenschaften werdet ihr hier deutlich mehr gefordert als bei den anderen Inhalten. Dafür sind aber auch die Belohnungen besser. Freut euch auf neue Gegenstandssets, den furchteinflößenden Sturmbrandungsheuler als Mount, Körper- und Gesichtsbemalungen der Sturmbrandung und den Titel "Überragender Säbelrassler".
TESO: High Isle im Test - Auf Hochinsel und Amenos gibt's wieder jede Menge zu tun. Quelle: buffed TESO: High Isle im Test - Auf Hochinsel und Amenos gibt's wieder jede Menge zu tun.
Was auch in diesem Jahr wieder einmal fehlt, das sind eine neue Klasse oder Waffengattungen oder andere Fertigkeitstypen, die frischen Wind in die Progression und Spielweisen eurer Helden bringen könnten. Sicherlich hat das auch damit zu tun, dass die Entwickler seit geraumer Zeit am Klassen-Design und -Balancing arbeiten, und neue Spielweisen und Fertigkeiten diesen Prozess erschweren würden. Dennoch wäre es schön, wenn das nächste Kapitel ein wenig mehr aus dem gewohnten Schema F der letzten Jahre ausbrechen und uns überraschen würde.


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Wir stellten im Test übrigens vereinzelt Bugs fest, beispielsweise dass unsere Gefährtin vermehrt auch dann noch ihre Angriffe wirkte, als alle Gegner bereits besiegt am Boden lagen. Diese Fehler wirkten sich jedoch nur minimal negativ auf den Spielspaß aus (etwa als wir das Spiel neu starten mussten, weil ein Boss in einem Verlies einfach nicht spawnen wollte).

High Isle im Test: Was kam mit Update 34?

Parallel zu High Isle ist, wie bei den vorherigen Kapiteln und DLCs auch, ein kostenloses Update erschienen, von dem alle Tamriel-Helden profitieren. Für euch wahrscheinlich nicht so spannend: Mit Update 34 bekommt TESO eine spanische Lokalisierung (Sprachaufnahmen sind weiterhin auf Englisch, mit spanischen Untertiteln).

Schon deutlich wichtiger: Ihr könnt ab jetzt Mundussteine in euren Zusammenstellungen des Arsenalsystems hinterlegen. Das bedeutet, wenn ihr eure Zusammenstellung speichern oder wieder abrufen wollt, wird auch euer aktiver Mundusstein und dessen Segen gewechselt. Prima! Außerdem haben die Entwickler den Schnellzugriff für PC/Mac erweitert, wodurch ihr Platz für weitere Elemente habt und auf mehr Aktionen schneller zugreifen könnt.

Es stecken noch eine ganze Reihe kleinerer Änderungen im Update. Etwa die Möglichkeit, eure favorisierte Titelmusik in den Audio-Einstellungen auszuwählen. Es gibt aber auch "AMD FSR"-Support (führt je nach Grafikkarte zu besseren Bildraten) und einen neuen Barrierefreiheit-Modus. Unterm Strich präsentiert uns Zenimax mit Update 34 ein solides Paket an Verbesserungen.

High Isle im Test: Fazit und Wertung

Meinung

Wertung zu TESO - The Elder Scrolls Online (PC)

Wertung:

8.0 /10
Pro & Contra
Atmosphärische, abwechslungsreiche ZonenKlasse Dialoge, tolle SprecherInteressante Geschichte, toller EndkampfEs gibt viel zu entdecken, viel zu erspielenDie beiden neuen Gefährten Isobel und FunkeRuhmesgeschichten machen LauneAuch für Einsteiger geeignet12-Spieler-Prüfung
Quests waren schon mal abwechslungsreicherKämpfe sind oft viel zu einfachErneut keine neue Klasse, keine neuen WaffentypenBeziehungen mit Gefährten wirken sich kaum ausKleinere Bugs

Wie sahen eure Erwartungen an The Elder Scrolls Online: High Isle aus? Habt ihr eventuell schon in das neue Kapitel rund um das Vermächtnis der Bretonen reingespielt? Falls ja: Wie ist euer Eindruck bisher? Habt ihr Spaß? Was gefällt euch besonders? Was gefällt euch überhaupt nicht? Verratet es uns in den Kommentaren!

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  1. Seite 1 TESO: High Isle im Test - So gut gefällt uns das neue Kapitel
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    • Kommentare (1)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Hjorgar Gelegenheitsspieler/in
        Also gerade am Anfang, wenn man eben das Kartenspiel noch nicht verinnerlicht hat und zum Lernen auf die Züge des Gegners achtet, ist die Zeitangabe von 10 Minuten sehr übertrieben. Meine erste Partie dauerte 27 Minuten und meine dritte, die ich gestern erledigt habe, waren auch wieder 20 Minuten. Vielleicht trifft die Zeitangabe zu, wenn man sich vorher ausgiebig mit dem System beschäftigt hat, aber ohne Vorwissen halte ich das für unrealistisch.
        Ansonsten gute Zusammenfassung und auch die kritischen Anmerkungen kann ich bestätigen. Aber all die Kritik wird allein durch Funke vergessen gemacht, für mich die bisher beste und unterhaltsamste Begleiterin mit ihren Kommentaren. :)
      • Von Hjorgar Gelegenheitsspieler/in
        Also gerade am Anfang, wenn man eben das Kartenspiel noch nicht verinnerlicht hat und zum Lernen auf die Züge des Gegners achtet, ist die Zeitangabe von 10 Minuten sehr übertrieben. Meine erste Partie dauerte 27 Minuten und meine dritte, die ich gestern erledigt habe, waren auch wieder 20 Minuten. Vielleicht trifft die Zeitangabe zu, wenn man sich vorher ausgiebig mit dem System beschäftigt hat, aber ohne Vorwissen halte ich das für unrealistisch.
        Ansonsten gute Zusammenfassung und auch die kritischen Anmerkungen kann ich bestätigen. Aber all die Kritik wird allein durch Funke vergessen gemacht, für mich die bisher beste und unterhaltsamste Begleiterin mit ihren Kommentaren. :)
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