Summer Athletics im Test
Ältere Semester fühlen sich, sobald die erste Disziplin des Spiels über den Bildschirm flimmert, sofort in die guten, alten C64-Summer Games-Zeiten zurückversetzt. Denn am Spielprinzip des 24 Jahre alten Klassikers hat Entwickler 49 Games für Summer Athletics kaum Änderungen vorgenommen.
Genau wie damals kommt es auf Ihr Reaktionsvermögen und ihre Fingerfertigkeit an der Tastatur an (was früher die Knöpfe des Joysticks waren). Auf diese Weise hangeln Sie sich durch die insgesamt 25 olympischen Disziplinen. Bevor Sie loslegen, wählen Sie aus, ob Sie einen einzelnen Wettkampf bestreiten, eine vorgegebene Konfiguration an Sportarten starten oder sich einen eigenen Sportler basteln und mit ihm eine Profikarriere in Angriff nehmen möchten - alles aber ohne original Athleten, da die Lizenzausstattung fehlt. Letzteres setzt später auf Rollenspielansätze, da Sie nach absolvierten Events die Fähigkeiten wie Technik oder Kraft steigern, um bessere Chancen im weiteren Verlauf zu haben.
Bei den meisten Sportarten reicht stumpfes Tastendrücken aus, um einen guten Platz zu erreichen.
Die Wettbewerbe sind simpel gehalten. Meist reicht es aus, die Pfeiltasten im schnellen Wechsel zu drücken, bei mancher Disziplin ist dann noch Timing gefragt, da Sie etwa im rechten Moment die Leertaste betätigen müssen, damit sich Ihr Schützling beim Weitsprung rechtzeitig vom Boden abstößt und dabei nicht die weiße Linie übertritt.
Sein Potenzial spielt Summer Athletics im Einzelspieler nicht aus, da die Karriere zu kurz und die KI-Gegner zu schlecht sind. Der Hotseat-Modus für bis zu vier Anhänger des virtuellen Sports an einem PC gleicht das aber locker aus - eine weitere Parallele zu Summer Games.