Eigenbau Steam Machine: Hardware und Tipps für mehrere Versionen auf DDR4-RAM-Basis

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Eigenbau Steam Machine: Hardware und Tipps für mehrere Versionen auf DDR4-RAM-Basis
Quelle: Jonsbo

Die auf Steam OS basierende Steam Machine soll demnächst Gamer anlocken - wir zeigen, wie ihr selber einen kompakten Gaming-PC für Steam-OS zusammenstellt.

In Zeiten von extrem teurem RAM und ebenfalls immer teureren SSDs - die Nachfrage nach Speicherchips für professionelle KI-Anwendungen übersteigt das Angebot bei Weitem und treibt die Preise hoch - ist es schwierig, sich einen Gaming-PC zusammenzustellen, zumindest einen gut bezahlbaren Spiele-Rechenknecht.

Eine etwas günstigere Lösung ist eine Steam-Machine im Eigenbau, also ein (relativ) kleiner PC, der wie das von Steam geplante Produkt mit Steam OS als Betriebssystem läuft und dank Optimierungen auch ohne High-End-Hardware eine ordentliche Spieleleistung bringen kann. Wir geben euch Tipps dazu, wie ihr einen solchen PC zusammenstellen könnt. Dabei gehen wir die einzelnen Komponenten durch und geben euch oftmals auch alternative Optionen aus verschiedenen Preisklassen. Das Ergebnis sind Varianten, die je nach Leistungsklasse zwischen 800 und 1600 Euro kosten. Zunächst schauen wir uns aber an, was die Steam Machine überhaupt ist.

Steam Machine - Mini-PC für Steam-Nutzer

Noch hat Valve, der hinter der Spieleplattform Steam stehende Konzern, seine Steam Machine nicht veröffentlicht. Technische Eckdaten sind aber bereits bekannt: Die Hardware wird in einem würfelähnlichen Gehäuse untergebracht, das etwa 15,2 mal 15,6 mal 16,3 Zentimeter misst. Für die Rechenpower wird ein Zen 4-Prozessor von AMD sorgen, dessen sechs Kerne bis zu 4,8 Gigahertz takten und dabei unter 50 Watt verbrauchen sollen. Die 3D-Rechenleistung bringt eine RDNA3-GPU, also ein Grafikchip von AMD wie er bei der Radeon RX 7000er-Generation zum Einsatz kam. Im Gespräch sind etwa 1800 Shader-Einheiten - dies wäre weniger, als eine AMD Radeon RX 7600 XT bietet. Allerdings verspricht Valve trotz nur 8GB DDR6-Grafikspeicher, dass CPU und GPU in Verbindung mit den geplanten 16GB Arbeitsspeicher unter Steam OS für moderne Spiele ausreichen sollen, dank AMD FSR als Upscaling-Technik auch in WQHD (2560x1400 Pixel) und je nach Spiel sogar in UHD/4K. Beim Festspeicher wird wohl die Wahl zwischen 512GB oder 2000GB bestehen. Die Preise für die Steam-Machine dürften interessant werden, denn durch die Speicherchip-Krise steigen und steigen die Kosten für normales RAM, Grafik-RAM sowie auch SSDs. Allein der Preisunterschied zwischen 512GB und 2000GB bei der SSD liegt aktuell für private Endkunden bei deutlich mehr als 150 Euro.

Stram Machine Quelle: Valve / Montage: Sven Bauduin Geplante Steam Machine

Unser Plan: DDR4-RAM als Basis

Die Speicherchip-Krise betrifft vorwiegend DDR5-RAM, da die Nachfrage nach diesem für modernere Hochleistungs-CPUs passenden RAM enorm gestiegen ist. Wir setzen daher auf das deutlich günstigere DDR4-RAM, da unsere Selbstbau-Steam-Machine nicht zu teuer werden soll. Dies wird zur Folge haben, dass bei der CPU die modernsten Sockel, nämlich AMD AM5 und Intel 1851 wegfallen, da diese DDR5-RAM benötigen. Stattdessen nehmen wir den Intel Sockel 1700, bei dem ihr durch den Mainboard-Kauf selbst entscheiden könnt, ob ihr DDR4- oder DDR5-RAM verwendet. Zudem werden wir auch als Option noch als Alternative den AMD Sockel AM4 nennen - der nun schon mehr als neun Jahre alte Sockel AM4 benötigt ausschließlich DDR4-RAM, bietet aber mit manchen Ryzen 5000-Modellen noch ausreichende CPU-Power auch für aktuelle Games.

Um euch den krassen Preisanstieg und den Unterschied zwischen DDR4- und DDR5-RAM zu verdeutlichen: 32GB DDR5-RAM mit einem Takt von 6000 MHz kosteten zu Redaktionsschluss (2. Januar 2026) mindestens 380 Euro. Die gleiche Menge DDR4-RAM mit einem Takt von 3000 MHz (für Spiele nicht langsamer als DDR5-RAM mit 6000 MHZ) war ab "nur" 200 Euro zu haben, mit etwas Glück sogar für nur 150 bis 170 Euro. Im Spätsommer waren es allerdings für 32GB DDR4-RAM noch 50 Euro, für 32GB DDR5-RAM etwa 80 Euro. DDR4-RAM ist also viermal so teuer wie noch vor einem halben Jahr, DDR5-RAM sogar beinahe fünfmal so teuer. Auch SSDs haben preislich angezogen - dazu später mehr.

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  1. Seite 1 Was ist eine Steam Machine und unser Plan
  2. Seite 2 Steam Machine im Eigenbau: Gehäuse, CPU und Mainboard
  3. Seite 3 Steam Machine im Eigenbau: RAM, SSD, Netzteil und Kühler
  4. Seite 4 Steam Machine im Eigenbau: Grafikkarte, Gesamtpreise und Fazit
    • Kommentare (1)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von BurningCat Gelegenheitsspieler/in
        Sehr coole Zusammenstellung, vielen Dank dafür. Vielleicht ist das ja eine echte Alternative zur kommenden steam machine
      • Von BurningCat Gelegenheitsspieler/in
        Sehr coole Zusammenstellung, vielen Dank dafür. Vielleicht ist das ja eine echte Alternative zur kommenden steam machine
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