Ist Starfield endlich richtig gut? So hat sich das Spiel verändert & alle Infos zum Mega-Update Shattered Space!
Ein Jahr nach dem Release des Hauptspiels startet Starfield seinen ersten großen DLC. Wir fassen euch zusammen, was in Shattered Space steckt und was sich im Hauptspiel seit Release getan hat.
Es sollte der nächste große Wurf für Bethesda werden und der Hype zu Release war tatsächlich so enorm, dass es mit 12 Millionen Spielern der größte Release des Studios war. Am Ende ist Starfield aber eher als hochgradig kontroverses Spiel in Erinnerung geblieben. Während die einen den "NASA-Punk" getauften Stil und das von den Skyrim -Machern geschaffene Universum großartig fanden (unter anderem auch wir im Test), war es für die anderen ein halbgares Spiel, das nur aus dem Zufallsgenerator zusammengebaut und von zahlreichen Ladescreens unterbrochen war.
Mittlerweile ist ein Jahr vergangen und der Release des ersten großen DLCs für Starfield (jetzt kaufen 69,99 € / 44,99 € ) steht an. Shattered Space will vor allem Fans der klassischen Bethesda-Formel abholen. Doch auch abseits davon hat sich in den vergangenen Monaten einiges im Hauptspiel getan, was wir euch hier zusammenfassen wollen.
Wann kommt Starfield Shattered Space?
Der DLC für Starfield erscheint am 30. September 2024 um 17 Uhr. Der Release ist dieses Mal von Xbox für alle auf die gleiche Uhrzeit festgelegt und angepasst auf alle Zeitzonen. Der allseits beliebte "Neuseeland-Trick", bei dem man seine Konsole einfach auf die neuseeländische Zeitzone umstellen und früher loszocken kann, funktioniert hier also nicht.
Worum geht es in Shattered Space?
Die Erweiterung für Starfield dreht sich rund um das Haus Va'ruun. Die religiöse Sekte kam bereits im Hauptspiel vor. So kommt man mit ihnen im Rahmen der Questline rund um die UC Vanguard in Kontakt und lernt, dass sie eine riesige Weltraumschlange anbeten. Außerdem trifft man ihre Spähtrupps immer wieder im Universum und auf Planeten, wo sie ausschließlich feindlich eingestellt sind.
In Shattered Space besucht man nun den lange geheim gehaltenen Heimatplaneten von Haus Va'ruun und arbeitet mit ihnen zusammen. Dort ist ein Experiment extrem schiefgelaufen und hat einen Riss ins Raum-Zeit-Kontinuum geschlagen. Die Hauptstadt Va'ruun'kai wurde völlig verwüstet und ihr als Spieler bekommt die Nachwirkungen deutlich mit. Obendrauf geschehen jetzt immer wieder übernatürliche Dinge. Eure Aufgabe ist es, herauszufinden, was dort geschehen ist. Shattered Space geht dabei in eine sehr viel düsterere und unheimlichere Richtung, mit starken Einflüssen von Lovecraft & Co.
Wie spielt sich Shattered Space?
Während das Hauptspiel von Starfield auf einen Mix aus Weltraumflug, Planetenerkundung und Quests setzt, geht Shattered Space sehr viel stärker in die klassische Bethesda-Formel, wie wir sie aus Fallout & Skyrim kennen. Anstatt durch mehrere Sternensysteme und Planeten gescheucht zu werden, findet Shattered Space größtenteils nur auf einem Planeten und damit nur auf einer Map statt.
Die ist dafür vollgepackt mit Quests, Dungeons und anderen interessanten Orten, auf die man stoßen kann. Ähnlich wie im DLC Far Harbour für Fallout 4 erlebt ihr also eine abgeschlossene Geschichte auf der Heimatwelt von Haus Va'ruun.
Wie viel kostet Shattered Space?
Zum Release wird die Erweiterung für Starfield 29,99€ kosten. Im Game Pass ist der DLC nicht verfügbar. Allerdings ist Shattered Space bereits in der Premium-Edition und der Collector's Edition enthalten. Falls ihr also zum Release des Hauptspiels eine dieser beiden Editionen gekauft habt, könnt ihr die Erweiterung zum Start einfach herunterladen.
Quelle: Bethesda
Wie schon das Hauptspiel erscheint auch Shattered Space für den PC und konsolenexklusiv für Xbox Series X und S. Ein Release auf der PS5 ist bisher nicht geplant.
Wann kommt unser Test?
Leider hat Bethesda keinen Vorabzugang zum DLC zur Verfügung gestellt. Daher können auch wir erst ab dem Releasetag loszocken. Daher wird sich unser Test noch etwas verzögern. Doch neben der Erweiterung gibt es auch eine ganze Menge Neuerungen, die im letzten Jahr das Hauptspiel um einiges aufgepeppt haben. Was alles dazu kam, lest ihr auf Seite 2.

Allgemein: Wer sich (bis neulich Larian oder Warhorse) nur im Bigger-Budget-Bereich umsah, kratzt nur an der Oberfläche. Die Production Values mögen höher sein. Aber Spiele mit Tiefe fanden hier die letzten 15-20 Jahre kaum mehr statt. Da gehts darum, möglichst alle mit ins Boot zu holen. Selbst jene, die eigentlich mit RPGs so semi was anfangen können. Entsprechend konkurrieren viele Games längst direkt mit Action-Adventures, die seit spätestens dem Witcher alle RPG-Elemente verbaut haben (ohne jetzt die olle Diskussion anzufangen, was genau ein RPG ist). Aber wie gesagt: Viele Studios gibts nach dem großen Exodus um die Jahrtausendwende ja nicht mehr. Entsprechend ausgedünnt ist das Angebot an Games, die "Cutting Edge" sind -- und das waren Ultima und Co. zu ihrer Zeit auf dem Peak definitiv. Und: Wenn gleich zwei Studios mal ne Schwächephase durchlaufen, haut das bei den heutigen Entwicklungszyklen doppelt rein.
Selbst Baldur's Gate 3 war sieben Jahre aktiv in Entwicklung. Starfield gar acht. Cyberpunk wurde zwar in ~fünf Jahren durchgepeitscht, aber siehe die Rezeption zu Release. Auch mit besseren Tools und KI wird das für große RPG-Produktionen wohl das neue "normal" werden. Selbst Obisidans kleineres The Outer Worlds ist jetzt ein halbes Jahrzehnt her. Danach kam nur noch das kleine Pentiment. Der Aufwand ist enorm geworden. Mal im Rückspiegel: Mass Effect 1-3 erschienen noch für eine einzige Konsolengeneration. Obsidian hatten für Kotor 2 und New Vegas jeweils ~eineinhalb Jahre Zeit. Und noch weiter zurück: Fallout 1+2, Icewind Dale 1+2 und Planescape Torment kamen innerhalb eines halben Jahrzehnts auf den Markt (alle Interplay/Black Isle, Baldur's Gate war ja Bioware).
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Metacritic von Starfield liegt bei 85%. Aufgrundet ist das ja eine 9/10.
PCG siehts genauso und ich ebenfalls. Richtige Issues hat das Spiel nicht und am Ende zählt der Spielspaß. Der ist durchaus sehr groß bei dem Spiel. Kaum ein anderes Spiel bietet derartige Freiheiten im Gameplay.
Oblivion ist nicht so stark wie Starfield.
Auch würde ich nicht jedem der Titel die du nennst eine 9/10 geben. The last of us 2 bspw hatte schwächen in der Story und man musste sie von zwei Perspektiven doppelt spielen. Eine 8/10 allenfalls.
Aber das ist ja das schöne am Geschmack und diesen Wertungen. Da gibt's keine abschließend rein objektiven Beurteilungen. Sonst müsste jeder Test zum exakt gleichen Ergebnis kommen. So ist das nunmal mit Kunst und Kulturgütern, der Wert liegt im Auge des Betrachters. Starfield ist in meinen Augen eine 9/10 und andere sehen das auch so. Ob die Mehrheit ist dafür unerheblich. Ich weiß, dass solche Spiele die Ausnahme sind und Generationen prägen. Gut, dass es sie gibt.
Zudem muss man auch in Frage stellen, wie neutral Medien tatsächlich bewerten. Bei Metacritic bspw spielen auch Wertungen rein, die gekauft sein können, im guten wie im schlechten. Die eigene Meinung ist entscheidend.
Bis auf Sekiro ist das Setting Dark Fantasy und zeimlich „westlich“ geprägt. In Bloodborne viktorianisch mit starkem Lovecraft-Einschlag.
Ich finde es für mich persönlich echt schwer, für die meisten FS Titel die passende Schublade zu finden. Okay, sie haben ein eigenes Genre erfunden und geprägt.
Aber um deine Frage zu beantworten…eher nicht? ;)
Interessantes Thema auf jeden Fall.
Würdest du die FromSoftware Titel allgemein hin zu den JRPG‘s zählen?