Starfield - Shattered Space: Ist Starfield jetzt ein besseres Spiel?

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Special Carlo Siebenhüner - Redakteur Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Starfield - Shattered Space: Ist Starfield jetzt ein besseres Spiel?
Quelle: Bethesda

Starfield startet seinen ersten DLC. Wir fassen euch zusammen, was in Shattered Space steckt und was sich im Hauptspiel seit Release getan hat.

Welche Neuerungen gibt es im Hauptspiel von Starfield?

Seit dem Release von Starfield hat Bethesda auch das Hauptspiel weiterentwickelt. Schon kurz nach Release rüstete man auf dem PC die Upscaling-Technologien DLSS und XeSS nach. Außerdem wurden eine Menge Bugs gefixed und die Performance verbessert. Auf den Konsolen gibt es jetzt etwa sowohl auf der Xbox Series X als auch auf der Series S einen Performance-Modus, der 60FPS anpeilt.

Auch gameplaytechnisch gibt es einerseits Verbesserungen und andererseits auch neuen Content. So wurde die Ingame-Karte generalüberholt und zeigt jetzt anstatt nur grobe Umrisse eine detaillierte Ansicht der Umgebungen in Echtzeit. Außerdem gibt es nun sehr feine Gameplay-Einstellungen, mit denen man verschiedene Elemente des Spiels an seine Bedürfnisse anpassen kann. Unter anderem kann man Starfield sogar einen leichten Survival-Anstrich geben.

Ihr dürft jetzt auch der Trackers Alliance beitreten und so ein neues Kopfgeld-System ausprobieren. Damit werdet ihr zum intergalaktischen Sheriff, scannt NPCs auf eventuelle Verbrechen und nehmt sie fest. Neben dem Basenbau-System kann man jetzt auch seine Raumschiffe detailliert einrichten und so sehr viel persönlicher machen und mit dem REV-8 hat sogar ein Fahrzeug seinen Einzug in ein Bethesda-Spiel gefeiert. Mit dem könnt ihr jetzt bequem über die Planetenoberflächen ballern.

Das Fahrzeug REV-8 auf dem Heimatplaneten von Haus Va'ruun Quelle: Bethesda Die größte Neuerung ist aber wohl die Veröffentlichung des Creation Kits - des offiziellen Modtools für Starfield. Mit dem können sich Modder jetzt voll austoben und eigene Inhalte erstellen. Als Spieler könnt ihr euch die Erweiterungen sowohl auf PC, als auch auf den Konsolen bequem im Spiel herunterladen und zocken. Allerdings hat Bethesda damit eine neue Kontroverse ausgelöst, denn neben den zahllosen kostenlosen Mods dürfen Modder ihre Kreationen auch verkaufen. Das hat in der Community zu ordentlichen Diskussionen geführt.

Wie geht es mit Starfield weiter?

Bethesda plant auf jeden Fall weiter an Starfield festzuhalten und das Spiel auch in Zukunft weiterzuentwickeln. So wurde bereits angekündigt, dass man das POI-System großflächig überarbeiten möchte. Hauptkritikpunkt der Fans war hier, dass sich die Orte auf den Planeten zu oft wiederholen. Einerseits möchte man hier einfach mehr Content liefern und auch den Algorithmus anpassen.

Auch abseits davon möchte man Starfield mit mehr kostenlosen Inhalten ausbauen und zusätzlich sind wohl auch weitere DLCs in Planung. So sicherte man sich bereits vor einigen Monaten das Markenrecht für ein Projekt namens "Starborn", was sehr eindeutig auf Starfield hindeutet. Bethesda möchte das Spiel also definitiv weiter am Leben erhalten und ist auch auf einem guten Weg, es noch besser zu machen.

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    • Kommentare (75)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Svenc Gelegenheitsspieler/in
        Zitat von Limerick
        Nicht das die alle schlecht wären, aber deren Projekte werden mit deutlich geringerem Aufwand Produziert.
        Owlcat Games haben auf mehrere hundert Entwickler aufgerüstet, das nächste größere Projekt (von derzeit mehreren) wird entsprechend eine Nummer aufwändiger. Da läuft wohl vieles über die Masse -- in der gleichen Zeit, in der EA überlegt haben, was die genau mit Bioware anfangen sollen und Bethesda an Starfield geschraubt hatten, haben Owlcat mal eben drei ~100-200-Stunden Games, unzählige DLC plus Enhanced-Editions rausgehauen. Alle keine Megaseller, aber das summiert sich. Und natürlich den Standort: Osteuropa ist dann doch was günstiger als Tech-Hotspots wie USA oder Kanada. edit: inXiles Clockwork Revolution sieht jetzt unter Microsoft auch was upgegradet aus. https://store.steampowere...

        Allgemein: Wer sich (bis neulich Larian oder Warhorse) nur im Bigger-Budget-Bereich umsah, kratzt nur an der Oberfläche. Die Production Values mögen höher sein. Aber Spiele mit Tiefe fanden hier die letzten 15-20 Jahre kaum mehr statt. Da gehts darum, möglichst alle mit ins Boot zu holen. Selbst jene, die eigentlich mit RPGs so semi was anfangen können. Entsprechend konkurrieren viele Games längst direkt mit Action-Adventures, die seit spätestens dem Witcher alle RPG-Elemente verbaut haben (ohne jetzt die olle Diskussion anzufangen, was genau ein RPG ist). Aber wie gesagt: Viele Studios gibts nach dem großen Exodus um die Jahrtausendwende ja nicht mehr. Entsprechend ausgedünnt ist das Angebot an Games, die "Cutting Edge" sind -- und das waren Ultima und Co. zu ihrer Zeit auf dem Peak definitiv. Und: Wenn gleich zwei Studios mal ne Schwächephase durchlaufen, haut das bei den heutigen Entwicklungszyklen doppelt rein.

        Selbst Baldur's Gate 3 war sieben Jahre aktiv in Entwicklung. Starfield gar acht. Cyberpunk wurde zwar in ~fünf Jahren durchgepeitscht, aber siehe die Rezeption zu Release. Auch mit besseren Tools und KI wird das für große RPG-Produktionen wohl das neue "normal" werden. Selbst Obisidans kleineres The Outer Worlds ist jetzt ein halbes Jahrzehnt her. Danach kam nur noch das kleine Pentiment. Der Aufwand ist enorm geworden. Mal im Rückspiegel: Mass Effect 1-3 erschienen noch für eine einzige Konsolengeneration. Obsidian hatten für Kotor 2 und New Vegas jeweils ~eineinhalb Jahre Zeit. Und noch weiter zurück: Fallout 1+2, Icewind Dale 1+2 und Planescape Torment kamen innerhalb eines halben Jahrzehnts auf den Markt (alle Interplay/Black Isle, Baldur's Gate war ja Bioware).

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      • Von Svenc Gelegenheitsspieler/in
        Zitat von Limerick
        Nicht das die alle schlecht wären, aber deren Projekte werden mit deutlich geringerem Aufwand Produziert.
        Owlcat Games haben auf mehrere hundert Entwickler aufgerüstet, das nächste größere Projekt (von derzeit mehreren) wird entsprechend eine Nummer aufwändiger. Da läuft wohl vieles über die Masse -- in der gleichen Zeit, in der EA überlegt haben, was die genau mit Bioware anfangen sollen und Bethesda an Starfield geschraubt hatten, haben Owlcat mal eben drei ~100-200-Stunden Games, unzählige DLC plus Enhanced-Editions rausgehauen. Alle keine Megaseller, aber das summiert sich. Und natürlich den Standort: Osteuropa ist dann doch was günstiger als Tech-Hotspots wie USA oder Kanada. edit: inXiles Clockwork Revolution sieht jetzt unter Microsoft auch was upgegradet aus. https://store.steampowere...

        Allgemein: Wer sich (bis neulich Larian oder Warhorse) nur im Bigger-Budget-Bereich umsah, kratzt nur an der Oberfläche. Die Production Values mögen höher sein. Aber Spiele mit Tiefe fanden hier die letzten 15-20 Jahre kaum mehr statt. Da gehts darum, möglichst alle mit ins Boot zu holen. Selbst jene, die eigentlich mit RPGs so semi was anfangen können. Entsprechend konkurrieren viele Games längst direkt mit Action-Adventures, die seit spätestens dem Witcher alle RPG-Elemente verbaut haben (ohne jetzt die olle Diskussion anzufangen, was genau ein RPG ist). Aber wie gesagt: Viele Studios gibts nach dem großen Exodus um die Jahrtausendwende ja nicht mehr. Entsprechend ausgedünnt ist das Angebot an Games, die "Cutting Edge" sind -- und das waren Ultima und Co. zu ihrer Zeit auf dem Peak definitiv. Und: Wenn gleich zwei Studios mal ne Schwächephase durchlaufen, haut das bei den heutigen Entwicklungszyklen doppelt rein.

        Selbst Baldur's Gate 3 war sieben Jahre aktiv in Entwicklung. Starfield gar acht. Cyberpunk wurde zwar in ~fünf Jahren durchgepeitscht, aber siehe die Rezeption zu Release. Auch mit besseren Tools und KI wird das für große RPG-Produktionen wohl das neue "normal" werden. Selbst Obisidans kleineres The Outer Worlds ist jetzt ein halbes Jahrzehnt her. Danach kam nur noch das kleine Pentiment. Der Aufwand ist enorm geworden. Mal im Rückspiegel: Mass Effect 1-3 erschienen noch für eine einzige Konsolengeneration. Obsidian hatten für Kotor 2 und New Vegas jeweils ~eineinhalb Jahre Zeit. Und noch weiter zurück: Fallout 1+2, Icewind Dale 1+2 und Planescape Torment kamen innerhalb eines halben Jahrzehnts auf den Markt (alle Interplay/Black Isle, Baldur's Gate war ja Bioware).

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      • Von Limerick Spiele-Enthusiast/in
        Zitat von Xello1984
        Ich rede doch überhaupt nicht von dir oder von mir, auch habe ich Subjektivität, also "Auge des Betrachters" klar erwähnt, du kannst dies und jenes gut und schlecht finden, aber die 9/10 sind rein objektiv gemeint! Du musst ein Half Life oder Elden Ring nicht mögen, aber ändert nichts daran, dass es Meisterwerke sind. Starfield ist rein objektiv niemals 9/10, obwohl es hier und da gute Wertungen eingefahren hat, wofür auch immer. Aber Oblivion seinerzeit hatte Höchstwertungen erhalten und damals war die Engine noch brandneu und dieses ständige Nachladen war technisch nicht anders lösbar (für die heutige Zeit jedoch ein Witz). Es mag sein, dass dir Starfield Spaß bereitet und da bin ich froh für dich, aber es gibt mehrere Punkte, an denen es nichts zu rütteln gibt. Das sind Punkte, die dem Spiel rein objektiv keine gute Wertung attestieren können und die auch nicht patchbar sind. Die Punkte habe ich bereits genannt. Bethesda krankt daran, dass sie sich nicht weiterentwickeln. All ihre Spiele spielen sich nahezu gleich und bieten immer das gleiche Konzept, ähnlich auch zu Ubisoft, die es auch einfach nicht lernen wollen. Ein fast 10 Jahre altes Witcher 3 bietet in fast allen Belangen deutliche Vorteile gegenüber Starfield
        Ich meinte ebenfalls rein Objektiv. Erklär doch mal, warum Starfield rein Objektiv keine 9/10 sein soll.
        Metacritic von Starfield liegt bei 85%. Aufgrundet ist das ja eine 9/10.

        PCG siehts genauso und ich ebenfalls. Richtige Issues hat das Spiel nicht und am Ende zählt der Spielspaß. Der ist durchaus sehr groß bei dem Spiel. Kaum ein anderes Spiel bietet derartige Freiheiten im Gameplay.
      • Von Xello1984 Gelegenheitsspieler/in
        Zitat von Limerick
        Sehe ich anders und sorry du bist nicht derjenige der das entscheidet.
        Oblivion ist nicht so stark wie Starfield.

        Auch würde ich nicht jedem der Titel die du nennst eine 9/10 geben. The last of us 2 bspw hatte schwächen in der Story und man musste sie von zwei Perspektiven doppelt spielen. Eine 8/10 allenfalls.
        Aber das ist ja das schöne am Geschmack und diesen Wertungen. Da gibt's keine abschließend rein objektiven Beurteilungen. Sonst müsste jeder Test zum exakt gleichen Ergebnis kommen. So ist das nunmal mit Kunst und Kulturgütern, der Wert liegt im Auge des Betrachters. Starfield ist in meinen Augen eine 9/10 und andere sehen das auch so. Ob die Mehrheit ist dafür unerheblich. Ich weiß, dass solche Spiele die Ausnahme sind und Generationen prägen. Gut, dass es sie gibt.
        Zudem muss man auch in Frage stellen, wie neutral Medien tatsächlich bewerten. Bei Metacritic bspw spielen auch Wertungen rein, die gekauft sein können, im guten wie im schlechten. Die eigene Meinung ist entscheidend.
        Ich rede doch überhaupt nicht von dir oder von mir, auch habe ich Subjektivität, also "Auge des Betrachters" klar erwähnt, du kannst dies und jenes gut und schlecht finden, aber die 9/10 sind rein objektiv gemeint! Du musst ein Half Life oder Elden Ring nicht mögen, aber ändert nichts daran, dass es Meisterwerke sind. Starfield ist rein objektiv niemals 9/10, obwohl es hier und da gute Wertungen eingefahren hat, wofür auch immer. Aber Oblivion seinerzeit hatte Höchstwertungen erhalten und damals war die Engine noch brandneu und dieses ständige Nachladen war technisch nicht anders lösbar (für die heutige Zeit jedoch ein Witz). Es mag sein, dass dir Starfield Spaß bereitet und da bin ich froh für dich, aber es gibt mehrere Punkte, an denen es nichts zu rütteln gibt. Das sind Punkte, die dem Spiel rein objektiv keine gute Wertung attestieren können und die auch nicht patchbar sind. Die Punkte habe ich bereits genannt. Bethesda krankt daran, dass sie sich nicht weiterentwickeln. All ihre Spiele spielen sich nahezu gleich und bieten immer das gleiche Konzept, ähnlich auch zu Ubisoft, die es auch einfach nicht lernen wollen. Ein fast 10 Jahre altes Witcher 3 bietet in fast allen Belangen deutliche Vorteile gegenüber Starfield
      • Von ChaosCreator Mitglied
        Zitat von Limerick
        Ja schon. Du eher nicht?
        Ich kanns ehrlich gesagt nicht wirklich beantworten.
        Bis auf Sekiro ist das Setting Dark Fantasy und zeimlich „westlich“ geprägt. In Bloodborne viktorianisch mit starkem Lovecraft-Einschlag.
        Ich finde es für mich persönlich echt schwer, für die meisten FS Titel die passende Schublade zu finden. Okay, sie haben ein eigenes Genre erfunden und geprägt.
        Aber um deine Frage zu beantworten…eher nicht? ;)
        Interessantes Thema auf jeden Fall.
      • Von Limerick Spiele-Enthusiast/in
        Zitat von ChaosCreator
        Schon richtig, JRPG‘s sind nochmal was für sich.
        Würdest du die FromSoftware Titel allgemein hin zu den JRPG‘s zählen?
        Ja schon. Du eher nicht?
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