Starfield: Alle Infos zum Gameplay des Open-World-Rollenspiels

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Starfield: Alle Infos zum Gameplay des Open-World-Rollenspiels
Quelle: Microsoft

Im Rahmen des Xbox-Showcases präsentierte Bethesda-CEO Todd Howard knapp 15 Minuten Material aus dem heiß erwarteten Science-Fiction-Rollenspiel. Wir haben sämtliche Informationen zum Titel für euch zusammengetragen.

Lange mussten wir warten, doch nun gibt es endlich handfeste Bewegtbild-Szenen aus dem neuen Bethesda-RPG Starfield. In dem angeblich gigantisch großen Open-World-Abenteuer machen wir uns als Kapitän unseres eigenen Raumschiffs auf, um neue Welten zu erkunden und Artefakte zu bergen. Dabei treffen wir auf verschiedene Fraktionen, reisen durch die unterschiedlichsten Klimazonen und begegnen sogar außerirdischem Leben. Was wir über Gameplay und Story bereits wissen, haben wir im Artikel mit Video für euch zusammengefasst.

Charaktererstellung in Starfield: Schlangen anbeten und Aliens essen

In Starfield arbeiten wir für Constellation, eine Organisation, die sich der Erkundung der Weiten des Weltraums verschrieben hat. Bevor wir in Welten aufbrechen können, die nie ein Mensch gesehen hat, müssen wir aber erst einmal festlegen, wen wir überhaupt spielen möchten. Wir können Geschlecht, Aussehen und Herkunft unserer Spielfigur frei wählen und sie zudem mit einigen einzigartigen Eigenschaften personalisieren. Hautfarbe, Körpertyp und sogar Gangart können aus verschiedenen Optionen gewählt werden.

Später können wir unsere Auswahl im Genlabor nach Belieben auch wieder verändern. Laut Todd Howard handelt es sich um den flexibelsten Charaktereditor, den Bethesda bisher in ein Spiel implementiert hat.
Starfield Charakter-Erstellung Quelle: Microsoft Starfield: Alle Infos zum Gameplay des Open-World-Rollenspiels (2) Anschließend wählen wir noch aus verschiedenen Hintergründen, die bestimmen, mit welchen speziellen Fähigkeiten wir das Spiel beginnen. Figuren, die Erfahrung in Kybernetik mitbringen, verursachen beispielsweise mehr Schaden gegen Roboter, sind besser im Umgang mit Laserwaffen und haben einen Bonus auf Heilung.

Diplomaten bekommen großzügigere Angebote bei Händlern und können NPCs leichter überreden und jemand, der eine Lehre in den feinsten Küchen der Galaxis absolviert hat, kann jedes noch so fremdartige Alien schnurstracks zur exotischen Delikatesse verarbeiten.
Starfield: Alle Infos zum Gameplay des Open-World-Rollenspiels (3) Quelle: Microsoft Starfield: Alle Infos zum Gameplay des Open-World-Rollenspiels (3) Neue Skills können wir bei Levelaufstieg mit Fähigkeitspunkten erwerben. Danach verbessern wir sie, wie auch in den Elder-Scrolls-Spielen, indem wir sie häufig benutzen. Dabei gibt es allem Anschein nach jeweils 4 Ränge für jeden Skill.

Eltern und Eigenheiten

Optional legen wir dann noch maximal drei Eigenschaften für unseren Charakter fest. Diese reichen von Persönlichkeitsmerkmalen über Familien- und Besitzstand bis hin zur Religion. Aus einigen dieser Möglichkeiten lassen sich daher auch interessante Informationen über die Welt von Starfield (jetzt kaufen 69,99 € / 44,99 € ) entnehmen.

So erfahren wir aus der Beschreibung der Eigenschaft "Neon Street Rat" etwa, dass es sich bei der Metropole Neon um eine Hochburg für Kriminelle handelt. Wer sich dafür entscheidet, dort aufgewachsen zu sein, erhält spezielle Dialogoptionen und mehr Geld von Auftraggebern aus der Region, generiert aber auch höhere Kopfgelder bei anderen Fraktionen.

Hinsichtlich der religiösen Zugehörigkeit scheint es drei große Glaubensrichtungen im Universum von Starfield zu geben: Die Kirche der Enlightened und das Sanctum Universum, die in direkter Konkurrenz zueinander stehen, und die Anhänger der Great Serpent, dem Namen zufolge wohl eine Schlangengottheit.

Deren Huldigung hat sogar physische Auswirkungen und verursacht, dass wir an maximaler Energie verlieren, wenn wir nicht häufig genug springen. Im Gegenzug erhöht dann regelmäßiges Hopsen unsere Lebenskraft. Möglicherweise ist "Springen" in diesem Zusammenhang allerdings auch nicht ganz wörtlich gemeint, sondern bezeichnet einen Hyperraumsprung zwischen verschiedenen Planeten.

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    • Kommentare (7)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von FeralKid Spiele-Kenner/in
        Zitat von Darcus66
        Starfield ist DAS Spiel auf das die "Vorbesteller" von Squadron 42 seit fast einem Jahrzehnt warten. Chris Roberts sollte nun rasch liefern. Aber irgendwie glaube ich nicht dass es etwas anderes von ihm gibt als weitere schöne Raumschiff-Hintergrundbilder für den Desktop.

        Bei Starfield bin ich etwas skeptisch und hoffe dass es keine hohe Anzahl von "prozedural" generierten Welten wie bei No Mans Sky geben wird, aber ich hoffe sehr auf eine gut geschriebene, lange Story mit vielen Sidequests und abwechslungsreichen Missionen.
        Das Problem von Star Citizen ist, daß es fast unrealistisch ambitioniert ist. Das macht Starfield besser. Zwar ist es auch sehr ambitioniert, aber in einem Maße, daß man das Spiel wohl noch handeln kann.

        Das mit den 1.000 Planeten hat mich aber ebenfalls überrascht. Hoffe, daß es nur für die modding community relevant ist, denn so viele Orte möchte ich einfach nicht bereisen müssen. Lieber 10 Planeten, die dafür umso liebevoller gestaltet sind und deren Inhalt sich in die Story einfügt. Das reicht mir dann voll und ganz. Bin jedenfalls sehr gespannt auf Starfield. Erster Eindruck passt schonmal.
      • Von FeralKid Spiele-Kenner/in
        Zitat von Darcus66
        Starfield ist DAS Spiel auf das die "Vorbesteller" von Squadron 42 seit fast einem Jahrzehnt warten. Chris Roberts sollte nun rasch liefern. Aber irgendwie glaube ich nicht dass es etwas anderes von ihm gibt als weitere schöne Raumschiff-Hintergrundbilder für den Desktop.

        Bei Starfield bin ich etwas skeptisch und hoffe dass es keine hohe Anzahl von "prozedural" generierten Welten wie bei No Mans Sky geben wird, aber ich hoffe sehr auf eine gut geschriebene, lange Story mit vielen Sidequests und abwechslungsreichen Missionen.
        Das Problem von Star Citizen ist, daß es fast unrealistisch ambitioniert ist. Das macht Starfield besser. Zwar ist es auch sehr ambitioniert, aber in einem Maße, daß man das Spiel wohl noch handeln kann.

        Das mit den 1.000 Planeten hat mich aber ebenfalls überrascht. Hoffe, daß es nur für die modding community relevant ist, denn so viele Orte möchte ich einfach nicht bereisen müssen. Lieber 10 Planeten, die dafür umso liebevoller gestaltet sind und deren Inhalt sich in die Story einfügt. Das reicht mir dann voll und ganz. Bin jedenfalls sehr gespannt auf Starfield. Erster Eindruck passt schonmal.
      • Von TheRattlesnake Spiele-Kenner/in
        Zitat von hunterseyes
        Ich hätte mir eher gewünscht, bei der Größe und Spielbarkeit, dass es ein mmorpg/Sandbox sein würde und kein Singleplayer.
        Gibts solchen MMO Kram nicht schon zu genüge? Starfield wurde ja extra direkt mit Fallout76 angekündigt um zu zeigen dass man trotzdem noch Singleplayer RPGs macht. Zum Glück. Würde Bethesda jetzt auch aus jeder Marke so ein Onlinegedöns machen dann würden ihnen das viele Fans sicher sehr übel nehmen.
      • Von hunterseyes Mitglied
        Ich hätte mir eher gewünscht, bei der Größe und Spielbarkeit, dass es ein mmorpg/Sandbox sein würde und kein Singleplayer. Klar kann man ins mmo auch viele Singleplayeraspekte mit einbinden, aber allein, dass tausende reale Spieler auch in einer solchen Welt bzw tausend Planeten leben ins Spiel bringen würden, wäre wesentlich passender. Mal schauen, als Zeitvertreib nebenher werde ich wohl dennoch mal reinschauen.
      • Von fud1974 Mitglied
        Zitat von McDrake
        Wäre es echte zu viel verlangt für so ein RPG , dass man (beim ersten Durchgang) verschiedene Spielweise präsentiert bekommt, und anhand derer die Hintergrundgeschichte und Skills des Spielers auf natürliche Weise eruiert wird.
        Ich vermute das scheitert in der Praxis daran dass "hinten raus" bis zuletzt getüftelt wird, so dass "vorne" beim Part wo man interaktiv den Lebensweg des Protagonisten festlegen würde noch gar nicht klar ist, was relevant ist, und was nicht.. Deswegen zögern wohl viele, das so umzusetzen.

        Meine, das mal gehört oder gelesen zu haben, die Idee hatten - wenig überraschend - schon mehrere, wurde dann aber oft aus Praxisgründen verworfen... weil dann hätte man laufend im spielbaren Intro so viel ändern müssen dass es nicht mehr praktikabel war.. weil sich die Story usw. eh schon wieder 3x geändert hatte.
      • Von Darcus66 NPC
        Starfield ist DAS Spiel auf das die "Vorbesteller" von Squadron 42 seit fast einem Jahrzehnt warten. Chris Roberts sollte nun rasch liefern. Aber irgendwie glaube ich nicht dass es etwas anderes von ihm gibt als weitere schöne Raumschiff-Hintergrundbilder für den Desktop.

        Bei Starfield bin ich etwas skeptisch und hoffe dass es keine hohe Anzahl von "prozedural" generierten Welten wie bei No Mans Sky geben wird, aber ich hoffe sehr auf eine gut geschriebene, lange Story mit vielen Sidequests und abwechslungsreichen Missionen.
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