Abgesetzte Star Wars-Serie: Macherin erklärt mächtigsten Sith-Lord anhand von Gollum
Obwohl Disney diese Sith-Serie gnadenlos einstellte, wirft der mächtigste Star Wars-Bösewicht weiterhin Fragen auf.
Es hatte nicht sein sollen. Trotz aller Ambitionen wurde die "Sith-Serie" The Acolyte nach nur einer Staffel wieder abgesetzt. Aktuell sorgt sie jedoch wieder für Aufsehen. Ein alternatives Ende wurde enthüllt und die Macherin geht näher auf den wohl mächtigsten Sith-Lord aller Zeiten ein. Sie vergleicht ihn sogar mit Gollum, aus Der Herr der Ringe.
Gescheiterte Star Wars-Serie: Wieso wurde The Acolyte abgesetzt?
Man kann es nicht oft genug betonen: Die "Sith-Serie" wurde Ziel von Anfeindungen der üblichen Verdächtigen. Die Schauspielerinnen und Schauspieler waren gewissen Gruppierungen zu weiblich, zu bunt und zu divers. Aber abseits von all den Verunglimpfungen im Netz, sorgten wohl in erster Linie niedrige Streaming-Zahlen dafür, dass Disney The Acolyte nach nur einer Staffel auf Disney Plus cancelte.
Star Wars: Wer ist die mysteriöse Gestalt in der letzten Folge von The Acolyte?
Aufgrund der Absetzung der Serie blieben erwartungsgemäß viele Fragen offen. Insbesondere der Auftritt von Darth Plagueis sorgte bei den Fans für Aufregung. Hierbei handelt es sich um den Meister des Imperators. Darth Plagueis konnte mithilfe der Macht Leben erschaffen und verhindern, dass Menschen sterben. Zu einem späteren Zeitpunkt wurde er von seinem Schüler Darth Sidious ermordet, der als Kanzler Palpatine getarnt, in Episode 3 schließlich Anakin Skywalker zur dunklen Seite der Macht verführte.
Produzentin Leslye Headland, die Schöpferin der abgesetzten Star Wars-Serie zieht einen Vergleich zu Gollum aus den Peter Jackson-Filmen von Der Herr der Ringe. Das Live-Action-Debüt von Darth Plagueis orientierte sich am Verfolger der Ringgemeinschaft. Jedoch nicht vom Aussehen her, sondern von der Inszenierung.
Ähnlich wie Gollum in Die Gefährten, wird Darth Plagueis in der letzten Folge von The Acolyte nur im Ausschnitt gezeigt. Statt ihn in voller Pracht zu enthüllen, konzentrierten sich die Macher auf dessen Augen und dessen Hände. Produzentin Leslye Headland erklärt ihren Vergleich folgendermaßen: "Bevor wir überhaupt irgendetwas entworfen haben, wusste ich, dass ich es ähnlich umsetzen wollte, wie bei Gollum in Die Gefährten. Man bekommt ein Gefühl für diesen Charakter, für die Größe der Augen und die Färbung seiner Haut - trotz des Fehlens von Tageslicht". Die Showrunnerin von The Acolyte fährt fort:
Für die Zuschauenden "fühlt es sich an, als wüsste man von der Bedrohung, bevor die Hauptfiguren es tun." Mit diesem Hintergrundwissen ausgestattet, fällt tatsächlich auf, wie sehr sich die entsprechenden Szenen in Star Wars und Der Herr der Ringe ähneln. Das Beispiel von Darth Plagueis zeigt deutlich, wie viel Potenzial mit der Absetzung der Star Wars-Serie verschenkt wurde. Vielleicht hätte Disney gut daran getan, den Machern um Produzentin Leslye Headland eine zweite Chance in Form einer weiteren Staffel zu gewähren. Beispiele, dass Serien nach Anlaufschwierigkeiten doch noch die Kurve kriegen, gibt es schließlich genug.
Quelle: SFF Gazette

Der Rest der Geschichte ist die einer typischen Heldenreise, wie man sie in jeder Fanatsy-Geschichte wiederfindet.
Der junge, unerfahrene Held, der noch nicht weiß, dass er einer ist, wird aus seinem Heim gerissen, die Bedrohung wird aufgebaut, er bekommt einen meist älteren Mentor an die Hand, der dann irgendwann aus der Geschichte genommen wird. Von nun an muss er auf eigenen Beinen stehen. Als Ersatz für den Mentor treten andere, bisherige Nebencharaktere in den Vordergrund.
Es gibt Magie, hier die Macht, helle Ritter, dunkle Ritter, eine Prinzessin, die es zu retten gilt und Haudegen mit dem Herz am rechten Fleck.
Später kann der weisere und gereiftere Held dann wieder (meist durch Magie) mit seinem alten Mentor in Verbindung treten und die letzten Geheimnisse der Heldenreise werden gelüftet.
Mit Coming to Age hat das nicht wirklich was zu tun.
Das ist eigentlich nicht mehr als die Standard Formel der allermeisten Fantasy-Geschichten.
Anstatt sich daran zu orientieren was in Spielen (KOTOR) und Büchern funktionierte und zu versuchen dass möglichst bildgewaltig umzusetzen, bauen sie eine Coming Of Age Story, die keinen SW-Fan interessiert.
Anstatt sich daran zu orientieren was in Spielen (KOTOR) und Büchern funktionierte und zu versuchen dass möglichst bildgewaltig umzusetzen, bauen sie eine Coming Of Age Story, die keinen SW-Fan interessiert.
Man kann es nicht oft genug betonen: Die "Sith-Serie" wurde Ziel von Anfeindungen der üblichen Verdächtigen. Die Schauspielerinnen und Schauspieler waren gewissen Gruppierungen zu weiblich, zu bunt und zu divers. Aber abseits von all den Verunglimpfungen im Netz, sorgten wohl in erster Linie niedrige Streaming-Zahlen dafür, dass Disney The Acolyte nach nur einer Staffel auf Disney Plus cancelte.
Das Beispiel von Darth Plagueis zeigt deutlich, wie viel Potenzial mit der Absetzung der Star Wars-Serie verschenkt wurde. Vielleicht hätte Disney gut daran getan, den Machern um Produzentin Leslye Headland eine zweite Chance in Form einer weiteren Staffel zu gewähren. Beispiele, dass Serien nach Anlaufschwierigkeiten doch noch die Kurve kriegen, gibt es schließlich genug.