Star Trek zurück ins Kino: Lebenszeichen zum trostlosen 60-jährigen Jubiläum

7
News Tobias Tengler-Boehm - Redakteur Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Star Trek zurück ins Kino: Lebenszeichen zum trostlosen 60-jährigen Jubiläum
Quelle: Paramount Pictures

Alles anders bei Star Trek: Ein neuer Kinofilm lässt aufhorchen.

Das Star Trek-Franchise wird in diesem Jahr 60 Jahre alt. Zumindest, wenn man den Sendestart von Raumschiff Enterprise aus dem Jahr 1966 als Maßstab nimmt. Nach all den Jahrzehnten blickt Star Trek einer ungewissen Zukunft entgegen. Und einem eher trostlos anmutenden Jubiläumsjahr. In Sachen TV-Serie scheint man sich in eine echte Sackgasse manövriert zu haben. Und mit Star Trek: Beyond ist der letzte Kinofilm auch schon wieder zehn Jahre her. Auf der aktuellen CinemaCon äußerte sich Paramount endlich dazu, wie es mit Star Trek weitergeht. Es gibt einen echten Hoffnungsschimmer zu verkünden.

Enterprise und Co. streamen: Wann kommen neue Star Trek-Serien?

So etwas gab es seit gut zehn Jahren nicht mehr. Aktuell befindet sich keine neue Star Trek-Serie in Entwicklung. Was den TV anbelangt, hat man eine echte Bruchlandung hingelegt. Fans der legendären Science-Fiction-Reihe dürfen sich in den nächsten Monaten und Jahren dennoch über neue Folgen und Staffeln freuen. Die höchst umstrittene Serie Starfleet Academy wurde zwar gnadenlos abgesetzt, eine zweite und letzte Staffel ist dennoch bereits abgedreht und steht wahrscheinlich 2027 zum Streamen bereit.

Und bei Strange New Worlds sieht es ähnlich aus. Die aktuelle Star Trek-Serie befindet sich zwar von den Bewertungen her im Sinkflug, beeindruckte die letzten Jahre aber mit teils abgefahrenen Ideen, wie beispielsweise eine schallende Ohrfeige für Spock. Es wird noch eine vierte und eine fünfte Staffel geben, die ebenfalls schon abgedreht sind.

In den nächsten beiden Jahren sollten die neuen Folgen von Strange New Worlds in das Streaming-Programm von Paramount Plus aufgenommen werden, falls es die Plattform bis dahin noch gibt. Eine Enttäuschung gab es jüngst zu einer weiteren potenziellen Star Trek-Serie zu verkünden. "Year One", eine von den Machern von Strange New Worlds favorisierte Fortsetzung, welche die Lücke zu Raumschiff Enterprise aus den 1960er-Jahren hätte schließen sollen, wird es allem Anschein nach niemals geben. Doch so ganz tot ist Star Trek dann offenbar doch nicht.

Wann kommt ein neuer Star Trek-Film ins Kino?

Auch diese Frage lässt sich momentan noch nicht beantworten. Dennoch gibt es eine gute Nachricht zu verkünden. Laut Paramount befindet sich ein neuer Star Trek-Film definitiv in Entwicklung. Dies wurde auf der CinemaCon klar und deutlich bestätigt. Um was es sich genau handelt, diese Info blieb man jedoch schuldig. Daher kann nur spekuliert werden.

In den vergangenen Monaten machten sowohl Gerüchte über eine Fortsetzung der Kelvin-Zeitlinie mit Chris Pine als Kirk, Zachary Quinto als Spock und Zoe Saldana als Uhura die Runde. Doch viel wahrscheinlicher scheint ein Neustart. Da keine neuen Serien angekündigt wurden, könnte ein kompletter Reboot von Star Trek, ohne Produzent Alex Kurtzman an der Spitze, absolut Sinn machen.

Quelle: Comic Book Movie

7
    • Kommentare (7)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Orkhammer Hobby-Spieler/in
        Zitat von DaScorp
        So schaut es aus, Go woke, Go broke, macht auch vor Star Trek nicht halt. Gut so, ich will endlich wieder einen normalen Umgang damit. Mir egal was ihr privat macht, geht mir nicht aufm Sack damit! In heutigen Zeiten heißt es leider, guckt was ich mache und macht es auch oder ich gehe euch penetrant aufm Sack damit.
        Gut gesagt, that‘s the point.
        Der reinste Kindergarten momentan.
      • Von Orkhammer Hobby-Spieler/in
        Zitat von DaScorp
        So schaut es aus, Go woke, Go broke, macht auch vor Star Trek nicht halt. Gut so, ich will endlich wieder einen normalen Umgang damit. Mir egal was ihr privat macht, geht mir nicht aufm Sack damit! In heutigen Zeiten heißt es leider, guckt was ich mache und macht es auch oder ich gehe euch penetrant aufm Sack damit.
        Gut gesagt, that‘s the point.
        Der reinste Kindergarten momentan.
      • Von DaScorp NPC
        Zitat von Cortex79
        Ich bin hier auch erstmal für "ruhen lassen". Schaut man rückblickend, wie viele Franchises der Woke-/Diversifizierung zum Opfer gefallen sind, wird einem mitunter schwindelig. Wirtschaftlich tragfähig und wirklich zukunftsweisend waren davon die wenigsten Formate oder Neu-Umsetzungen. Kurtzmans Vision von Star Trek, und damit neue Zielgruppen zu generieren ging anfänglich mit Discovery wohl auf - aber schon dort unter großer Kritik der etablierten Anhängerschaft. Spätestens als dieses Format dann zur Burnham-Show versottete war klar, dass Kurtzman hier scheitert. SNW war in all dem ein kurzer Hoffnungsschimmer am Horizont - vor allem in S1. Aber auch dort verliert man trotz Fokus auf Kerntugenden zusehends den Blick für die wesentlichen Trek-Stories und ergießt sich in kreativer Überinszenierung von Belanglosigkeit.

        Hinzu kommt die aktuelle Entwicklung mit KI, was zu Storyplots führt, wo einem bisweilen richtig schlecht wird. Völlig inkonsistente Aneinanderreihung blödsinniger Events und Actionszenerien mit individuell völlig überzeichneten Charakteren ohne Tiefgang, die aber umso symbolischer in marginale Gesellschaftsrandgruppen problematisiert werden. Sinnbildlich hier dann SFA für den Gipfel der Geldverbrennung im Niedergang eines Franchises. Das ganze kommt dann wie eine Aneinanderreihung aufwändig produzierter, aber völlig beliebiger Sci-fi Shorts beim Konsumenten an. Das ist bestenfalls Sabberunterhaltung für Idioten. Ich jedenfalls brauche solches Star Trek aktuell eher nicht. Daher lieber keins.

        Wenn unsere Gesellschaft dahingehend reifer wird und Unterhaltungsmedien dem Zuschauer wieder ernstzunehmende Dialoge, Handlungsbögen mit Mindestanforderungen an Konzentration und bestenfalls mit humanistisch-wissenschaftlicher Grundausrichtung umsetzen können, schalte ich gerne wieder ein!

        Live long and prosper!
        So schaut es aus, Go woke, Go broke, macht auch vor Star Trek nicht halt. Gut so, ich will endlich wieder einen normalen Umgang damit. Mir egal was ihr privat macht, geht mir nicht aufm Sack damit! In heutigen Zeiten heißt es leider, guckt was ich mache und macht es auch oder ich gehe euch penetrant aufm Sack damit.
      • Von b-nine Stille/r Leser/in
        Star Trek ist für mindestens 15 Jahre im TV tot. Bei allen TV-Serien nach Enterprise waren nur die Specialeffekte toll. Die aktuellen Serien lebten einzig von dem, was Roddenberry und Berman hinterlassen haben. Zu selten war der Mut für etwas Eigenes. Auf was soll denn eine neue TV-Serie aufbauen, was uns Kurtzman da hinterlassen hat? Die Legende ist tot! Zu viel Fanservice zu viele Serien. Lower Decks und Picard fand ich aber gut. Hoffentlich verschlechtert sich nicht auch noch Strange New Worlds in den letzten beiden Staffeln.
      • Von Orkhammer Hobby-Spieler/in
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Ich sehe das auch so. Ruhen lassen und kein Aktionismus, was Serien und Filme betrifft.
        Meine Kritik bezog sich auf Autor und Artikel, naja, egal.
        Das ganze Franchise muss sich dringend Zeit lassen und sich konsolidieren.
      • Von Cortex79 Gelegenheitsspieler/in
        Ich bin hier auch erstmal für "ruhen lassen". Schaut man rückblickend, wie viele Franchises der Woke-/Diversifizierung zum Opfer gefallen sind, wird einem mitunter schwindelig. Wirtschaftlich tragfähig und wirklich zukunftsweisend waren davon die wenigsten Formate oder Neu-Umsetzungen. Kurtzmans Vision von Star Trek, und damit neue Zielgruppen zu generieren ging anfänglich mit Discovery wohl auf - aber schon dort unter großer Kritik der etablierten Anhängerschaft. Spätestens als dieses Format dann zur Burnham-Show versottete war klar, dass Kurtzman hier scheitert. SNW war in all dem ein kurzer Hoffnungsschimmer am Horizont - vor allem in S1. Aber auch dort verliert man trotz Fokus auf Kerntugenden zusehends den Blick für die wesentlichen Trek-Stories und ergießt sich in kreativer Überinszenierung von Belanglosigkeit.

        Hinzu kommt die aktuelle Entwicklung mit KI, was zu Storyplots führt, wo einem bisweilen richtig schlecht wird. Völlig inkonsistente Aneinanderreihung blödsinniger Events und Actionszenerien mit individuell völlig überzeichneten Charakteren ohne Tiefgang, die aber umso symbolischer in marginale Gesellschaftsrandgruppen problematisiert werden. Sinnbildlich hier dann SFA für den Gipfel der Geldverbrennung im Niedergang eines Franchises. Das ganze kommt dann wie eine Aneinanderreihung aufwändig produzierter, aber völlig beliebiger Sci-fi Shorts beim Konsumenten an. Das ist bestenfalls Sabberunterhaltung für Idioten. Ich jedenfalls brauche solches Star Trek aktuell eher nicht. Daher lieber keins.

        Wenn unsere Gesellschaft dahingehend reifer wird und Unterhaltungsmedien dem Zuschauer wieder ernstzunehmende Dialoge, Handlungsbögen mit Mindestanforderungen an Konzentration und bestenfalls mit humanistisch-wissenschaftlicher Grundausrichtung umsetzen können, schalte ich gerne wieder ein!

        Live long and prosper!
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 06/2026 PCGH Magazin 07/2026 play5 07/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 07/2026 LinuxUser 07/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk