TNG-Legende Jonathan Frakes hilft: Neue Star Trek-Serie Starfleet Academy kriegt die Kurve
Die neue Star Trek-Serie Starfleet Academy schafft dank TNG-Legende die Kehrtwende.
Das hätte man Starfleet Academy wohl eher nicht mehr zugetraut. Die neue Star Trek-Serie wurde immer wieder zerrissen und floppte zum Start. Auch ließ das Interesse der Zuschauerschaft bedenklich nach. Doch pünktlich zum großen Finale der ersten Staffel scheint die Kehrtwende geschafft. Auch dank "Nummer 1" aus Star Trek: The Next Generation.
Welche Legenden sieht man in Star Trek: Starfleet Academy?
Die Macher der neuen Serie wollten von Anfang an mit Nostalgie punkten. So wurde beispielsweise das Schicksal von Fan-Liebling Harry Kim aus Star Trek: Voyager aufgelöst. Auch der Deep Space Nine-Veteran Benjamin Sisko wurde zum Thema. Es nütze jedoch alles nichts.
Star Trek: Starfleet Academy ist bunt und divers und somit noch progressiver, als das Franchise ohnehin schon immer war. Ein offen homosexueller Klingone war beispielsweise längst überfällig. All diese zeitgemäßen Darstellungen riefen jedoch die üblichen Verdächtigen auf den Plan. Doch die bekamen ausgerechnet von echten Star Trek-Legenden ordentlich Gegenwind.
William Shatner knöpfte sich ein hetzendes Mitglied der Trump-Delegation vor. Und Kate Mulgrew gab einem Internet-Troll den dringenden Rat, Captain Janeway aus Star Trek: Voyager aus dem Spiel zu lassen. Auch George Takei sprang Starfleet Academy zur Seite. Eine ganz besondere Star Trek-Legende half ebenfalls tatkräftig mit, dass die Bewertungen plötzlich steigen.
Wie gut wird die neue Folge von Starfleet Academy bewertet?
Niemand Geringeres als Jonathan Frakes griff der neuen Star Trek-Serie unter die Arme. "Commander Riker" führte in der neunten und vorletzten Folge der ersten Staffel Regie. Der mittlerweile 73-Jährige stand bereits bei Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert, Deep Space Nine, Voyager, Discovery, Picard und bei Star Trek: Strange New Worlds hinter der Kamera. Dieser riesige Erfahrungsschatz beflügelt offenbar die neue Serie.
Folge 9 der ersten Staffel stellt auf IMDb mit bislang durchschnittlichen 7,2 von 10 Sternen den Rekord auf. Teilweise wurde Starfleet Academy mit nur 4,5 Sternen (Episode 7) regelrecht abgewatscht. Seitdem geht es allerdings stetig bergauf.
Der steile Aufstieg in Sachen Bewertungen, der sicherlich auch Dank Jonathan Frakes anhält und ungeahnte Höhen erreicht, könnte andeuten, dass sich das Publikum mittlerweile mit Starfleet Academy arrangiert hat und mit den Charakteren warm geworden ist. Die letzte Folge von Staffel 1 kann man übrigens ab Donnerstag, 12. März 2026, hier auf Paramount Plus streamen.

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Ich habe den Eindruck, dass bei Star Trek Academy wieder derselbe Fehler gemacht wird wie schon bei Discovery. Man scheint vergessen zu haben, was Star Trek eigentlich ausgemacht hat.
Star Trek war immer progressiv – aber es war nie plump. Vielfalt war selbstverständlich Teil der Welt, ohne dass sie ständig wie eine moralische Botschaft präsentiert wurde. Heute wirkt vieles dagegen wie ein Dauer-Statement: knallbunt, überzeichnet und teilweise so inszeniert, als müsse man dem Publikum permanent zeigen, wie modern und „woke“ die Serie ist.
Das Problem ist nicht Diversität. Die gehörte schon immer zu Star Trek. Das Problem ist die Übertreibung und die Art, wie sie dargestellt wird. Wenn Figuren nur noch als Symbol für eine Botschaft wirken und nicht mehr als glaubwürdige Charaktere, verliert die Serie ihre Substanz.
Dazu kommt, dass vieles an der Darstellung der Sternenflotten-Akademie einfach nicht mehr nach Star Trek aussieht. Die Sternenflotte war immer eine Mischung aus wissenschaftlicher Elite und militärischer Struktur – Disziplin, Verantwortung und Professionalität gehörten dazu. Wenn sich Führungspersonen eher wie in einer Teenie-Serie verhalten oder Szenen wirken, als kämen sie aus einer High-School-Dramaserie, passt das für viele Fans nicht zum etablierten Universum.
Viele langjährige Fans fühlen sich deshalb zunehmend entfremdet. Man versucht offensichtlich, ein neues Publikum anzusprechen – verliert dabei aber genau die Fangemeinde, die Star Trek über Jahrzehnte getragen hat.
Wenn diese Entwicklung so weitergeht, wirkt es irgendwann weniger wie das klassische Star Trek, das viele Fans lieben gelernt haben – sondern eher wie eine Version, die manche inzwischen nur noch spöttisch „Woke Trek“ nennen.
Man muss die Serie als das sehen was sie ist, eine Teenager Serie mit StarTrek Seting Darum haben einige alten Star Trek Fans woht Problemedamit. Im grossen und ganzen finde ich sie echt gelungen. Ich habe auch schon im den Kommentaren gelesen, dass zuviel geflucht wird.Es sind Teenager, die fluchen halt ab und zu. Macht es höchstens authentischer.
Man könnte das alles doch auch eher aufziehen wie "Top Gun"
Klar ist das jetzt auch nicht ultrarealistisch ;)
Man könnte den "strengen" Ausbildunsalltag spannend zeigen, in dem Disziplin, so hoffe auch, auch in der Zukunft, noch einen Gewissen Stellenwert hat.
Daneben hätten auch Nebenstränge in der Freizeit der Kadetten Platz
Auch das Verhalten der Lehrer/Ausbilder ist doch eher fragwürdig.
Allgemein wirkt für mich alles extrem aufgesetzt und nicht passend für das ST-Universum.
Da hat eine Orville mehr ST-Vibes, als Academy
Die Wahrheit ist ein dreiseitiges Schwert, Enthil‘Zha.
Bist du der Eine, der war, der ist oder der sein wird? ….ah, falsche Serie. ✌️