Final Fantasy: Kehrt Square Enix den Action-Kämpfen den Rücken?
Square Enix denkt über die Zukunft weiterer Final-Fantasy-Remakes nach. Dabei geht es auch um die Frage, ob kommende Neuauflagen wieder stärker auf klassische, rundenbasierte Kämpfe setzen könnten.
Mit Final Fantasy 7 Remake, Rebirth und dem kommenden Final Fantasy 7: Revelation hat Square Enix gezeigt, wie episch eine moderne Neuinterpretation eines Klassikers ausfallen kann. Aus dem Rollenspiel-Meilenstein der 90er ist eine ganze Trilogie entstanden, die nicht nur neue Geschichten rund um Cloud, Tifa, Aerith und Sephiroth erzählt, sondern auch das ursprünglich gemächliche Kampfsystem klar in Richtung moderner Action verschoben hat.
Doch genau daran scheiden sich seit Jahren die Geister. Viele Fans lieben den modernen, dynamischen Ansatz. Andere wünschen sich für künftige Neuauflagen eher das zurück, womit Final Fantasy einst groß wurde: klassische, rundenbasierte Kämpfe, moderne Grafik und möglichst viel Nähe zum Original.
Square Enix will stärker auf Spieler hören
Auf der jüngsten Aktionärsversammlung vom 24. Juni 2026 wurde Square Enix genau auf dieses Thema angesprochen. Konkret ging es um die Frage, ob zukünftige Remakes wieder stärker an den klassischen Vorlagen der Reihe ausgerichtet werden könnten.
Die Antwort des Publishers klingt zumindest offen. Square Enix erklärte, man wolle weiterhin Spiele entwickeln, die wirklich bei den Spielern ankommen. Gleichzeitig betonte das Unternehmen, dass man bei künftigen Projekten stärker auf Community-Feedback und Trends achten wolle.
Heißt übersetzt: Ein weiteres Final-Fantasy-Remake muss nicht automatisch dem Muster der FF7-Trilogie folgen. Square Enix will offenbar von Spiel zu Spiel entscheiden, welcher Ansatz am besten passt.
Quelle: Square Enix
Viele Fans der klassischen Final-Fantasy-Spiele wünschen sich die rundenbasierten Kämpfe zurück. Und Square Enix scheint dieses Feedback zumindest nicht zu ignorieren.
Rundenbasiert oder Action? Square Enix legt sich nicht fest
Eine klare Zusage für klassische Remakes gibt es damit zwar nicht. Square Enix macht aber deutlich, dass die Ausrichtung kommender Neuauflagen nicht in Stein gemeißelt ist. Manche Titel könnten stärker von bestimmten Mechaniken profitieren, andere wiederum von einer freieren Neuinterpretation.
Spannend ist dabei auch der Verweis auf Final Fantasy Resonance. Das Projekt setzt auf klassisches, rundenbasiertes Gameplay und eine HD-2D-Optik und scheint bei Square Enix als Beispiel dafür wahrgenommen zu werden, dass es weiterhin großes Interesse an traditionelleren Rollenspielsystemen gibt.
Gerade für Fans älterer Serienteile ist das ein interessantes Signal. Denn während die FF7-Remake-Saga mit Echtzeit-Action, großen Arealen und neuen Story-Elementen arbeitet, könnten mögliche Neuauflagen anderer Klassiker beim Thema Kampfdesign deutlich näher am Original bleiben.
Nach Final Fantasy 7: Revelation ist wieder alles offen
Zunächst steht aber noch der Abschluss der aktuellen Remake-Saga an. Final Fantasy 7: Revelation soll im Frühjahr 2027 für PC, Xbox Series X/S, Playstation 5 und Nintendo Switch 2 erscheinen und die Geschichte rund um Cloud, Tifa, Aerith und Sephiroth zu Ende führen.
Was danach kommt, bleibt offen. Eine Neuauflage von Final Fantasy 6 scheint zumindest unter Game Director Naoki Hamaguchi nicht ganz oben auf der Wunschliste zu stehen, da er bereits erklärt hat, selbst kein Interesse an einem solchen Remake zu haben.
Trotzdem zeigt die Aussage von Square Enix: Die Tür für weitere Final-Fantasy-Remakes ist nicht zu. Und vielleicht müssen diese in Zukunft nicht zwangsläufig größer und actionreicher werden. Vielleicht reicht manchmal auch genau das, was viele Fans seit Jahren fordern: ein Klassiker mit moderner Optik, aber dem Herzen von damals.
Was meint ihr: Gefällt euch das actionreichere Kampfsystem der neuen Final-Fantasy-Remakes oder wünscht ihr euch eher die klassischen, rundenbasierten Kämpfe zurück? Nutzt gern die angebotene Kommentarfunktion und teilt uns eure Meinung zum Thema mit. Beachtet beim Kommentieren aber bitte die Forenregeln und die allgemeine Netiquette im Internet. Solltet ihr noch keinen Account haben, könnt ihr über eine Registrierung nachdenken, die viele Vorteile mit sich bringt. Unsere Video-Inhalte findet ihr bei Youtube, Instagram und Tiktok.
