Split/Second: Velocity-Test - Explosiver Rennspiel-Spaß und pure Schadenfreude
Split/Second: Velocity ist ein Arcade-Raser mit hohem Schadenfreude-Faktor, der darüber hinaus unglaublich viel Laune macht. PC Games sagt Ihnen, wie gut das Rennspiel ist.
Split/Second: Velocity ist meilenweit von einer Simulation oder einem annähernd realistischen Rennspiel entfernt. Ganz klar. Aber das war ja auch nie das Ziel der Entwickler. Wen das aber nicht stört, der hat mit den actionreichen Rennen voller gemeiner Tricks eine Menge Spaß – ein Mario Kart im modernen Gewand eben. Es ist einfach wunderbar, sich hämisch darüber zu freuen, wenn man mal wieder einen Gegner von der Strecke gepustet hat und so seinen Platz einnimmt – gerade im Mehrspieler-Modus. Nur die KI ist hier und da echt fies. Denn selbst wenn man die Strecken und die darauf befindlichen Powerplays gut kennt und somit entsprechend über den Kurs heizt, kleben die KI-Jungs einem immer am Heck. Das setzt zwar unter Druck und sorgt für Adrenalinschübe, aber Anfänger haben so sicherlich daran zu knabbern. Und natürlich nutzen sich die Powerplays mit der Zeit auch ein wenig ab, da man irgendwann einfach weiß, wie und wohin man ausweichen muss. Aber davon abgesehen ist Split/Second ein wunderbares Rennspiel, das vor allem im Mehrspielermodus oder im Splitscreen seine Trümpfe ausspielt.
Quelle: PC Games
Die roten Powerplays benötigen mehr Energie, richten dafür aber auch mehr Schaden an. Entweder lösen Sie dann eine extrem gemeine Falle aus oder aber Sie ändern den gesamten Streckenverlauf.
Positiv:
Powerplays
Split/Second ist kein ganz normales Rennspiel. Wie im Nintendo-Klassiker Mario Kart nutzen Sie fiese Spezialfähigkeiten, sogenannte Powerplays, um Ihre Gegner von der Strecke zu fegen. Dafür ist Energie nötig, die Sie entweder mit Drifts aufladen oder indem Sie im Windschatten Ihrer Gegner fahren. Haben Sie genug von dieser Energie gesammelt, dann dürfen Sie blaue (die einfachen) oder rote Powerplays (die verheerenden) auslösen. Bei erstgenannten explodiert mal eine Tankstelle oder ein Bus schleudert über die Strecke. Solchen Sachen weicht man locker aus, wenn man sie rechtzeitig erkennt. Die roten sind dagegen auf jeden Fall erfolgreich, benötigen aber mehr Energie. Außer Ihre Gegner zu zerbrezeln, ändern Sie mit den starken Powerplays auch den Streckenverlauf, während die blauen nur dafür gut sind, Abkürzungen zu öffnen. Alles in allem unglaublich spaßig.
Spielmodi
Da es sich bei Split/Second um eine fiktive TV-Show handelt, entwerfen die Entwickler die verschiedensten Spielmodi, um den gedachten Zuschauer zu unterhalten. Black Rock Studios schicken Sie nicht nur in normale Rennen. Es gibt auch Eliminierungsrennen, in denen der jeweils Letztplatzierte nach einer gewissen Zeit von der Strecke fliegt. Aber auch ungewöhnliche Varianten stehen auf dem Fahrplan, in denen Sie explosiven Fässern ausweichen sollen, Kampfhelikopter aus der Luft holen oder einfach nur gegen die Zeit fahren, während auf der Strecke vor Ihnen alle möglichen Powerplays automatisch ausgelöst werden. In fast keinem anderen Rennspiel fliegen Ihnen mehr Objekte um die Ohren.
Quelle: PC Games
Der Balken verrät Ihnen, wann Sie Abkürzungen oder die blauen Powerplays einsetzen können - wie etwa die Gerölllawine.
Streckenführung
Was während der Ausflüge auf die vollgestopften Pisten verwundert: Obwohl es überall kracht und knallt, verliert man so gut wie nie den Verlauf der Strecke aus den Augen – eine Gefahr, die bei all den Effekten durchaus bestehen würde. Mit Hilfe von Wegweisern zeigt Ihnen das Spiel, wie die Piste verläuft und falls Sie tatsächlich mal den Weg nicht finden, stoßen Sie die Leitplanken schnell wieder zurecht, da die Kurse seitlich begrenzt sind, sodass Sie nicht von der Strecke abkommen können. Allerdings passiert es durchaus, dass Sie Ihren Wagen zerstören, wenn Sie zu frontal gegen die Begrenzungen knallen. Nach wenigen Runden haben Sie den Streckenverlauf aber so gut gelernt, dass all diese Hilfestellungen nicht nötig sind, bis Sie oder einer Ihrer Gegner eben diesen verändert.
KI-Fahrer
Die oben genannten Powerplays sinnvoll einzusetzen, erleichtert Ihnen das Leben in Split/Second ungemein. Die KI setzt Sie im Spielverlauf nämlich mächtig unter Druck. Während man in anderen Rennspielen oft auf der sicheren Seite ist, sobald man sich erst mal auf den ersten Platz vorgekämpft hat, heißt das in Split/Second noch lange nichts. Zum einen fahren Ihre Gegner sehr aggressiv, manchmal sogar unfair gut, und zum anderen nutzen sie die gleichen Tricks wie Sie und putzen Sie so in der letzten Kurve vor dem Ziel von der Piste. Schadenfreude und Frust liegen also nah beieinander.
Quelle: PC Games
Split/Second spart nicht mit spektakulären Effekten. Diese setzen die Zerstörungsorgie hübsch in Szene.
Motivierender Spielverlauf
Über Ihre Platzierungen in den Events verdienen Sie sich Punkte. Die wiederum benötigen Sie, um neue Karren und Herausforderungen und somit Strecken freizuschalten. Waren Sie gut genug, eröffnet sich außerdem ein sogenanntes Elite-Rennen, mit dem Sie dann eine neue TV-Folge freischalten, also sozusagen eine neue Rennklasse. Dieses einfache System der Belohnung motiviert am Ball zu bleiben, denn der nächste Wagen oder die Folge scheinen stets in greifbarer Nähe. So erwischt man sich schnell dabei, dass man sich vornimmt, nur noch dieses eine nächste Rennen zu fahren…
Mehrspieler
Die Grundidee von Split/Second, nämlich rasante Rennen gepaart mit Schadenfreude-fördernden Spezialfähigkeiten, macht bereits im Einzelspielermodus gegen KI-Kontrahenten eine Menge Laune. Richtig in Fahrt kommt das Spiel aber dann im Multiplayer-Modus. Egal ob über das Internet oder per Splitscreen, es ist einfach ein befriedigendes Gefühl, ein Powerplay auszulösen, zuzuschauen, wie es den Gegner zerlegt und dann direkt die wütenden Ausrufe des Mitspielers mitzubekommen. Im Mehrspieler-Modus sind alle Modi verfügbar, die auch im Einzelspieler gegen mehrere Gegner gefahren werden.
Steuerung
Die Steuerung mit der Tastatur funktioniert sehr gut. Mit den Pfeiltasten steuern Sie Ihren Wagen, die rechte STRG-Taste und UMSCHALT-Taste lösen die Powerplays aus. Da Split/Second generell gerne ein Auge beim Fahrverhalten zudrückt, stört es hier auch nicht, dass man die Steuerung mit der Tastatur nicht dosieren kann. Etwas mehr Spaß macht das Spiel aber dennoch mit einem Gamepad.

entweder ich bin unglaublich gut, oder das spiel ist zu einfach...
Also ich habe keine probs mit nem Pad (Xbox 360 und Logitech Dual Action).
Finde das Spiel sehr gelungen und kann jedem der Arcade Racer mag nur dazu raten.
Schön ist auch das alles als TV Show gehalten ist und durch die Ansagen echt Lust auf mehr macht.
Wieso ist die US-Version ab 18 ?
Also ich bin kein eingefleischter Racing-Game Veteran, der die ganze Szene in den letzten Jahren mitgemacht hat. Nach dem bereits genannten Klassiker Mario Kart (SNES_VErsion) habe ich bis FlatOut2 kam, keine derartigen Games gespielt. Auch wenn mein Noob-Faktor in dieser Hinsicht groß sein mag, so fallen mir doch einige (für mich) massive Schwachpunkte an Split/Second auf: 1. Rennstart: Kein Countdown, keine Flagge, kein Indikator, wann das Spiel startet. Gerade noch der Überblendungseffekt des LadeScreens (der je nach Strecke unterschiedlich lang ausfällt), schon gehts los. Nicht mal eine Sekunde Zeit, um sich auf das Spiel einzustellen --> viel zu hektisch! Schnelllebige Gesellschaft und der Drang nach Action lässt grüßen! Übertrieben! 2. Es ist schade, dass man auch bei den Einzelrennen/Freies Spiel erst Stück für Stück alle Strecken freischalten/fahren muss. Besser wäre das FlatOut2 System gewesen, wo man zwar im Karrieremodus bei Null anfängt, im freien Spiel jedoch bereits schonmal alle normalen Strecken fahren kann. Eine derartige Restriktion und der "Zwang zum freischalten" ist für mich ein unzumutbarer Freiheits-dämpfer, der mich auch in anderen Spielen massiv aufregt... Ich will selbst entscheiden, welche Strecke ich fahren will, ohne erst Stundenlang alles freischalten zu müssen! 3. Technik: Meine Gamepads werden nicht unterstützt. (Saitek PS2700, No-Name PS3-Controller Replikat, Logitech Dual Action) Eine Zumutung für jeden PC Besitzer und blanker Hohn gegenüber den Konsolenversionen des Spiels, bei denen Gamepadsupport so natürlich ist, wie nichts sonst! 4. Die Driftmethode ist dermaßen schwachsinnig programmiert, so muss man übelst unlogische Tastenkombinationen benutzen, um einen Drift und somit wichtige Aufladungen zu bekommen. Die Tastatursteuerung ist hierfür einfach unangemessen... 5. Im Gegensatz zum PCGames Test finde ich schon, dass man auf den Strecken manchmal den Überblick verliert, wohin es geht. Die bereits genannte Effekt Überladung lenkt mich immens vom Fahren ab! Mein Multitasking und meine Anpassungsfreudigkeit hat hier seine Grenzen! 6. Das Optionsmenü ist schwächlich: So kann man nur zwischen einer Handvoll Grafiksettings wählen, das ist echt das Allerletzte. Der geneigte Spieler könnte die Spielperformance sicherlich haargenau an seine Bedürfnisse anpassen, gäbe es ein ordentliches Menü. Der Qualitätseinbruch von "sehr hoch" auf "hoch" ist schon so extrem, dass es wirklich unansehnlich wird. Auf "Sehr hoch" ruckelt es halt leider auf meiner Radeon 4850 Vapor-X. Auf "Hoch" hingegen habe ich genug FPS, um meine Settings noch etwas in Richtung "sehr hoch" zu steigern. Das fehlende Menü macht dieses Vorhaben zunichte. 7. Die allgemeine Audiqualität der deutschen Sprecher ist grauenhaft. 8. Die Musikuntermalung des Spiels zeigt im Gegensatz zur Optik KEIN großes Effektfeuerwerk, sie dümpelt halt im Hintergrund vor sich hin. Der nötige finale KICK fehlt hier leider... 9. Der in Bericht genannte Vergleich zu Mario Kart hinkt etwas, denn die Power Ups von Split/Second unterscheiden sich in der Ausführung zu 100% von den Mario Kart Möglichkeiten. Feuert man bei Mario Kart vielmehr klassische Gegenstände direkt aus dem Fahrzeug heraus, finden bei Split/Second alle Aktionen extern statt. 10. Ich will meine Autos TUNEN, so viel Anspruch muss sein. Fehlt hier leider völlig. Alles in Allem finde ich das Spiel bei weitem nicht so gut, wie die Berichterstattung suggeriert.
Ist das in der Vollversion besser gelöst? Oder waren das in der Demo nur die langsamsten Wagen?
Nachdem ich nun die VV durchgespielt habe, muss ich sagen, dass die Demo nicht gut gemacht war. Das Hauptspiel ist ca. 10 Mal temporeicher, die Autos 10 mal schneller und das ganze Spiel überhaupt sehr abwechslungsreich. Auch nach der 12. Staffel (Finale) hat es noch Spaß gemacht die "immer gleichen" Aktionen auszulösen.
Kurzweiliger, unkomplizierter, einfacher und spaßiger geht es im Moment kaum noch!