Das Scheitern von DRM in der Musik
iTunes hat es vorgemacht: Nach 6 Jahren Online-Music-Store kündigte das Unternehmen an, seine Musik ohne DRM zur Verfügung zu stellen. Erlangt die Spielindustrie bald die selbe Einsicht?
Das Scheitern von DRM in der Musik
Quelle: nowdio.de
"Kein DRM!" auf dem Musikportal nowdio.de - Der Kunde wird wieder König.
Phil Schillers Grinsen ist ein triumphales, ein Gewinner-Lächeln. Als Mitte der 90er-Jahre der CD-Brenner zum Produkt des Alltags wurde, als PCs das MP3-Format entdeckten, musste die Musik-Industrie handeln. Die Umsatzzahlen waren rückläufig, ein schwarzer Trend in den Augen der großen Vier: Universal Music, Sony BMG, Warner und EMI Records.
Sony BMG und Co. versuchten es zum Millennium-Anfang mit DRM-Maßnahmen auf Musik-CDs, 2005 sogar mit einem Rootkit (Software-Werkzeug, um externe Eingriffe in ein Benutzer-System zu verschleiern), das sich im Geheimen installierte. Eine Maßnahme, die wenig überraschend zu zahllosen Protesten führte und fast vor Gericht landete. Sony BMG beschwichtigte seine Kunden mit Download-Codes für kostenlose Musik-Alben. Ohne DRM.
Den zweiten nennenswerten Versuch startete Apple mit dem iTunes Store. Das Konzept 2003: Jeder Song zum Preis von 0,99 US-Dollar, inklusive DRM. Nutzung ausschließlich via iTunes-Musikprogramm und iPod. Das Konzept 2007: Integration von iTunes Plus, qualitativ hochwertigere Lieder, kein DRM, zum erhöhten Preis von 1,29 US-Dollar pro Song. Vorreiter war das Musik-Label EMI Records. Wenige Monate später drückte Apple die iTunes Plus-Preise zurück auf 0,99 US-Dollar.
Steve Jobs mag DRM nicht. Das sagte er 2007, und wenn Sie ihn heute fragen, die Antwort wäre dieselbe, daran ändert auch die neue Leber nichts. Die Bestimmungen, ob DRM zum Einsatz kommt, obliegt den Musik-Labels. Mittlerweile jedoch haben sie geschlossen nachgegeben, nicht wegen Jobs, nicht wegen Schiller, sondern wegen dem Kunden. Mit DRM versehene Musik suchte den Anklang des Verbrauchers vergebens, während EMI Records und Independent-Labels profitierten. Die Zeit war gekommen zum Umdenken.

Auf wiedersehen Ubisoft war eine schöne Zeit.
- benötigt Online aktivierung (SolidShield DRM)
- kein crack vorhanden
-> laut Ubisoft nich so dolle verkauft
(Raubkopierer? fehlanzeige)
Man hatte zwar den Schutz bis vor kurzem noch im Griff, aber die Verkäufe nicht. Laut ubi liegt die schuld wohl einfach daran, dass sich lizenzspiele von filmen einfach schlecht verkaufen
=> Folge, ubi will keine spiele nach filmen mehr machen, sondern eigenes Portfolio weiter ausfüllen
Ubisoft - Assassins Creed2
so toll verkauft für Konsolen, obwohl es mind. 1woche vorher schon im netz gab.
ubisoft erklärt dass sich asscreed2 sehr gut verkauft hat etc.etc.
irgendwas von 'Raubkopierern' gelesen oder so? ne, natürlich nich.
und um gute verkaufszahlen auf dem PC zu forcieren, soll nun dasselbe Launchingsystem wie bei
siedler7 benutzt werden?
erinnert sich aber noch jemand als Ubisoft StarForce hatte? - Kundenunfreundlich etc.
und dann bei HawX etc. plötzlich auch kein Kopierschutz mehr? - Gute Entscheidung imo
wurde ja auch schön von Ubi angepriesen, damals....nur habn sich die spiele einfach nicht gut verkauft.
nur wieso onlinezwang jetzt plötzlich? Weil da einer mal wieder den Hals nich voll genug bekommen kann.
Assassins Creed2 wird sich aufm PC auch gut verkaufen denk ich.
Aber es hätte zusammen mit den Konsolen rauskommen sollen nicht monate später.
das sich Spiele schlecht verkaufen liegt einfach an den Leuten die schlechte Entscheidungen fällen
angefangen vom Spiel das an den pot. Käufern vorbeiprogrammiert wird bis hin zum
kaum vorhandenen Marketing das den End-Verbraucher erreicht, der ja das Geld hat.
Electronic Arts....ja da gibts viele Beispiele
Spore, meist 'raubkopierte' spiel 2008 oder so...
war ja mit DRM
nur leider machts nach ner zeit keine Lust mehr...es motiviert einfach nicht mehr.
aber thema war ja nur 'raubkopierer' bei dem spiel
Sims3
- kein DRM, nur Serial für Online Content
- 2wochen vor ReleaseDatum im Internet
=> und trotzdem mega erfolg für EA
An Werbung hat man ja auch viel im TV etc. gesehen (Trailer,etc.etc.)
Aber gesagt wird nix mehr von Raubkopierern oder ähnlichem.
Gute Spiele verkaufen sich gut.....nächstes Beispiel
Activision
Modern Warfare 2
- Steam DRM
- 60euro (Preiserhöhung von AB wenn ihr noch wisst)
- auch bereits gecracked, sogar online play möglich (auch auf offiziellen servern lulz)
=> mega mega Erfolg für Activision , >1 Mrd $ Umsatz
wird verglichen mit Avatar (Film) am Einspiel ergebnis etc.etc.
immer noch top10 bei steam charts etc. der Rubel rollt
Es ist auch ein interessantes game und man hört nur "gutes" von Freunden.
von Raubkopierern hört man nur in den Patches die IW raushaut
nehmen wir nun mal die Konsolen,
die ps3 ist die einzige atm auf der man (retail) keine Backups laufen lassen kann,
Piraterie = 0%
und anhand der Ubistatistiken sehen wir dass sich deren Verkäufe auf der ps3 auch nur im ~10% stelligen Bereich bewegen.....
und wenn sich noch jemand erinnern kann gab es von irgendwoher auch gemotze gegen Sony, weil
die konsole zu teuer wäre und man deswegen die spiele nicht so gut absetzen könnte.
Manche Publisher hatten ja damit gedroht, dass wenn die Konsole nicht bald günstiger wäre man sich von der
PS3 Platform entfernen müsste.
auf der xbox siehts anders aus....modchips/softmods erlauben spielen/kopieren/DLCs etc. auf der konsole
spiele erscheinen 1+ woche vorher.......drm fehlanzeige...ich hatte mal was gehört dass StarForce für die xbox kommen sollte...war wohl nur ein Gag. Von Raubkopierern auf der Konsole wird nur bei Ban-wellen was berichtet oder früheren Gameleaks (2wochen+)
sonst wird nur erzählt wie gut die Verkäufe sind
Interessenskonflikte pur, die Publisher würden am liebsten haben, dass jeder das spiel 3-4mal kaufen
damit man sie weiterhin für dumme Entscheidungen belohnt.
Und irgendwann kommt ein noch größerer Affe, der wieder auf härtere Maßnahmen drängt.
ich denke es wird wieder ne kurze zeit kommen wo
spiele kein drm sondern nur cdchecks haben....und das wird dann wieder ganz groß an die Glocke gehangen, als wenn es ein neu-entdecktes Mittel ist.
Meine Theorie ist, dass die Industrie auf DRM wegen der schlechten Verkaufszahlen setzt.
(jaja klar doch nun kommt der springende Punkt)
Im Management sitzen Leute die nicht zu den Gamern gehören... keiner von uns...
Die sehen Zahlen.... schlechte Zahlen... trotz der Popularität des Spieles... Folglich sind Raubkopierer schuld...
DRM wird verschärft, sowie die Kopierschutzmechanismen...
Denn anscheinend wissen diese Leute nicht dass all diese Mechanismen oft schon umgangen wurden, bevor das Spiel im Laden stand.
Wie soll man also mit scheinbar rationalen Methoden (nicht kaufen) deren irationale und weltfremde Entscheidungen beeinflussen?
Ich kaufe gerne gute Spiele... DRM hin oder her... denn wenn es mal probleme gibt... tja muss n Crack her.
Und es interessiert mich nicht ob legal oder nicht... mein Spiel...MEINE Entscheidung...
Und um online zu spielen muss man Spiele nunmal kaufen... will ich etwas offline spielen warte ich auf ne Budget Version.
oder kaufe es gar nicht (Anno z.B.... das Addon warte ich mal ab)
Ich glaube wirklich dass diese Restriktionen erst ein Ende nehmen wenn die Verkaufszahlen wieder stimmen...
denn von den ganzen Boykotten und der allgemeinen Meinung bekommen die oben nur einen Bruchteil mit.
Denn zur Zeit sind die "gearscht", die es kaufen und aus irgendwelchen Gründen kein oder nur instabiles langsames [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] haben... aber dann auf Cracks verzichten... warum auch immer...
Mein Spiel... MEINE Entscheidung...
Und ganz Dumm sind die Raubkopierer... Coden ist ne verdammt harte Arbeit... und hätten die Firmen mehr Geld wären auch die Spiele besser...
Ja manchmal liegts aber einfach nur am fehlenden Kleingeld... das muss man dann mit dem Gewissen vereinbaren...
Man sollte aber nie die verflucht harte Arbeit dahinter vergessen... sie doch würdigen... bezahlen...