Die Zukunft der PC-Spiele: #3 Professionalisierung und Lizenzen
Die Lizenz zum Gelddrucken
Bemerkenswert: Neue IPs, also neue Marken einzuführen, ist mittlerweile nahezu unmöglich (nein, Crysis taugt nicht als Gegenbeispiel, Hellgate: London auch nicht). Dass manche Hersteller mittlerweile die Zahl beim elften Need for Speed oder beim sechsten Siedler im Titel lieber weglassen - geschenkt, aber der Trend ist eindeutig.
Quelle: EA
Hätte Will Wright jemals seine Idee zu Spore umsetzen können, wenn er nicht auf die Gelddruckmaschine Sims verweisen könnte?
Ohne eine zugkräftige Lizenz lässt sich kaum noch etwas bewegen. Wie viel erfolgreicher hätte Der Herr der Ringe online sein können, basierte es auf der Filmvorlage, die Electronic Arts lizenziert hat? Wie viel weniger Aufmerksamkeit hätten die Matrix-Spiele ohne den gewichtigen Titel erhalten?
Ironie des Schicksals: Um eine Lizenz zu etablieren, braucht es einen mächtigen Vertrieb oder gewichtige Namen im Hintergrund - sonst würde wohl kaum jemand Spore oder das Projekt RPB kennen. Auch hier gilt: Mit dem "Wir hocken uns zusammen in die Garage"-Budget wird es herausfordernd, Stephen King zur Herausgabe des Dunklen Turms zu bewegen.

Mache derzeit meinen Betriebswirt und stehe 2 Wochen vor den Prüfungen im Fach Strat. Marketing. Wie passend einen Artikel in diese Richtung zu lesen