Einkaufsführer 2022: Die besten Metroidvanias, die ihr derzeit kaufen könnt
Hollow Knight? Ori? Ender Lilies? Bei der Suche nach den besten Metroidvanias kann man leicht den Überblick verlieren. Hier kommt unser Einkaufsführer ins Spiel: Wir stellen euch eine große Auswahl der besten Metroidvanias vor, von AAA-Produktionen bis hin zu feinen Indie-Geheimtipps. Ein großes Video ist ebenfalls an Bord und als Bonus gibt's noch einen kleinen Ausblick auf spannende Metroidvanias, die für 2022 und danach angekündigt sind.
Auf dieser Seite geht's weiter mit unseren Empfehlungen für die besten Metroidvanias. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um einen brandaktuellen Titel oder einen zeitlosen Klassiker handelt, ob der Schwerpunkt auf Story, Kämpfen, Erkunden oder Jump & Run liegt. Hauptsache, die Qualität stimmt! Über die Nummer 1 unserer Liste dürften sich darum wohl nur die wenigsten wundern: Das gefeierte Hollow Knight hat sich vom jahrelangen Kickstarter-Geheimtipp zu einem modernen Klassiker gemausert, der allein auf Steam gigantische 212.000 User-Wertungen gesammelt hat und dabei auf einen Schnitt von 97 Prozent kommt. Hollow Knight zählt damit nicht nur zu den erfolgreichsten, sondern auch schlichtweg besten Metroidvanias aller Zeiten. Aber natürlich hält unser Einkaufsführer noch mehr Empfehlungen für euch parat. Nicht vergessen: Auf der nächsten Seite gibt es außerdem noch eine Übersicht mit weiteren Highlights und Geheimtipps und am Ende wartet auch noch ein Ausblick auf euch.
Steamworld Dig 2
Entwickler: Image & Form
Release: 2017
Plattformen: PC, Switch, PS4, PS Vita, Xbox One, 3DS
In diesem Artikel
- Seite 1 Einkaufsführer 2022: Die besten Metroidvanias
- Seite 2 Einkaufsführer 2022: Die besten Metroidvanias, die ihr derzeit kaufen könnt
- Seite 3 Einkaufsführer 2022: Die besten Metroidvanias, die ihr derzeit kaufen könnt
- Seite 4 Einkaufsführer 2022: Noch mehr Metroidvanias im Überblick
- Seite 5 Einkaufsführer 2022: Neue Metroidvanias im Ausblick
- Seite 6 Bildergalerie
Schon das erste Steamworld Dig war ein kleines, überrachend feines Action-Abenteuer, doch der Nachfolger legt in jeder Hinsicht ein paar Schippen drauf. Das überaus charmante Metroidvania entführt euch wieder in ein fröhliches Steampunk-Wildwest-Setting, in dem ihr euch mit einer kleinen Roboterheldin auf die Suche nach einem alten Freund macht. Wie im ersten Teil arbeitet ihr euch mit einer Spitzhacke Block für Block durchs Erdreich und sammelt dabei Schätze, die ihr dann regelmäßig in der Stadt zu Geld macht. Damit stattet ihr euch dann bei Händlern mit allerlei Upgrades aus, die euch dabei helfen, immer tiefer in die Spielwelt vorzudringen. Unterwegs findet ihr neue Werkzeuge, jede Menge Secrets und kleine Herausforderungen. Kämpfe spielen dabei nur eine geringe Rolle, die Action dürfte Profis kaum fordern. Stattdessen ist vor allem euer Jump-and-Run-Geschick gefragt. Das eher gemütliche Spieltempo und die präzise Steuerung sorgen dafür, dass auch Neulinge problemlos ins Spiel finden. Das macht Steamworld Dig 2 zu einem richtig schönen Einstiegs-Metroidvania, das von Anfang bis Ende einfach Spaß macht. Hier könnt ihr unsere Tests zu allen Steamworld-Spielen nachlesen:
Steamworld Dig im Test
Steamworld Dig 2 im Test
Steamworld Heist im Test
Steamworld Quest im Test
Bloodstained: Ritual of the Night
Entwickler: Art Play
Release: 2019
Plattformen: PC, PS4, Xbox One, Switch, Android, iOS
Bei Bloodstained: Ritual of the Night fühlt ihr euch ein klitzekleines bisschen an Castlevania erinnert? Das ist natürlich kein Zufall: Hinter dem Spiel steckt nämlich kein Geringerer als Koji Igarashi, der schon bei Symphony of the Night eine tragende Rolle gespielt hat. Igarashi hat danach noch viele Jahre lang die Castlevania-Serie für Konami begleitet, bevor er die Firma verließ, um für Bloodstained eine Kickstarter-Kampagne zu starten, die übrigens ein gigantischer Erfolg war. Auch das fertige Spiel kann sich überaus sehen lassen: Bloodstained setzt zwar auf ein frisches Setting samt neuer Heldin, aber der Rest ist im Grunde genauso gestrickt wie der legendäre Konami-Klassiker. Riesiges Schloss erkunden, Unmengen Upgrades einsacken, Gegner bekämpfen und ihre Seelen für neue Zauber rauben, Quests lösen, Bosse knacken und so weiter und so weiter - das ist modernes Castlevania in Reinkultur. Über die 3D-Grafik kann man sicher geteilter Meinung sein, doch das Gameplay flutscht dafür tadellos und mit 20 Stunden Spielzeit bekommt man auch richtig was für sein Geld. Wer also einen würdigen geistigen Nachfolger zu Symphony of the Night sucht, kann bei Bloodstained bedenkenlos zuschlagen.
Bloodstained: Ritual of the Night im Test
Castlevania: Symphony of the Night im großen Retro-Special
Metroid Dread
Entwickler: MercurySteam
Release: 2021
Plattformen: Switch
Seit Metroid Fusion, also seit 20 Jahren, haben wir gerätselt, wie es mit der Kopfgeldjägerin Samus Aran weitergehen könnte - und Metroid Dread liefert endlich die Antwort. Diesmal verschlägt es euch auf den unbekannten Planeten ZDR, wo sich noch lebende X-Parasiten befinden sollen. Außerdem sind der Föderation dort sieben mächtige E.M.M.I.-Einheiten abhanden gekommen - und wie sich schnell herausstellt, machen die nahezu unzerstörbaren Roboter nun Jagd auf Samus. Im Spiel ist das ziemlich clever gelöst: In jedem Sektor gibt es spezielle Zonen, in denen die EMMIS frei patrouillieren dürfen. Wir müssen dort also gezielt ausweichen oder im Zweifelsfall sogar vor den Dingern fliehen. Das ist zwar hochspannend gemacht, kann aber hin und wieder auch für Frustmomente sorgen. Wer sich durchbeißt, wird mit einem klassisch-guten 2D-Metroid belohnt, das nahezu alle Stärken von Samus Returns mitbringt und verfeinert. Eine schicke Präsentation und eine überraschende Story heben das Spiel außerdem nochmal deutlich von den Vorgängern ab. Alles in allem also ein Top-Titel für die Switch, den jeder Metroid-Fan gespielt haben sollte.
Metroid Dread im Test
Metroid Fusion: Das geniale 2D-Abenteuer im Retro-Special
AM2R im Test: Dieses Fan-Remake könnte glatt von Nintendo stammen
Ori and the Blind Forest // Ori and the Will of the Wisps
Entwickler: Moon Studios
Release: 2015 // 2020
Plattformen: PC, Xbox One, Xbox Series S/X, Switch
Ja, an dieser Stelle haben wir ausnahmsweise mal zwei Spiele untergebracht. Aus unserer Sicht sollte man Ori and the Blind Forest und seinen Nachfolger Will of the Wisps nämlich nicht trennen. Zwar sind beide Spiele für sich genommen ausgezeichnete Action-Abenteuer, doch erst zusammen erzählen die Spiele eine komplette, unheimlich rührende Story, die bis zum tränenreichen Finale motiviert. Liebenswerte Charaktere, brillante Musikuntermalung, eine umwerfende Präsentation und wunderschöne Grafik machen beide Titel zu mitreißenden Erfahrungen. Aber die Ori-Spiele gehen nicht nur ans Herz, sie überzeugen auch mit hervorragendem Gameplay. Dank einer hochpräzisen Steuerung springt, klettert und flitzt man mit dem kleinen Waldgeist wunderbar flüssig durch die prachtvollen Spielwelten. Kämpfe sind keine große Stärke des ersten Teils, weil Ori im Grunde automatisch auf umliegende Feinde ballert und dicke Bosse lassen sich auch nicht blicken. Genau hier bessert Will of the Wisps aber kräftig nach, es gibt mehr Waffen, mehr Fähigkeiten, mehr Gegner und mehr Nebenaufgaben. Unsere Empfehlung ist also klar: Erst das großartige Blind Forst durchspielen und dann mit dem noch besseren Will of the Wisps weitermachen - im Doppelpack sind die beiden Spiele nahezu unschlagbar.
Ori and the Blind Forest: Definitive Edition im Test
Ori and the Will of the Wisps im Test
Quelle: PC Games
Ori and the Will of the Wisps
Hollow Knight
Entwickler: Team Cherry
Release: 2017
Plattformen: PC, Switch, PS4, Xbox One
Wenn ihr euch wirklich nur ein einziges Metroidvania kaufen wollt, tut euch selbst einen Gefallen und greift zu Hollow Knight. Das Spiel hat sich in den letzten Jahren vom Geheimtipp zum absoluten Kult-Hit gemausert, und das völlig zu Recht: In Hollow Knight erforscht ihr mit einem kleinen Ritter ein wunderschönes unterirdisches Insektenreich, das liebevoll und detailliert von Hand gestaltet wurde. Während ihr nach Lust und Laune erkundet, setzt ihr euch Stück für Stück die tragische Hintergrundgeschichte zusammen, die euch aber zu keinem Zeitpunkt reingedrückt wird - das ausgezeichnete Gameplay steht klar im Vordergrund. Typisch fürs Genre lernt ihr natürlich neue Bewegungstechniken, um Hindernisse zu überwinden, ihr sammelt Upgrades, werdet stärker und verbessert eure Fähigkeiten.
Quelle: PC Games
Hollow Knight
Hollow Knight verpackt das Vertraute aber nicht einfach nur neu, sondern erreicht dabei auch eine erstaunlich hohe Qualität. Die Spielwelt ist zum Beispiel nicht einfach nur riesig und abwechslungsreich, es gibt da auch wirklich von Anfang bis Ende etwas zu entdecken und zu tun. Wer alles sammeln, erledigen und meistern will, muss allein für das Hauptspiel mindestens 30 Stunden einplanen. Das macht Hollow Knight nicht nur zum größten Metroidvania auf dem Markt, es ist auch absolut vollgepackt mit fordernden Bosskämpfen, clever versteckten Secrets, überraschenden Orten und motivierenden Upgrades. Der Schwierigkeitsgrad ist hoch und hier da sind die Souls-like-Anleihen nicht zu übersehen. Trotzdem bleibt das Spiel fast immer fair und durchgängig motivierend. Für uns ist Hollow Knight damit das kompletteste und rundeste Gesamtpaket aller Metroidvanias. Im Test für PC, PS4 und Switch erfahrt ihr alle Details.
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Meine ersten waren zugegeben auch Super Castlevania IV, Metroid 2 auf dem GameBoy und Super Metroid.
Wobei ich das wie gesagt bei Batman kaum in Erinnerung habe, dass ich da absichtlich zurückgegangen wäre. Musste man das überhaupt oder war das teils nicht eher optional? Oder das Gefühl ist, wie gesagt, einfach ein anderes weil ich gerade z.B. bei Open World Games ja auch immer wieder die gleichen Orte besuche.
Bei mir ist es aber tatsächlich so, dass bei Sidescrollern das Gefühl eines Metroidvanias viel eher eintrifft als bei 3D/Open World etc. Spielen (liegt sicher daran das ich mit Metroid NES aufgewachsen bin :) )auch wenn ich gewisse Elemente auch da schnell erkenne aber wie gesagt gibt es solche in vielen Spielen.
Zelda OoT hingegen hat nur noch bedingt was mit Legend of Zelda auf dem NES zu tun, sondern nimmt den Großteil aus ALttP und geht aber nochmal nen deutlichen Schritt richtung Metroid, da man da durchaus auch in den Dungeons Artefakte findet, die beim ersten Besuch unerreichbar waren.
Wie gesagt hat auch Miyamoto wahrscheinlich von den Spielen der anderen Directors bei Nintendo dazugelernt und war nicht doof und hat Elemente, die ihm gefielen in seine Spiele einfließen lassen.
Natürlich kann man von vielen Spielen sagen, dass sie von Metroidvanias und Zelda inspiriert sind, schlicht, da Spiele wie diese stets revolutionär waren und eben zig heutig aktive Spieleschöpfer beeinflusst haben.
Wie gesagt sind das Spielkonzepte, die wie D&D bei Brettspielen halt immer funktionieren und stets neu interpretiert werden wollen, mal mehr, mal weniger eigenständig.
Bei mir ist es aber tatsächlich so, dass bei Sidescrollern das Gefühl eines Metroidvanias viel eher eintrifft als bei 3D/Open World etc. Spielen (liegt sicher daran das ich mit Metroid NES aufgewachsen bin :-) )auch wenn ich gewisse Elemente auch da schnell erkenne aber wie gesagt gibt es solche in vielen Spielen.
Bei den anderen beiden würde ich eher bei Zelda, das ja ähnliche Elemente seit Beginn aufweist, der Unterschied, wie weiter unten beschrieben im Detail liegt, eher die Inspiration sehen.
Die Parallelen zu Metroid in Arkham Asylum sind von den Türen mit verschiedenen Leveln, zu den Schächten, dem genannten Spielprinzip, der in sich geschlossenen, nach und nach mit neuen Fähigkeiten sich öffnenden Spielwelt, dem damit verbundenen Backtracking schon sehr stark ausgeprägt. Deshalb gefällt es mir ja auch als jemand, der nicht der überdrüber-Fan vom Dark Knight ist, so gut.
Dann wären ja eher sogar die alten Zeldas eher Metroidvanias.
Zelda hatte lange ein ähnliches Spielprinzip, jedoch kann man in den Meisten Teilen die Oberwelt relativ frei erkunden, was bei Metroidvanias nicht der Fall ist. Zudem ist das Prinzip Oberwelt/Dungeons nicht gegeben. In den Dungeons in Zelda gibt es meist 1 Item, mit dem sich der gesamte Dungeon erkunden lässt, das hat man in den Abschnitten in Metroidvanias nicht.
Bei der Oberwelt ist es dann später tatsächlich so, dass man Elemente eines Metroidvanias (wohlgemerkt vor der Entstehung des Begriffs) verstärkt eingebaut hat. Geschadet hats dem Spielprinzip nicht.
Es kann ja durchaus sein, dass die beiden Serienerstlinge manche Überschneidungen haben, da sie firmenintern zur selben Zeit entwickelt wurden und dass beide Serien mit der Zeit voneinander gelernt haben. ?
Bei MP2 und Twilight Princess ist es ja so, dass Miyamoto als Produzent das Prinzip einer Dunklen Parallelwelt auf beide Spiele angewandt hat.