Die besten Singleplayer-Shooter: Wolfenstein 2, BioShock Infinite und mehr - Einkaufsführer im Video-Special

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Die besten Singleplayer-Shooter: Wolfenstein 2, BioShock Infinite und mehr - Einkaufsführer im Video-Special
Quelle: The Coalition

Bei der Masse an Spielen, die tagtäglich erscheinen, kann man schon mal recht schnell den Überblick verlieren. Doch keine Sorge, wir wühlen uns für euch durch die Bibliotheken von Steam, PSN und Microsoft Store und präsentieren euch in unserem Einkaufsführer stets die besten Vertreter eines Genres. In dieser Ausgabe dreht sich alles rund ums Thema Singleplayer-Shooter.

Selten war der Shooter-Markt so überfüllt wie im Jahr 2020. Mit Titeln wie Counter Strike, Warframe oder Fortnite werden beinahe alle spielerischen Vorlieben bedient. Oftmals müsst ihr für die Titel nicht einmal mehr Geld bezahlen, weil sie als kostenlose Free-to-Play-Version zur Verfügung stehen. Einzig Fans herausragender Einzelspielerkampagnen schauen zurzeit ein wenig in die Röhre. Im Vergleich zur Masse an Multiplayer-Spielen sind richtig gute Solo-Erfahrungen aktuell recht rar geworden. Wir haben uns in der Redaktion daher zusammengesetzt und die besten Singleplayer-Shooter der vergangenen Jahre gekürt. Die Ergebnisse präsentieren wir euch in diesem Special!

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Doom Eternal

Auch in Doom Eternal seht ihr euch wieder diverse furcheinflößenden Höllenkreaturen gegenüber.
Quelle: Bethesda Auch in Doom Eternal seht ihr euch wieder diverse furcheinflößenden Höllenkreaturen gegenüber. Bereits mit dem Doom-Reboot aus dem Jahr 2016 gelang id Software ein beeindruckendes Comeback auf die Shooter-Bildfläche. Knapp 23 Jahre nach Veröffentlichung des Originals zeigte sich das neueste Abenteuer des Doom-Slayer noch härter, noch schneller als jemals zuvor. Mit dem im März veröffentlichten Doom Eternal haben die Entwickler nun aber sogar noch einmal in allen Belangen einen oben draufgesetzt: Grafisch erstrahlt der Titel im Glanz der neuen id Tech 7 Engine. Die zaubert tolle Licht-, Partikel und Verletzungseffekte auf den Bildschirm - ganz zu schweigen von den beeindruckenden Levels.

Auch in Sachen Gameplay gibt es einige Verbesserungen: Die kompromisslose Baller-Action wurde durch sinnvolle Neuerungen wie Gegner-Schwachstellen oder einen neuen Flammenwerfer ergänzt. Dank neuer Bewegungsoptionen wie Klettern, Schwingen und Double-Dash ist der Doom-Slayer mobiler denn je. Auch der Schwierigkeitsgrad kommt nicht zu kurz: Neben Master-Levels und Slayer-Toren gibt es nun sogar einen Permadeath-Modus, der eure Shooter-Fähigkeiten auf die ultimative Probe stellt. Kurzum: Doom Eternal ist einfach höllisch gut!

Doom Eternal im Test!

Wolfenstein II: The New Colossus

In Wolfenstein 2 organisiert ihr einen Widerstand gegen die deutschen Besatzer der USA. Quelle: Bethesda In Wolfenstein 2 organisiert ihr einen Widerstand gegen die deutschen Besatzer der USA. Dabei erwartet euch ordentlich Action, aber auch der eine oder andere unerwartete Lacher. William Joseph Blazkowicz ist wohl einer der härtesten Mistkerle der Videospielgeschichte. Seit den frühen Neunzigern ballert sich der Elitesoldat durch ein alternatives Universum, in dem die Nazis den zweiten Weltkrieg für sich entscheiden konnten, und lässt dabei ordentlich die Fetzen fliegen. In Wolfenstein II: The New Colossus läuft der gute B.J. allerdings zur Höchstform auf. Die Entwickler von Machine Games präsentieren hier ein vollkommen überzogenes Action-Feuerwerk, das in allen Belangen zu überzeugen weiß. Das fängt bereits bei der Story an, in deren Verlauf ihr versucht, die USA von ihren deutschen Besatzern zu befreien. Die tollen Cutscenes und Dialoge lassen dabei auch nicht die nötige Prise Humor vermissen.

Spielerisch bieten sich euch erneut jede Menge Möglichkeiten: Ihr könnt schleichend vorgehen oder mit brachialer Waffengewalt loslegen. Hier spielt Wolfenstein 2 dann eine weitere seiner Stärken aus: das grandiose Gunplay. Der Titel steuert sich schnell und präzise. Euer riesiges Waffenarsenal bringt nicht nur den nötigen Bums mit, sondern lässt sich auch noch ausgiebig upgraden. Kopfzerbrechen bereitet da eigentlich nur die deutsche Version, die teils geschnitten wurde. Das ist aber durchaus verschmerzbar, bietet Wolfenstein 2 ansonsten doch alles, was das Shooter-Herz begehrt.

Wolfenstein II: The New Colossus im Test!

BioShock Infinite

In BioShock Infinite meistert ihr acht verschiedene Kräfte wie etwa den brockenden Bronco. Quelle: PC Games In BioShock Infinite meistert ihr acht verschiedene Kräfte (englisch: Vigors). Mit dem brockenden Bronco schleudert ihr etwa Gegner in die Luft. Die BioShock-Serie gilt noch heute als ein Meilenstein des Shooter-Genres. Das mag zum einen an seinem tollen Gameplay-Mix aus First-Person-Ballerei und dem Einsatz von übernatürlichen Kräften, den sogenannten Plasmiden liegen. Oder daran, dass sich die Entwickler von Irrational Games einfach perfekt darauf verstehen, gelungene Erzählungen und Welten zu kreieren. Das zeigte sich kaum besser als im 2013 erschienenen BioShock Infinite, dem bis dato letzten Ableger der Reihe. In dem schlüpft ihr in die Haut von Privatdetektiv Booker DeWitt, mit dem ihr in der fliegenden Stadt Columbia nach einer jungen Frau suchen sollt. Ihr müsst allerdings schnell feststellen, dass im Utopia über den Wolken nicht alles so ist, wie es scheint, und hinter der sauberen Fassade tiefe Abgründe schlummern.

Bioshock Infinite besticht dabei besonders durch das treffende Bild einer kaputten Gesellschaft, die große Pläne hatte, an diesen aber maßlos gescheitert ist. Und nun von Ungerechtigkeit, religiösem Fanatismus, Rassismus und Frauenfeindlichkeit zerfressen wird. Darüber hinaus bietet Columbia den Schauplatz für einen der besten Plots der letzten zehn Jahre - inklusive eines Endes, das euer Herz zum Bluten und euer Hirn zum Platzen bringen wird. BioShock Infinite ist eine besondere Spielerfahrung, die auch noch lange nach dem Rollen der Credits im Gedächtnis bleibt.

BioShock Infinite im Test!

Borderlands 3

Borderlands drei lässt euch die Wahl aus vier verschiedenen Spielfiguren. Agent Zane ist dabei der Mann fürs Grobe. Quelle: 2K Games Borderlands drei lässt euch die Wahl aus vier verschiedenen Spielfiguren. Agent Zane ist dabei der Mann fürs Grobe. Auf dem Loot-Shooter-Markt macht Borderlands wohl kaum jemand etwas vor. Die Spieleserie von Gearbox Software lässt seit Jahren die Herzen von Beute-Junkies höherschlagen. Da machte natürlich auch der dritte Teil keine Ausnahme. Gut, in Sachen Story hatte der Verlust des charismatischen Bösewichts Handsome Jack schon spürbare Auswirkungen. Die Calypso-Zwillinge Troy und Tyreen, die mit der Macht einer versteckten Schatzkammer den Planeten Pandora unter ihre Herrschaft bringen wollen, vermögen die Fußstapfen nur bedingt zu füllen. Dafür feiern aber diverse Charaktere aus den Vorgängern ein Comeback - beispielsweise Tiny Tina, Lilith oder Moxxy - und auch spielerisch präsentiert sich Borderlands 3 so gut wie noch nie.

Das Geschehen konzentriert sich nun nicht mehr allein auf Pandora, stattdessen könnt ihr mit Hilfe eures eigenen Raumschiffs die gesamte Galaxie bereisen. Dort erwarten euch natürlich nicht nur jede Menge Gegner, sondern auch Säcke voller Loot. Borderlands 3 hat ein aberwitziges Beute-, Waffen- und Upgrade System. Durch die Kombination einzelner Teile lassen sich quasi über eine Milliarde individuelle Knarren zusammenbasteln, die dank toller Effekte für jede Menge Action sorgen. Die genießt man natürlich am besten im Koop mit Freunden, aber auch solo sorgt Borderlands 3 für dutzende Stunden Spielspaß.

Borderlands 3 im Test!

Metro: Exodus

Auch Metro: Exodus verfügt wieder über schaurig-schöne Horror-Passagen, die den Charme der ersten beiden Teile versprühen. Quelle: Deep Silver, 4A Games Auch Metro: Exodus verfügt wieder über schaurig-schöne Horror-Passagen, die den Charme der ersten beiden Teile versprühen. Eng, düster, dreckig - so kennt man die Welt von Metro. Basierend auf den Romanen von Dmitri Gluchowski haben die Entwickler von 4A Games eine packende, atmosphärische Spielerfahrung geschaffen, die besonders durch ihr einzigartiges Setting besticht: Nach einem nuklearen Konflikt, der komplett Europa in Schutt und Asche zurückgelassen hat, haben sich die Überreste der russischen Bevölkerung in die Tiefen der Moskauer U-Bahn zurückgezogen. Dort fristen sie ein Schattendasein, das immer wieder von Mutantenangriffen aufgerüttelt wird.

Zumindest bis zum Erscheinen von Metro Exodus: Hier lasst ihr mit Spielfigur Artjom die dunklen Tunnel hinter euch und geht stattdessen auf große Reise durchs verstrahlte Russland. Offene Survival-Sandboxen bieten dabei nie dagewesen spielerische Freiheit, während in linearen Levels immer noch die finstere Horror-Atmosphäre der Vorgänger herrscht. Auch Metro Exodus ist ein rauer, ruppiger Überlebenskampf, in dem ihr mit einem Feuerzeug durch pechschwarze Schächte wandert oder eure Gasmaske behelfsmäßig mit einem Pflaster repariert. Gepaart mit dem umfangreichen Crafting- und Upgrade-System, den befriedigenden Shooter-Passagen und einer Geschichte, die ihr mit euren eigenen Entscheidungen beeinflussen könnt, ergibt das ein Gesamtpaket, das sich seinen Platz auf dieser Liste vollkommen verdient hat.

Metro: Exodus im Test!

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    • Kommentare (13)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von 80sGamer Mitglied
        Ihr müsst auch die Nachteile der einzelnen Titel beleuchten. Für viele Spieler ist beispielsweise Borderlands 3 alleine deshalb schon ein No-Go, weil es keine Rüstung als loot gibt, sondern nur Waffen.
      • Von 80sGamer Mitglied
        Ihr müsst auch die Nachteile der einzelnen Titel beleuchten. Für viele Spieler ist beispielsweise Borderlands 3 alleine deshalb schon ein No-Go, weil es keine Rüstung als loot gibt, sondern nur Waffen.
      • Von Athrun Gelegenheitsspieler/in
        Zitat von MatthiasDammes
        Man führt eine multikulturelle Widerstandsgruppe mit farbigen, jüdischen und weiblichen Figuren in den Schlüsselrollen an.
        Das scheint einer gewissen Klientel nicht zu schmecken, wie man an diversen der 0-Punkte Bewertungen sehen kann.
        Für mich daher nichts, was man in irgendeiner Weise ernst nehmen könnte.
        Ich hab TNC nie gespielt aber die Tests von Spielern (Angry Joe, Zero Punctuation) stießen mehr oder weniger ins gleiche Horn: die Story ist teilweise ins lächerliche abgedriftet (man spielt ja am Ende quasi jemanden, der schlicht alles - und ich meine alles- überlebt). Das Gameplay an sich war gut, die Grafik top. aber für einen Story-lastigen Shooter war es im Gegensatz zum Vorgänger nicht mehr das gleiche (The New Order war um einiges grimmiger oder nicht?). Wie gesagt, es war quasi ein "More please" aber ohne Extras. Zumindest war es um Welten besser als die Katastrophe, die Young Blood war.
      • Von Schalkmund Nerd
        Zitat von shaboo
        Wolfenstein II hat auf Metacritic derzeit eine 86, ist also schon etwas besser als "knapp 80". Allerdings wurde das Ding - auch von der Spielepresse - extrem gehypt. Der User Score liegt mit 6.8 fast 20 Punkte(!) darunter und auch auf Steam reicht's mit rund 70% positiven Reviews gerade mal für ein "Mostly Positive". Erinnert mich etwas an den Unreal 2-Hype damals.
        Stimmt, die Switch Version hatte die 79. Aber wie du schon sagst bei den Usern kam es insgesamt nicht so an.

        Zitat von Bonkic
        fand beide gleichermaßen großartig. ok, das uboot als hub hat tierisch genervt in tnc. das müsste ich dann wohl auch kritisieren. aber sonst?
        Ja das U-Boot war nervig, aber auch die vielen Bullet-Sponge Gegner denen man denen man laufend jedes Rüstungsteil einzeln abballern musste.
      • Von Bonkic Mitglied
        Zitat von shaboo
        Bei den unmittelbaren Vorgängern sind sich Presse und Spiele beinahe unheimlich einig (RtCW 88/8.7, Wolfenstein 74/7.3, New Order 81/8.2, Old Blood 76/7.7). Frage mich, woher bei Wolfenstein II die große Diskrepanz kommt. Hat die Presse sinnlos rumgehpt oder waren/sind die Spieler zu kritisch oder unfair?
        die frage hatte ich mir (tatsächlich hier im forum) auch schon mal gestellt, als dasselbe thema aufkam.
        ich hab keine erklärung für dieses diskrepanz bei den bewertungen. ich sehe keinen großen qualitativen unterschied zwischen tno und tnc.
        fand beide gleichermaßen großartig. ok, das uboot als hub hat tierisch genervt in tnc. das müsste ich dann wohl auch kritisieren. aber sonst?
      • Von Matthias Dammes Redakteur
        Zitat von shaboo
        Frage mich, woher bei Wolfenstein II die große Diskrepanz kommt. Hat die Presse sinnlos rumgehpt oder waren/sind die Spieler zu kritisch oder unfair?
        Man führt eine multikulturelle Widerstandsgruppe mit farbigen, jüdischen und weiblichen Figuren in den Schlüsselrollen an.
        Das scheint einer gewissen Klientel nicht zu schmecken, wie man an diversen der 0-Punkte Bewertungen sehen kann.
        Für mich daher nichts, was man in irgendeiner Weise ernst nehmen könnte.
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