Sin Episodes: Emergence (dt.)

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Test Felix Schütz - Redakteur Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Sin Episodes: Emergence (dt.) Häufige Dialoge und kurze Skriptsequenzen sind nämlich nicht wirkungsvoll genug, um die uninspirierten Ballereien auszugleichen. Der Effekt: Es reißt nicht mit. Tragisch, wenn man bedenkt, welches Potenzial die Verbindung aus spannender Geschichte und beklemmender Spielwelt entfalten könnte! Immerhin: Optisch ist das Spiel dank Source-Engine gut gelungen, gerade die Physik- und Explosionseffekte gefallen. Aber: Innenlevels kennen ebensowenig Detailliebe wie das Beleuchtungssystem. Es gibt nicht mal eine Taschenlampe, auch Mündungsfeuer erhellt die Umgebung nicht.

Anpassungsfähig

Interessant: Es gibt keinen definierten Schwierigkeitsgrad, das Programm passt sich stattdessen der eigenen Spielweise an. Was super klingt, ist stark verbesserungswürdig: So hat man als geübter Shooter-Spieler früh das Gefühl, die Gegner hätten Zielwasser getrunken, derart präzise feuern sie selbst auf große Distanzen. Die Lebensenergieanzeige ächzt darunter solange, bis das Spiel den Anspruch herunterregelt. Mit anderen Worten: Wer oft genug stirbt, bekommt die Szene irgendwann leichter vorgesetzt.

Wir haben Emergence daher wiederholt durchgespielt und gravierende Unterschiede festgestellt: Beim ersten Durchlauf spielten wir normal und mussten früh gegen schwer gepanzerte Soldaten antreten. Beim zweiten Versuch stellten wir uns absichtlich dumm an - und siehe da, die schweren Gegner ließen sich lange Zeit nicht blicken, außerdem waren sämtliche Feinde nicht in der Lage, sich auch nur selbst in den Fuß zu schießen. Der Effekt: Ein stark schwankender Schwierigkeitsgrad und eine unglaubwürdige Feind-KI.

Emergence ist die erste von mehreren Episoden, das Spiel ist also noch nicht abgeschlossen. Das Erscheinungsdatum für Teil zwei ist zwar augenblicklich unbekannt, aber dafür soll ein Mehrspielermodus demnächst kostenlos per Steam folgen.

Wertung zu Sin Episodes: Emergence (dt.) (PC)

Wertung:

7.0 /10
Pro & Contra
Dank Source-Engine gute Figuren und PhysikSchießereien mit Old-School-Feeling
Dämliches Balancing-SystemNur drei Waffen, wenig AbwechslungVier Stunden Spielzeit ohne Höhepunkte

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