Saints Row in der Vorschau: Psychopathen zum Liebhaben?

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Saints Row in der Vorschau: Psychopathen zum Liebhaben?
Quelle: Kochmedia

In einer Präsentation hat uns Kochmedia Gameplay-Szenen aus dem Reboot von Saints Row präsentiert. Vor allem das Fahren und Fliegen durch die Spielwelt von Santo Ileso macht einen hervorragenden Eindruck, genauso die zahlreichen Optionen zur Personalisierung von Autos und Spielfiguren. Was wir von den Charakteren und der Story gesehen haben, bereitet uns jedoch noch ein bisschen Sorgen. In der Vorschau erfahrt ihr, warum.

Neben den bereits ausführlich behandelten Customization-Optionen hat uns Kochmedia in einer Hands-off-Preview endlich mehr vom Gameplay des neuen Saints-Row-Reboots gezeigt. Wir bekamen mehrere Missionen präsentiert und erhaschten dabei einen Blick auf neue Features für Autos, Waffen und Anpassungsmöglichkeiten. Statt die Geschichte der Third Street Saints aus den vier Vorgängern und dem Spin-off Saints Row: Gat out of Hell weiterzuspinnen, übernehmen wir im Reboot die Kontrolle über eine komplett neue, noch unbekannte Crew, die am Anfang ihrer Verbrecherlaufbahn steht. Eli, Neenah und Kevin sind Mitbewohner des zukünftigen Bosses der Saints, unserer Spielfigur. Weil sie ihre Miete im schicken Wüstenstädtchen Santa Ileso nicht mehr bezahlen können, beschließen sie, das Büro eines Kredithais zu überfallen.

Kriminelle Geschäfte

Kevin hat bereits Verbindungen zur Unterwelt und kann Dinge besorgen, Neenah fungiert als Fluchtwagenfahrerin, Eli umgeht mit seinen Technik-Skills Sicherheitsvorkehrungen und der Boss ist eben Boss. In einer verlassenen Kirche schlagen die Freunde ein Hauptquartier auf und starten von dort aus ihre Organisation.

Von der Basis aus können wir sogenannte "Criminal Ventures" vervollständigen, um unseren Einfluss auf die Stadt auszuweiten. So können wir mit den Saints unter anderem den Drogenhandel in Santa Ileso übernehmen. Das sorgt nicht nur für einen regelmäßigen Cash-Flow, sondern ruft auch die anderen Gangs der Stadt auf den Plan. Gebiete zu übernehmen und unsere Organisation zur dominanten Kraft in der Gegend wachsen zu lassen, ist eine der Hauptaufgaben des Spiels. Auf leeren Plätzen in unserem Territorium können wir sogar neue Gebäude errichten, darunter Modegeschäfte, Waffenhändler und Autowerkstätten. Unser Hauptquartier kann ebenfalls nach dem persönlichen Geschmack eingerichtet werden. Quelle: Kochmedia Unser Hauptquartier kann ebenfalls nach dem persönlichen Geschmack eingerichtet werden.

Freiheit über und unter den Wolken

Dort finden wir wie immer zahlreiche Optionen, um unsere Ausrüstung zu personalisieren. Das Entwicklerteam von Volition hat sich hinsichtlich der Customization-Optionen selbst übertroffen. Von der Waffe über das Fahrzeug bis hin zu den Zähnen unserer Hauptfigur kann wirklich alles nach unseren Wünschen angepasst werden.

Geschlecht, Stimme und Aussehen unseres Bosses wechseln wir jederzeit nach Belieben. Während manche Änderungen rein kosmetischer Natur sind, können wir etwa auch den Munitionstyp einer Waffe anpassen oder unser Auto mit einem Schleudersitz ausstatten.

Wie wir uns durchs sandige Santa Ileso bewegen, erinnert ein wenig an das vertikale und actionreiche Gameplay der Just-Cause-Reihe. So ist es möglich, jederzeit einen Gleitschirm in der Luft zu aktivieren, dank dem Entfernungen komfortabel mitsamt tollem Panoramablick zurückgelegt werden. Ähnlich wie schon in Saints Row (jetzt kaufen 9,99 € ) 4, nur eben ohne Superkräfte.

Wer es noch komfortabler mag, der greift auf einen Helikopter zurück, dessen Geschütze für Chaos und Zerstörung bei unseren Rivalen sorgen. Es ist erfreulich, dass die Schnelligkeit und das Freiheitsgefühl aus den Vorgängern uns wohl trotz Reboot erhalten bleiben.
Fahrzeuge können optisch angepasst und um Gadgets wie einen Schleudersitz erweitert werden. Quelle: Kochmedia Fahrzeuge können optisch angepasst und um Gadgets wie einen Schleudersitz erweitert werden. Mit unserem Auto können wir ebenso Schaden anrichten, unter anderem mit einer neuen, kraftvollen Ramm-Attacke, die in der Präsentation gezeigt wurde. Sie lässt sich nach links oder rechts ausführen und schiebt Feinde von der Straße. Aber es gibt natürlich auch die Möglichkeit, auf pure Waffengewalt zurückzugreifen - es ist ja schließlich Saints Row. Ebenso wurde uns eine actionreiche Verfolgungsjagd präsentiert, bei der der Boss auf dem Beifahrersitz Platz nimmt.

Es ist während Gefechten möglich, ganz klassisch aus dem Fenster zu ballern, aber auch auf das Autodach zu klettern, um eine bessere Übersicht zu erhalten und Zerstörungswut in alle Richtungen zu lenken. Ein solcher Move ist zwar aus offensiver Sicht sehr hilfreich, macht uns aber auch anfälliger für Angriffe und Fahrunfälle.

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    • Kommentare (6)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Gast1664917803 Mitglied
        "Konstant nerven unsere Begleiter mit schnippischen Sprüchen und komplett unnatürlich klingenden Intonationen der Wörter "fuck", "shit" und "motherfucker". Das wäre kein so großes Problem, wenn das Spiel nicht anscheinend ständig insistieren würde, dass wir diese Charaktere von ganzem Herzen lieben sollen.
        Es bleibt zu hoffen, dass hier der Schein trügt."

        Nein der Schein trügt nicht und da kann man auch alle Hoffnungen fahren lassen.
        Der Announce Trailer ist bald ein Jahr her und auf Youtube wurde der schon massiv verrissen.
        Letztenendes waren sich die meisten einig, daß der Boss/Bösewicht der Gegner einen besseren Charakter abgeben würde.
        Youtube mag ja die Dislikes versteckt haben, aber mit technischen Mitteln kann man sie weiterhin einsehen.
        Eine Ratio von 1:3 Likes/Dislike spricht eine deutliche Sprache - hier wird also gezielt etwas durchgedrückt auf Biegen und Brechen.
        Mal sehen wie sich die Hippsteredition so verkauft.
        Bleibt nur noch eins zu sagen:
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
      • Von Gast1664917803 Mitglied
        "Konstant nerven unsere Begleiter mit schnippischen Sprüchen und komplett unnatürlich klingenden Intonationen der Wörter "fuck", "shit" und "motherfucker". Das wäre kein so großes Problem, wenn das Spiel nicht anscheinend ständig insistieren würde, dass wir diese Charaktere von ganzem Herzen lieben sollen.
        Es bleibt zu hoffen, dass hier der Schein trügt."

        Nein der Schein trügt nicht und da kann man auch alle Hoffnungen fahren lassen.
        Der Announce Trailer ist bald ein Jahr her und auf Youtube wurde der schon massiv verrissen.
        Letztenendes waren sich die meisten einig, daß der Boss/Bösewicht der Gegner einen besseren Charakter abgeben würde.
        Youtube mag ja die Dislikes versteckt haben, aber mit technischen Mitteln kann man sie weiterhin einsehen.
        Eine Ratio von 1:3 Likes/Dislike spricht eine deutliche Sprache - hier wird also gezielt etwas durchgedrückt auf Biegen und Brechen.
        Mal sehen wie sich die Hippsteredition so verkauft.
        Bleibt nur noch eins zu sagen:
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      • Von matrixfehler Spiele-Enthusiast/in
        Naja, überzeichnete Charaktere sind ein Markenzeichen von SaintsRow.
        Der Autor sollte sich vielleicht noch mal in Erinnerung führen, dass er da kein stockernstes GTA oder so spielt, sondern ein Spiel, dass absichtlich auf "Unsinn" ausgelegt ist und auf seine Art gar nicht mit zB GTA konkurrieren will (und auch nicht muss).

        Ich freue mich extremst auf das neue SaintsRow und würde es begrüßen, wenn Tests oder Previews zukünftig von Leuten geschrieben würden, die mit den Spielen auch was anfangen können.

        In zahlreichen anderen Tests oder Berichten zu etlichen anderen Spielen lese ich oft nur noch merkwürdiges Zeugs auf PCGames...
      • Von Gast1707477002 Mitglied
        Ich freu mich auf das Spiel, SR 2 und 3 fand ich großartig.
      • Von ZgamerZ Gelegenheitsspieler/in
        Scheint also wie die Vorgänger zu werden, nach allem was ich bis jetzt gelesen und gesehen habe, nur mit anderem Setting und Hipster-Figuren. Vielleicht hat sich das halbe Jahr Verlängerung ja tatsächlich ausgezahlt, auch wenn ich gerne wüsste, warum das halbe Jahr auf einmal noch zwischengeschoben wurde. Manche meinen, sie haben versucht die "Wokeness" doch noch runterzudrehen, auf der sehr viel herumgehackt wurde. Andere sagen, die Entwickler hätten Schiss bekommen, wie Cyberpunk zu enden, weil das Spiel dann doch unfertiger war, als man laut eigenem Zeitplan sein sollte.

        Interessiert war ich schon deshalb daran, aufgrund dieser gesamten Kontroverse, aber wenn das Gameplay altbekannt ist, ich die Storysequenzen wegdrücken und zumindest meine eigene Spielfigur frei anpassen kann... Dann wird es ein netter Zeitvertreib, ob die Hauptfiguren exklusiv von Disney entworfen wurden, ist mir dann auch egal. Nur ob ich dann gleich zu Release den Vollpreis dafür ausgeben möchte, weiß ich noch nicht. Kommt darauf an, ob mich das Spiel ausreichend anspricht.
      • Von MichaelG Mitglied
        Saints Row war immer skurril, nicht realitätsnah. Wenns so verrückt wird wie die Vorgänger immer her damit.
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