SWTOR ist mehr als nur Nostalgie

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Kolumne Tanja Barth - Redakteurin Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
SWTOR ist mehr als nur Nostalgie
Quelle: Broadsword

SWTOR ist für mich kein Spiel, bei dem man ständig dabei sein muss, um Spaß zu haben. Gerade weil sich über die Jahre so viel Story angesammelt hat, lohnt sich die Rückkehr oft sogar umso mehr.

Legacy of the Sith ist für mich deshalb auch ein guter Anlass gewesen, wieder zurückzukehren. Nicht nur, weil es neuer Story-Content ist, sondern weil ich solche Kapitel in SWTOR am liebsten dann spiele, wenn sie nicht mehr ganz frisch und zerstückelt vor mir liegen.

Ich bin kein Spieler, der jede Erweiterung sofort am ersten Tag verschlingt und dann auf die nächste Häppchenlieferung wartet. Bei SWTOR funktioniert für mich oft das Gegenteil besser: zurückkommen, wenn sich etwas angesammelt hat, und dann mehrere Story-Abschnitte am Stück erleben.

Für Solospieler ist das ein riesiger Vorteil

Gerade als Solospieler ist das ein riesiger Vorteil. SWTOR ist inzwischen groß genug, dass man nicht das Gefühl haben muss, ständig hinterherzurennen. Man kann sich viel Zeit nehmen, einfach eine Pause machen und später wieder einsteigen. Für Casual-Spieler ist das perfekt!

Statt immer nur ein einzelnes kleines Kapitel zu spielen und danach wieder warten zu müssen, kann man sich am Ende einer größeren Storyphase wie Legacy of the Sith hinsetzen und sie eher wie eine Serienstaffel nachholen. Das passt erstaunlich gut zu Star Wars. Denn SWTOR fühlt sich für mich ohnehin oft weniger wie ein endloser Freizeitjob an, sondern eher wie ein großes Serienuniversum, in dem ich selbst die Hauptrolle übernehme.

Ein riesiges Rollenspielpaket voller Geschichten

Dazu kommt, dass das Spiel mittlerweile schlicht riesig ist. Wer heute in SWTOR einsteigt oder zurückkehrt, bekommt nicht nur ein paar Quests und etwas Nostalgie. Man bekommt ein riesiges Rollenspielpaket, das mit seinen Klassenkampagnen, Erweiterungen und Nebenquests locker genug Stoff für unzählige Abende liefert.

Ich liebe Alderaan und kehre immer wieder dorthin zurück, einfach um diesen wunderschönen Planeten zu bereisen und die Atmosphäre auf mich wirken zu lassen. Quelle: PC Games Ich liebe Alderaan und kehre immer wieder dorthin zurück, einfach um diesen wunderschönen Planeten zu bereisen und die Atmosphäre auf mich wirken zu lassen. Die Klassenkampagnen gehören bis heute zu den besten Gründen, SWTOR überhaupt noch einmal zu starten. Acht Klassen, acht eigene Geschichten, acht vollkommen unterschiedliche Perspektiven auf die Galaxis. Für mich ist das nach wie vor beeindruckend.

Während andere MMOs oft vor allem durch Fraktionen oder Startgebiete variieren, erzählt SWTOR tatsächlich eigene Kampagnen, die sich wie eigenständige Star-Wars-Abenteuer anfühlen. Der Jedi-Ritter erlebt eine andere Geschichte als der Sith-Krieger. Der Imperiale Agent spielt sich erzählerisch ganz anders als der Schmuggler. Und der Kopfgeldjäger hat wieder eine ganz eigene Art, durch die Galaxis zu stolpern.

Es gibt immer einen Grund, neu anzufangen

Allein deshalb ist das Spiel so schwer endgültig abzuhaken. Obwohl ich mit meinem Haupthelden die aktuelle Story-Kampagne abgeschlossen habe, ist da immer noch diese andere Geschichte, die ich vielleicht nur vor Jahren gespielt habe. Oder diese Klasse, die ich nie bis zum Ende gebracht habe. Oder diese Entscheidung, die ich beim nächsten Mal anders treffen möchte.

SWTOR ist nicht nur ein Spiel, das weitergeht, weil neue Updates erscheinen. Es geht auch weiter, weil es so viele Gründe gibt, noch einmal von vorn anzufangen.

Kaum zu glauben, wie lange Darth Malgus in SWTOR schon Teil unserer Reise ist. Mal steht er auf unserer Seite, mal stellt er sich uns in den Weg, aber aus der Geschichte wegzudenken ist er längst nicht mehr. Quelle: Broadsword Kaum zu glauben, wie lange Darth Malgus in SWTOR schon Teil unserer Reise ist. Mal steht er auf unserer Seite, mal stellt er sich uns in den Weg, aber aus der Geschichte wegzudenken ist er längst nicht mehr.

SWTOR kann man wunderbar nachholen

Vielleicht fasziniert mich genau das am meisten: Star Wars: The Old Republic lebt für mich nicht nur davon, immer aktuell zu sein. Es funktioniert auch wunderbar, wenn man eine Weile raus war und später zurückkehrt. Vielleicht sogar gerade dann. Denn SWTOR ist ein Spiel, das man nicht verpassen muss, sondern nachholen kann.

Das bedeutet nicht, dass alles perfekt ist. SWTOR trägt seine MMO-Vergangenheit und sein Alter sichtbar mit sich herum. Manche Gebiete wirken heute etwas steif, manche Abläufe wiederholen sich, und nicht jede Quest hat dieselbe erzählerische Tiefe wie die besten Momente der Klassenkampagnen. Aber sobald die Story funktioniert, verzeihe ich dem Spiel sehr viel. Dann ist mir egal, ob eine Animation nicht mehr ganz frisch aussieht oder ob ich auf dem Weg zur nächsten Dialogsequenz noch ein paar Gegnergruppen aus dem Weg räumen muss. Ich will wissen, wie es weitergeht.

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  1. Seite 1 SWTOR: Darum lässt mich dieses Star-Wars-MMO einfach nicht los
  2. Seite 2 SWTOR ist mehr als nur Nostalgie
  3. Seite 3 Irgendwo in SWTOR wartet immer das nächste Abenteuer
    • Kommentare (6)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Athrun Gelegenheitsspieler/in
        Du kannst immer noch bei 0 anfangen. Man hat die Wahl zwischen einem High Level oder Startcharakter. Du kannst also jede Geschichte von vorne spielen (manche wurden auch, was die Ingameszenen angeht, etwas aufgebohrt im Gegensatz zum Original-Release)
      • Von Athrun Gelegenheitsspieler/in
        Du kannst immer noch bei 0 anfangen. Man hat die Wahl zwischen einem High Level oder Startcharakter. Du kannst also jede Geschichte von vorne spielen (manche wurden auch, was die Ingameszenen angeht, etwas aufgebohrt im Gegensatz zum Original-Release)
      • Von Gobbes NPC
        Wenn ich jetzt neu einsteigen bzw nach 6 Jahren erneut einsteigen...erlebe ich dann die Geschichten von damals alle noch mit? Ich möchte nicht mit einem High End Char einsteigen, sondern bei 0.
      • Von OldShatterhand Mitglied
        Zitat von Celinna
        Malgus geht ja noch ich fand die ganze Story um den Imperator valkorion und die ewige flotte total lahm. Einschlafen pur
        Wobei Arcann als Figur sehr interessant war, in Kombination mit dem Schicksal seines Bruders Thexan. Ich hab es später sogar geschafft, Arcann auf die helle Seite zu ziehen.

        Was das Spiel selbst angeht, hab ich vor einiger Zeit damit aufgehört. ---> https://forum.pcgames.de/...

        Zwischenzeitlich immer mal wieder 60-Tage Abos abgeschlossen und nochmal reingeschaut, aber nicht mehr groß motiviert seitdem.
      • Von Weedotastisch Gelegenheitsspieler/in
        Ich fand das saugeil. Wir haben damals so ne RP Gilde gegründet und ich war so Jedi-Heiler (die waren damals noch voll OP).

        Mich haben se mit den Fertigkeiten verloren. Ich mag die klassischen Bäume, wie bei Diablo 1&2 oder WoW. Die haben das dann unnötigerweise umgewandelt. Ansonsten hätte ich da öfters als bei WoW Klassik den Account reaktiviert und nochmal ne Runde gezockt.
      • Von Celinna Anfänger/in
        Malgus geht ja noch ich fand die ganze Story um den Imperator valkorion und die ewige flotte total lahm. Einschlafen pur
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