Nichts für Profis

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Test Florian Stangl - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

ANFÄNGERFEHLER Auch bei den American Open spielt der Gegner grottenschlecht. Mitten im Feld bleibt er stehen und bestaunt unseren unerreichbaren Passierball. ANFÄNGERFEHLER Auch bei den American Open spielt der Gegner grottenschlecht. Mitten im Feld bleibt er stehen und bestaunt unseren unerreichbaren Passierball. Pünktlich zu den French Open versucht Cryo, eine vernünftige Tennissimulation auf den Markt zu bringen. Gelingt ausgerechnet den Render-Adventure-Spezialisten, woran schon viele andere gescheitert sind?
Ja, denn in Ermangelung von Konkurrenz ist Roland Garros 2000 die derzeit beste Tennissimulation. Besonders optisch überzeugt das Spiel. Die Animationen der Akteure sehen realistisch aus und auch die Plätze vermitteln durch Details wie die Anzeige für die Aufschlaggeschwindigkeit Tennis-Atmosphäre. Leider weist die Simulation einige Schwächen auf, die den Spielspaß deutlich trüben: So werden zum Beispiel Bälle auf der Linie konsequent als Fehler gegeben und die Zuschauer applaudieren nicht bei Assen. Das größte Manko sind allerdings die Computergegner, die selbst im höchsten von drei Schwierigkeitsgraden wie Anfänger spielen. Etwas gewöhnungsbedürftig ist die Steuerung: Mit einer Taste bestimmen Sie die Länge des Balls, während die Pfeiltasten Richtung und Art des Schlages festlegen. Im Mehrspielermodus kommt mit gleichwertigen Gegnern der größte Spielspaß auf.

Wertung zu Roland Garros 2000 (PC)

Wertung:

7.0 /10

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