Rift im Test: PvP-Gefechte, Instanzen, Crafting, Gilden

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Test Stefan Weiß - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Rift im PC Games-Test: Seit kurzer Zeit hat die Fantasy-Welt Telara für Online-Rollenspieler geöffnet. Unser Test von Rift zeigt, wie sich Rift nach dem Launch schlägt und wo die Entwickler noch Patch-Arbeit vor sich haben.

Ausbaufähig: PvP-Gefechte, Instanzen, Crafting, Gilden
Damit die Abwechslung nicht auf der Strecke bleibt, bietet Rift entsprechend weitere Inhalte. Etwa wie die PvP-Gefechte für zwischendurch, in instanzierten Schlachtfeldern inszeniert, so wie es auch in World of Warcraft oder Guild Wars üblich ist. Die Kloppereien mit anderen Spielern bieten keine spektakulären Neuerungen, funktionieren aber durchweg gut und sind kurzweilig. Auch die ersten Instanzen, die wir bislang erlebt haben (pro Questregion gibt es mindestens ein solches Verlies) haben uns Spaß gemacht, lassen allerdings das letzte Quäntchen Klasse vermissen. Jäger und Sammler toben sich beim recht simpel gehaltenen Handwerkssystem aus oder suchen die Welt nach versteckten Artefakten ab, um vollständige Sammlungen gegen Belohnung einzutauschen.

Für Gilden gibt es ein eigenes Erfolgs-System, das zusätzliche Talente freischaltet, bislang vermissen wir jedoch noch Details wie zum Beispiel eine Gildenbank. Auch beim Raid-Content für High-Level-Charaktere geht sicher noch mehr. So gibt es derzeit es nur eine Raid-Instanz gegen den mächtigen Drachen Grünschuppe. Da es jedoch insgesamt sechs solcher Drachenviecher gibt, die auch stets in der Story thematisiert werden, darf man sich schon auf weitere Raid-Instanzen freuen. Daneben gibt es noch sechs so genannte Rift-Raids. Diese lösen die Spieler selbst mithilfe von speziellen Gegenständen in den High-Level-Gebieten aus. Neben der eigentlichen Raid-Gruppe dürfen auch zusätzliche Spieler an einem solchen Event teilnehmen, die wertvolle Beute bleibt jedoch der auslösenden Raid-Gruppe vorbehalten, alle übrigen Teilnehmer erhalten die bei Riss-Ereignissen üblichen Tauschgegenstände. Ein so großes Content-Loch wie einst bei Age of Conan gibt es daher nicht, wenngleich sich das Questangebot für hochstufige Charaktere durchaus noch verbessern ließe.

Bildergalerie

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  1. Seite 1 Rift im Test: Einleitung, Spielwelt, Quests
  2. Seite 2 Rift im Test: Events, Talentsystem
  3. Seite 3 Rift im Test: PvP-Gefechte, Instanzen, Crafting, Gilden
  4. Seite 4 Rift im Test: Das könnten die Entwickler noch verbessern
    • Kommentare (8)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von goassara NPC
        Habe nach knapp einen Monat einen Lvl 50 Schurken, einen Lvl 30 Krieger und Lvl 15 Kleri und Mage. Jetzt habe ich das Spiel vorerst gekündigt, weil es ist einfach Wow Classic viel zu ähnlich. Es wurden zwar ca. 40% der wichtigsten Wow Addons integriert, aber es fehlt z.B. sowas wie Omen oder Recount ( Recount deshalb, weil man absolut keinen Plan hat, welche DD Skillung wieviel Schaden macht ). Auch eine Anzeige wieviele der Gegenstände in meinem Inventar auf der Bank oder bei anderen Chars vorhanden sind wäre komfortabel fürs Crafting.
        Dass man die letzten Levelabschnitte ohne Quests auskommen muss, werden nur Spieler bemerken die extrem schnell leveln und somit keinen Erholungsbonus haben.
        Bei meinem Lvl 50er waren das ca 30% die ich ohne Quests machen musste, hatte den aber in knapp 2 Wochen hochgespielt.
        Alles in allem kann ich sagen: Wer was völlig anderes als Wow sucht, ist hier falsch. Ein nettes Spiel, das für 1 - 2 Monate eine "über 80" Wertung verdient, aber es fehlt definitiv noch der Feinschliff und attraktiver Lvl 50 Inhalt.
      • Von goassara NPC
        Habe nach knapp einen Monat einen Lvl 50 Schurken, einen Lvl 30 Krieger und Lvl 15 Kleri und Mage. Jetzt habe ich das Spiel vorerst gekündigt, weil es ist einfach Wow Classic viel zu ähnlich. Es wurden zwar ca. 40% der wichtigsten Wow Addons integriert, aber es fehlt z.B. sowas wie Omen oder Recount ( Recount deshalb, weil man absolut keinen Plan hat, welche DD Skillung wieviel Schaden macht ). Auch eine Anzeige wieviele der Gegenstände in meinem Inventar auf der Bank oder bei anderen Chars vorhanden sind wäre komfortabel fürs Crafting.
        Dass man die letzten Levelabschnitte ohne Quests auskommen muss, werden nur Spieler bemerken die extrem schnell leveln und somit keinen Erholungsbonus haben.
        Bei meinem Lvl 50er waren das ca 30% die ich ohne Quests machen musste, hatte den aber in knapp 2 Wochen hochgespielt.
        Alles in allem kann ich sagen: Wer was völlig anderes als Wow sucht, ist hier falsch. Ein nettes Spiel, das für 1 - 2 Monate eine "über 80" Wertung verdient, aber es fehlt definitiv noch der Feinschliff und attraktiver Lvl 50 Inhalt.
      • Von matzep1428 Anwärter/in
        Ihr solltet auch mal erwähnen, das das PvP total daneben ist....Balance für den.......Pyro steht in seinem Feld und Feuerball...Feuerball...Feuerball und tschüss.......Schurkenklasse bringt nix, kleris besser auf damage.......Mage hat gefühlt ne Rüssi wie nen Panzer, Pyro kann seine Feuerbälle in alle richtungen spammen, brauch sich nicht drehen, nix.....Bei uns auf Feenring sind nach dem Freimonat gefühlt 50% abgehauen und Leute in meiner Friendlist werden immer weniger.

        Für Pve mag es ein Tolles Spiel sein aber als PvP spieler ist es nichts.
      • Von Rylah2 Stille/r Leser/in
        Es sollte eine Regel geben, dass Tests zu MMOs nicht vor Ablauf von 3 Monaten und wenn die Tester das tatsächliche Endspiel erlebt haben verfasst werden.

        Rift ist kein schlechtes Spiel, aber beileibe auch kein 88% Titel.

        PvE: Leveln zu einfach, Normal-Instanzen zum Einschlafen leicht, Experten-Instanzen zum Einschlafen langwierig (aber nicht schwerer - einfach nur mehr Leben bei den Mobs). Rifts sind eigentlich eine gute Idee, aber zum Teil schlampig designt und sie werden nach einer Weile ebenso interessant wie die Instanzen.

        Crafting: Lächerlich einfach aber Glückssache, da man die Marken aus den Dailies und Zufallsdrops für die Highlevel Mats braucht.

        Items: PvP im Vergleich zu PvE lächerlich in den Werten. Nicht schwieriger zu bekommen, aber langwieriger. Einfach nur Zeitverbrennung im Warfronts grinden. Im Vergleich dazu regnet es Epix in den T1/T2 dungeons.

        PvP: Warfronts oder gelegentliches Geganke. Kein Ziel und Sinn im Welt-PvP. Die Warfronts sind anfänglich ganz witzig, Wenn man sie das 500ste mal auf dem Weg zu Rang 6 macht, sind sie einfach nur noch zum Gähnen. Leider ist auch kein join als Raid möglich, so dass es keine Gilden vs. Gilden (oder zumindes Premade gegen Premade) Kämpfe gibt.

        Klassen/Seelen: Nur oberflächlich vielfältig. Faktisch hat man wenig Wahlmöglichkeiten und eine recht kleine Anzahl sinnvoller Builds. Die letzten Patches haben die Wahlmöglichkeiten noch einmal eingeschränkt.. Das wird Gelegenheitsspieler kaum betreffen, aber im Highend (egal ob PvE oder PvP) ist es sehr ärgerlich, da man zu bestimmten Builds gezwungen ist, um am jeweiligen Geschehen auf hohem Niveau teilnehmen zu können.

        Balance: Der Mann, der schon Warhammer in den Abgrund gestürzt hat, darf jetzt bei Trion seinen Fetisch für Feuermagier ausleben und wild in den Klassen herumpatchen, ohne dass ein übergreifender Plan pder auch nur ein grundlegendes Konzept ersichtlich wäre.

        Fazit: Kein schlechtes, aber ein sehr mittelmäßiges PvE MMO mit ungeschickt aufgepfropftem PvP.
      • Von rstaar Gelegenheitsspieler/in
        Zitat von Wamboland
        Die Kollegen von der GS ..

        "Wes' Brot Du isst, des' Lied Du singst!" fällt mir zum Thema GS nur ein. Ohne ordentlich Penunzen wirds da nichts mit einem objektiven Testbericht, wenn die Konkurrenz mehr zahlt.
        Von daher sind die weder Kollegen noch objektiv.
      • Von nolleX Gelegenheitsspieler/in
        Zitat von Wamboland
        Die Kernfrage bleibt eben, wie schnell kann Trion neue Inhalte produzieren. Ich lasse mir schon Zeit und crafte (300, 276, 253) und mache alles was das Spiel bietet (Quests, Inis, PvP, Achievements, Artefakte) und bin nun kurz vor 47. Wenn ich gewollt hätte wäre ich schon locker 50.

        Wenn man die Levelzeit so kurz macht, dann muss man sich bewusst machen das es da bald des nachschub bedarfs, auch wenn der Release Content mit 10 oder 11 Instanzen, 1 Raidinstanz und den Invasionen (die echt Spaß machen mit so 50+ Leuten^^) und Raid Rissen mehr als ausreichend ist.

        Wie man aber sieht arbeiten sie weiter dran und liefern auch schnell Patches und Verbessserungen (das neue Account-Schutz System z.B)

        Die Kollegen von der GS haben ja bemängelt das im hohen Bereich zu wenige Quests sind, das stimmt aber einfach nicht. Dann wurde das nicht richtig gequested oder sie haben Risse, Inis und/oder PvP garnicht genutzt. Wie gesagt ich bin fast 47 und habe noch einiges in Eisenkiefer offen und auch in Shimmersand hab ich gerade die 46er quest fast durch, Stillmoor habe ich noch nicht einmal angefangen.

        Quests gibt es echt genug wenn man normal spielt und nicht irgendwelche Hubs aus lässt.


        Allerdings musst du auch sehen, dass der Großteil erst um die Level 30 ist. Nur viele Headstarter und eben die Hardcorezocker sind schon Level 50 und schlagen sich durch den Endcontent, sind aber eine kleine Minderheit (jedenfalls auf Brutmutter).

        Zudem ist Trion bis jetzt das mit Abstand schnellste Entwicklerteam, was Bugfixes, Patches und Fixes (z.B. Raidbossleben drastisch erhöht etc) angeht.

        Ich bin da sehr guter Dinge, dass die das schaffen, mich lange am Bildschirm zu fesseln

        Es kann zum Beispiel nicht schaden, mal die ganzen Bergketten und Klippen langzulaufen, man findet viele und seltene Artefakte, Grenzsteine mit bis epischem Loot und auch Erfolge sowie ein wunderschönes Panorama

        Bis jetzt passt für mich alles.

        Das mit den wenigen Qs im Endverlauf des Spiels kann ich auch nicht bestätigen.
        Bin Level 43 und hab noch mind. 3 höherstufige Gebiete vor mir...
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