Returnal: Die PC-Version im Test - So müssen Umsetzungen sein!
Auf der PS5 war Returnal ein Vorzeigetitel, nun muss sich der Edel-Shooter auch auf dem PC beweisen. Ein bisschen Sorge hatten wir ja: Läuft das überhaupt noch auf normaler Hardware? Doch im Test wird alles gut: Returnal glänzt mit toller Optimierung, zig Optionen, einer blitzsauberen Steuerung - und ist auch mit Mittelklasse-Hardware zufrieden, wenn man ein paar Abstriche macht.
Nun haben wir so viel Gutes über die Umsetzung erzählt - aber lohnt sich auch das Spiel an sich? Wir sagen: Ja, und wie! Returnal hat nicht nur tolle Grafik zu bieten, es ist auch ein richtig gutes Rogue-like mit hervorragend spielbaren Third-Person-Kämpfen. Darüber hinaus punktet Returnal mit einer spannenden Grundidee, einem unheimlichen Setting und einer finsteren Story, die ganz auf die Heldin zugeschnitten ist: Zu Beginn erlebt ihr, wie die Austronautin Selene eine Bruchlandung auf der fremden Alien-Welt Atropos hinlegt. Dort wird sie schnell von einheimischen Viechern umgebracht - und erwacht prompt wieder an der gleichen Absturzstelle. Schnell lernt Selene, dass sie in einer Art Zeitschleife gefangen ist.
Um Atropos lebendig zu verlassen und zur Erde zurückzukehren, müsst ihr euch nun durch sechs unterschiedliche Zonen kämpfen, in denen am Ende immer ein großer Boss auf seine Abreibung wartet. Mit jedem neuen Spieldurchgang wird das Leveldesign neu zusammengewürfelt, außerdem ändern sich die Waffendrops und Artefakte, die ihr unterwegs findet - dadurch spielt sich jeder Run ein bisschen anders, auch wenn Returnal hier niemals die Vielfalt und Abwechslung eines Binding of Isaac oder die Suchtwirkung eines Hades erreicht. Als Rogue-like ist Returnal also "nur" gut und nie überragend, doch dafür ist die Action von Anfang bis Ende ein Riesenspaß.
Außerdem kann sich Returnal mit seinem beklemmenden Setting und der kryptischen Story weit von der Konkurrenz abheben. Immer wieder erlebt ihr da kurze, verwirrende Rückblicke oder findet verstörende Audio-Aufzeichnungen, die dank der ausgezeichneten Sprecherin ordentlich unter die Haut gehen. Ab und zu betretet ihr sogar ein gruseliges Haus, in dem ihr den wohl unheimlichsten Astronauten der Videospielgeschichte kennenlernt. Die Geschichte besteht aus vielen kleinen und großen Puzzle-Teilen, selbst die Bossgegner oder der Name eures Raumschiffs können wichtige Hinweise sein! Bis man sich die Story daraus halbwegs schlüssig zusammengesetzt hat, dauert es eine ganze Weile, zumal sich die Ereignisse höchst unterschiedlich interpretieren lassen. Housemarque traut den Spielern da einiges zu! Wer gerne miträtselt und sich bis zum versteckten Ende durchbeißt, wird mit einem ungewöhnlichen Story-Erlebnis belohnt, das man so schnell nicht mehr vergisst.
Returnal online kaufen
Wenn ihr wirklich alles über das Gameplay, die Action und die Inszenierung wissen wollt, lest euch bitte unseren großen Test zur PS5-Fassung durch oder schaut euch nochmal unser ausführliches Testvideo an. Und falls ihr bereits losgelegt habt, empfehlen wir euch unbedingt unsere praktischen Einsteigertipps, die viele wichtige Fragen beantworten. In Kürze werden unsere Kollegen von PC Games Hardware auch noch einen ausführlicheren Bericht zur PC-Fassung von Returnal veröffentlichen, den wir euch dann hier verlinken werden. (Update: Hier gibt es schon eine erste Einschätzung von PCGH.) Die PC-Fassung von Returnal kostet 60 Euro und liegt damit zehn Euro unter dem Einstiegspreis auf der PS5. Die PC-Version wird über Steam oder im Epic Store verkauft.

GPU wird nicht korrekt ausgelastet, vermutlich wieder ein Flaschenhals bei der CPU. Und es gibt WIEDER Ruckler, obwohl vorher Shader kompiliert werden. Das Framepacing ist merklich durcheinander (vielleicht vom Asset- oder Map-Streaming). Bin mir sicher, dass das Digital Foundry ebenso bestätigen werden.
Man braucht generell viel mehr Leistung aus jeder Komponente am PC im Verhältnis.
- Grafikkarten finde ich besonders spannend, weil es da einmal quer durch den Gemüsegarten geht. Von der GTX 1650 bis zur GTX 3080 ist da in den "oberen" Prozenten alles dabei. Natürlich zieht man irgendwann als Entwickler die Grenze, aber wie man sieht, sind die Leistungsunterschiede gewaltig.
Die 70er machen gerade einmal 10% aus und die 80er nur 5%.
Die 90er Reihe liegt unter 1% und spielt quasie keine Rolle.
Und es ist fast schon erschreckend wie wenig AMD Grafikkarten vertreten sind und NVidia dort die Liste dominiert.
Somit, wie viel Gewicht kann man dieser Umfrage zuordnen? Die zahlen wirken doch sehr überraschend.
Auch ist alles extrem bunt durchgemischt, am meisten ist die 1650 ( 6,04% ) und die 1060 ( 5,1% ) vertreten und überraschend folgt das 3060 Laptop Modell ( 4,3% ), sogar kurz vor der 2060 ( 4,22% ) und 1050 Ti ( 4,2% ).
Mal schauen wie das in einem Jahr aussieht. %)
Und den Titel "Guru" hab ich nicht erfunden. ^^
Ich finde die ganzen Informationen die Steam zur Verfügung stellt eigentlich immer recht interessant und schaue dort gern mal vorbei.
Und den Titel "Guru" hab ich nicht erfunden. ^^
Wie hier bereits von jemanden erwähnt, bremst sich der PC eher selbst aus.
Bin auch der Meinung, dass jede neue Konsolengeneration sogar dafür sorgt, dass die Fortschrittsprünge etwas größer ausfallen. Durch die Konsolen wird eine gewisse Basis mit ner Mindestleistung aufgebaut, die etwas über der des Durchschnitt-PCs liegt.
Zu Beginn einer Konsolengeneration lag die Leistung einer Konsole meist immer über einen Durchschnitts-PCs und kurbelte damit die Anforderungen hoch.
Zum Ende hin lag sie aber darunter und bremste die Spiele in ihren Möglichkeiten eher wieder aus. Schau dir einfach mal in 2 Jahren den Durchschnitts-PC an und wie er dann gegen die PS5 abschneidet.
Aber ja, das ganze hat sich derzeit eher verschärft.
1. Hardware, vorrangig Grafikkarten, sind zu kostspielig geworden. Wodurch Entwickler gezwungen sind ihre Spiele besser zu optimieren. In einer besseren Optimierung sehe ich keinen Nachteil, im Gegenteil das ist immer besser.
2. Und die Grafikunterschiede sind von Generation zu Generation nicht mehr so deutlich und liegen nun eher im Detail.
3. Mit den neueren Konsolen kam es eher auf Features an, z.B. die extrem schnellen Ladezeiten der PS5 oder Sachen wie Bewegungssteuerung oder haptisches Feedback, u.s.w.
@Features:
Die wichtigste Entwicklung sehe ich derzeit in DirectStorage (Hardware) und neuen Softwaretechniken wie z.B. Naninte Foliage (Unreal Engine 5). Und mal ehrlich, dann sind wir auf einem grafischen Stand, der kaum Wünsche offen läßt. Außer halt immer noch extrem aufwendige und aktuell oft wenig unterstützte Dinge wie Physik, Wasser, Gegner-Ki, Simulationen, u.s.w.