Red Faction: Armageddon im Test – Die negativen Aspekte, Fazit und Wertung
Red Faction: Armageddon erscheint in genau einer Woche. PC Games hat den neuen Shooter vom Publisher THQ ausführlich getestet und zeigt, ob der nächste Teil der Action-Reihe sein Geld wert ist.
Quelle: THQ
PC Games testet Red Faction: Armageddon. Auf dieser Seite gibt es die negativen Aspekte auf einen Blick.
Blasse Charaktere, dürftige Geschichte
Zwar erzählt Armageddon seine Geschichte mit vielen Zwischensequenzen und per Funk geführten Dialogen, dennoch entfaltet die Handlung nur selten emotionale Wucht. Größtenteils erfüllt sie eine Alibifunktion, was auch eine zutreffende Einschätzung hinsichtlich der Charaktere ist. Speziell zu Beginn fiel es uns schwer, uns mit Darius zu identifizieren; erst später gewinnt der Held durch manch eine lässige Bemerkung an Profil. Selbiges lässt der Sektenanführer Hale über die gesamte Spielzeit vermissen; seine Rolle als Feindbild Nummer eins kann er zu keinem Zeitpunkt mit Leben füllen.
Wenige Gegnertypen, Schwächen im Leveldesign
Das Leveldesign von Armageddon weist so manche Schwachstelle auf; viele Abschnitte wirken gestreckt. Vor dem großen Endkampf etwa ballert ihr euch in einer ausgedehnten Höhle durch Horden von Außerirdischen; das artet in Fleißarbeit aus. Die Flugsequenz an Bord eines Gleiters schränkt derweil die Bewegungsfreiheit stark ein und ist wegen der von allen Seiten feuernden Widersacher auch noch frustrierend knifflig. Zudem arten die Szenen am Steuer der Fahrzeuge teilweise in stupides Dauerfeuer aus.
Die Kämpfe zu Fuß verlieren wegen der tollen Schießeisen zwar nie ihren Unterhaltungswert; dennoch stört der Umstand, dass es nur drei Bossgegner gibt – und einer davon kommt gleich mehrmals vor. Das gilt übrigens auch für die Standard-Aliens: Nach einer Weile öden die immer gleichen Feindtypen euch garantiert an, besonders weil das Design der Außerirdischen nicht besonders originell ist.
Kleine Balancing-Probleme
Armageddon benutzt ein Speichersystem, das der Konsolenherkunft des Spiels geschuldet ist: Ihr dürft jederzeit speichern, allerdings startet ihr immer an den zuletzt passierten Checkpoint, wenn ihr das Spiel anschließend ladet. Weil diese Speicherpunkte manchmal unglücklich gesetzt sind, entsteht ab und zu Frust. So kann es schon mal passieren, dass ihr an einer Stelle zwei große Zwischengegner auf einmal besiegt, aber zwei Meter weiter ein einzelner Standard-Außerirdischer eurer Spielfigur den Garaus macht. Wenn ihr dann den alten Spielstand ladet, versetzt euch das Spiel zurück an die Stelle vor dem Bosskampf.
Bei anderen Gelegenheiten fällt Armageddon zu einfach aus: Auf dem normalen Schwierigkeitsgrad sind Magnetgewehr und Spezialfähigkeiten zu mächtig und erfahrene Spieler kommen nur selten ins Schwitzen. Glücklicherweise bietet das Spiel auch zwei höhere Schwierigkeitsgrade an.

Doch im Allgemeinen muss ich sagen, dass ich mit RFA mehr Spaß hatte als mit Dead Space 2...
Allerdings ist keinem der beiden Spiele ein vernünftiges Ende gelungen, was natürlich ziemlich schade ist.
---> wer also auf Physik-Spielereien wie in Half-Life 2 oder Bad Company steht und keinen großen Wert auf eine packende Geschichte legt, der sollte sich RFA nicht entgehen lassen
Ups, tut mir Leid, den Beitrag habe ich trotz eingeschalteter E-Mail-Benachrichtung total übersehen. Zu deiner Frage: Nein, das Spiel ist kein einziges Mal abgestürzt. Wir hatten allerdings auch nicht die Verkaufsversion da, sondern eine fertige Steam-Testfassung.
Leider ist es so das es KEINEN KOOP MODUS GIBT! Sondern einen 4 Spieler Survival Modus. Wer denkt er könne die Kampagne zusammen spielen wie ich hat falsch gedacht ! :-(
Habs mir auch grad bei Steam geholt und es würde nen Riesenspaß machen...wenn es nicht alle 15-20 min ohne Grund abstürzen würde. Bei Checkpoint-Saves ist das ein sehr nerviges Verhalten.....
@PC-Games-Tester: Ist euch das Spiel kein einziges Mal abgeraucht?