Red Faction: Armageddon im Test – Die positiven Aspekte
Red Faction: Armageddon erscheint in genau einer Woche. PC Games hat den neuen Shooter vom Publisher THQ ausführlich getestet und zeigt, ob der nächste Teil der Action-Reihe sein Geld wert ist.
Quelle: THQ
PC Games testet Red Faction: Armageddon. Auf dieser Seite stellen wir die positiven Aspekte des Action-Shooters vor.
Spaßiges Waffenarsenal
Im Kampf gegen die Aliens steht euch neben Standardwaffen wie Schrotflinte und Maschinengewehr auch eine Reihe von innovativen Knarren zur Verfügung. Singularitätsgranaten etwa erzeugen schwarze Löcher, die alles in
ihrer Umgebung anziehen, bevor sie explodieren. Der Plasmastrahler gleitet durch Stahl wie ein heißes Messer durch Butter und kappt Stützpfeiler von Wachtürmen im Nu. Auch ein Scharfschützengewehr ist enthalten: Mit dem Rail Driver visiert ihr Opponenten durch Wände hindurch an.
Die größte Ehre gebührt aber dem Magnetgewehr. Diese Waffe benötigt keine Munition: Der erste Schuss markiert einen Gegner oder einen Teil der Umgebung. Der zweite Schuss legt fest, wohin das ausgewählte Objekt mittels Gravitation gezogen werden soll. So tackert ihr Aliens und Hales Anhänger an Wände oder lasst Gebäude über ihnen zusammenfallen. Wenn die Feinde mit panisch wedelnden Gliedmaßen an euch vorbei sausen und in vollem Tempo an der nächsten Felswand aufklatschen, fühlt ihr euch förmlich trunken vor Macht.
Schöne Idee: Wer Armageddon durchspielt, schaltet den sogenannten Plus-Modus frei. Darin dürft ihr bei einem zweiten Durchgang von Beginn an auf alle Schießeisen zurückgreifen und mit erspielten Punkten weitere Gewehre freischalten. Die skurrilste dieser Extrawaffen ist ohne Frage Mr. Toots, ein Einhorn, das explosive Regenbogenstrahlen aus seinem Hinterteil verschießt.
Nützliche Spezialfähigkeiten
Ähnlich viel Bums wie das Magnetgewehr besitzt die Nanoschmiede. Dieses Hightech-Spielzeug an Darius' Unterarm repariert in der Standardausführung alle Objekte in der Nähe. Ihr könnt also nach Herzenslust die Umgebung verwüsten; mit der Nanoschmiede baut ihr anschließend alles wieder auf, etwa zerstörte Deckungsmöglichkeiten, zusammengebrochene Treppen oder für eine Mission wichtige Generatoren.
Ihr volles Potenzial entfaltet das Gerät aber erst, wenn ihr es an einer der über die Levels verteilten Upgrade-Stationen aufrüstet. Als Währung kommt dabei sogenannter Barschrott zum Einsatz, den ihr in blauen Kanistern oder in den Ruinen zerstörter Gebäude findet. Neben passiven Boni wie mehr Gesundheitspunkten oder einer kürzeren Aufladezeit der Nanoenergie aktiviert ihr so auch Spezialangriffe: Der Druckstoß schleudert Gegner weg, der Berserkermodus erhöht Darius' Feuerrate sowie Widerstandskraft, die Schutzhülle hält feindliche Schüsse auf und bei aktivierter Schockwelle schweben anvisierte Widersacher hilflos in der Luft. Die Fähigkeiten haben alle ihre Berechtigung und sind im Kampf oft Gold wert, wenn mehrere Feinde auf einmal in eure Richtung marschieren.
Gut ins Spiel eingebundene Physik
Schon das erste Red Faction machte durch eine aufwendige Physik-Engine von sich reden. Serientypisch gibt es auch in Armageddon spektakuläre Zerstörungseffekte zu sehen. Zwar dürft ihr die Landschaft selbst nicht deformieren; alle von Menschenhand geschaffenen Objekte lassen sich jedoch einreißen. Das sorgt besonders in Zusammenhang mit dem Magnetgewehr für beeindruckende Szenen, in denen große Teile der Levelarchitektur über den Bildschirm fliegen. Gut: Anders als in Guerrilla fordert euch das Spiel nur selten explizit dazu auf, Gebäude zu zerstören. Stattdessen liegt es meistens in eurem eigenen Ermessen, ob ihr die Umgebung verwüsten möchtet oder nicht.
Ordentlicher Umfang, viel Abwechslung
Die Kampagne beschäftigt euch rund zehn Stunden lang. Trotz des vermeintlich eintönigen Höhlenszenarios ist es den Entwicklern gelungen, in dieser Zeit für optische und spielerische Abwechslung zu sorgen: Euer Weg führt euch aus den unterirdischen Siedlungen an die windumtoste Oberfläche des Mars und wieder zurück. Von Zeit zu Zeit steigt ihr dabei in Fahrzeuge und ballert mit den Bordkanonen riesiger Kampfläufer oder flinker Exoskelette um euch. Sogar eine Flugeinlage in einem Senkrechtstarter ist enthalten. Langeweile kommt dabei nicht auf!
Ansprechende Präsentation
Red Faction: Armageddon erscheint auch für PlayStation 3 und Xbox 360. Die PC-Version ist jedoch keine simple Portierung, sondern hat von den Entwicklern allem Anschein nach besondere Aufmerksamkeit erhalten. Die Grafik unterstützt DirectX 11 und geizt nicht mit knallbunten Effekten. Zusammen mit der tollen englischen Sprachausgabe (wahlweise mit deutschen Untertiteln) ergibt sich eine stimmige Inszenierung – speziell das Gezänk zwischen Darius und der Computerstimme Sam gefiel uns.
Chaotischer Spaß im Zerstörungsmodus
Wer nach der Kampagne noch Appetit auf Vandalismus hat, den beglückt Armageddon mit dem Zerstörungsmodus. Dort habt ihr 60 Sekunden Zeit, um eine vorgegebene Punktzahl an Sachschäden zu erreichen. Zu diesem Zweck reißt ihr Gebäude ein, indem ihr Benzinbehälter in die Luft jagt oder Türme mit dem Plasmastrahler zersägt. Wenn ihr den Highscore knackt, schaltet ihr die nächste Karte frei. Mit fünf Maps ist die Auswahl zwar stark eingeschränkt, dennoch ist die hemmungslose Zerstörungsorgie ein großer Spaß.

Doch im Allgemeinen muss ich sagen, dass ich mit RFA mehr Spaß hatte als mit Dead Space 2...
Allerdings ist keinem der beiden Spiele ein vernünftiges Ende gelungen, was natürlich ziemlich schade ist.
---> wer also auf Physik-Spielereien wie in Half-Life 2 oder Bad Company steht und keinen großen Wert auf eine packende Geschichte legt, der sollte sich RFA nicht entgehen lassen
Ups, tut mir Leid, den Beitrag habe ich trotz eingeschalteter E-Mail-Benachrichtung total übersehen. Zu deiner Frage: Nein, das Spiel ist kein einziges Mal abgestürzt. Wir hatten allerdings auch nicht die Verkaufsversion da, sondern eine fertige Steam-Testfassung.
Leider ist es so das es KEINEN KOOP MODUS GIBT! Sondern einen 4 Spieler Survival Modus. Wer denkt er könne die Kampagne zusammen spielen wie ich hat falsch gedacht ! :-(
Habs mir auch grad bei Steam geholt und es würde nen Riesenspaß machen...wenn es nicht alle 15-20 min ohne Grund abstürzen würde. Bei Checkpoint-Saves ist das ein sehr nerviges Verhalten.....
@PC-Games-Tester: Ist euch das Spiel kein einziges Mal abgeraucht?