Rampage - Big meet Bigger: Filmrezension zur actiongeladenen Spieleverfilmung

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Szenenbild "Rampage - Big meet Bigger" : George brüllt
Quelle: Warner

In dem klassischen Videospiel Rampage aus dem Jahre 1986 konnte man als Riesenaffe George, Monster-Echse Lizzie oder Horror-Wolf Ralph beliebige amerikanische Städte in Schutt und Asche legen und dafür Punkte sammeln. Erfreulicherweise weicht die Verfilmung von Karambolage-Spezialist Brad Peyton (San Andreas) nicht sonderlich von der Vorlage ab: Drei genetisch mutierte Riesenmonster verprügeln einander in der Innenstadt von Chicago und bringen dabei allerlei Hochhäuser zum Einsturz. Ex-Wrestler Dwayne "The Rock" Johnson versucht mit Hilfe einer sexy Genetikerin (gespielt von Naomie "Moneypenny" Harris), das Schlimmste zu verhindern.

Anfangs ist der fiese Riesengorilla noch ein ganz normaler Affe namens George, er lebt in einem Wildpark in San Diego und ist bestens mit dem muskelbepackten Primatenforscher Davis Okoye (Johnson) befreundet. Bis unvermittelt eine experimentelle Raumstation im erdnahen Orbit von einer Riesenratte kaputtgemacht wird und die brandgefährlichen Gene - kindgerecht als grüner Nebel dargestellt - in die Atmosphäre gelangen und George infizieren. Und nicht nur ihn: Auch ein Wolf und ein Krokodil atmen den grünen Dunst ein und verwandelt sich nun logischerweise in gigantische, aggressive Mutanten. Die US-Army will die drei Monster einfach mit einer riesigen Bombe plattmachen, aber Okoye ahnt, dass in George noch Gutes steckt - er will seinen Freund retten.

Die Story und Dialoge sind nur unwesentlich anspruchsvoller als man das aus ähnlich gestrickten B-Filmen der 1950er-Jahre oder etwa der Godzilla-Reihe kennt. Die Effekte sind streckenweise gewöhnungsbedürft, in anderen Stellen wiederum absolut hervorragend. Rampage (jetzt kaufen 8,99 € ) ist wie ein Cheeseburger mit Fritten - völlig sinnentleerte Kalorien, aber irgendwie auch lecker. Anders ausgedrückt: Regisseur Peyton liefert hier Junk-Food fürs Kino, unfassbar hektisch und albern, wie von einem zappeligen Kleinkind inszeniert. Aber der Film macht auch Spaß, und nicht gerade wenig. Rampage ist eine rasante Achterbahnfahrt, die sich glücklicherweise nicht allzu ernst nimmt, und die ihre gigantische Zerstörungswut und tolldreiste Albernheit mit einer ordentlichen Prise Selbstironie und einigen gelungenen Gags auflockert.

Fazit:
Ein unterhaltsamer, trashiger B-Film. Kein Meisterwerk der Filmkunst, aber durchaus unterhaltsam und mit einem gewissen Charme.

Wertung zu Rampage

Wertung:

7.0 /10
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