Prey Vielmehr sind wir in der Lage, uns mit einem magischen Bogen zurück ins Leben zu kämpfen, außerdem kann unser Geist jederzeit seinen Körper verlassen. Das ist nun mal wirklich klasse, denn so können Sie sich fast unsichtbar an Gegner heranschleichen und sie mit dem Bogen malträtieren. Noch besser: Die Entwickler nutzen das Feature auch für einige sinnvolle, ja innovative Rätselaufgaben, etwa wenn Sie als Geist durch ein Energiefeld schlüpfen, um es auf der anderen Seite zu deaktivieren. Einfaches Prinzip, großer Spaß!

Schwerkraft? Was ist das?

Sie laufen an Wänden entlang, trennen auf Wunsch den Geist von Ihrem Körper und sind obendrein unsterblich. Kurz gesagt: Tommy hat so viele coole Tricks drauf, dass man sich bereits in der ersten Spielstunde fragt: Halten die Entwickler das durch? Haben sie noch genügend Ideen für den Rest des Spiels? Oh ja, sie haben! Die vielleicht verrückteste davon ist die Beeinflussung der Schwerkraft: In vielen Räumen sehen Sie leuchtende Buttons an Decken und Wänden, die Sie per Schuss aktivieren. Je nachdem, in welche Richtung der Button zeigt, ändert sich die Graviation - als würde sich der Raum um 90 oder 180 Grad drehen.

Zunächst ist man verwirrt - Protagonist Tommy übergibt sich sogar. Aber das Kunststück von Prey liegt in seiner fairen Lernkurve: Die ersten ein bis zwei Stunden werden Sie genüsslich und behutsam in solche frischen Ideen und Mechanismen eingeführt - Berührungsängste kommen da gar nicht erst auf. Auch ist das Ändern der Schwere die Basis einiger Rätsel - wenn Sie sich etwa in einem würfelähnlichen Gebilde per Gravitationsanpassung einen Weg ins Freie knobeln sollen. Sogar ein (!) Kistenschieberätsel gibt es in Prey: Wenn man auf dem Fußboden keinen Platz zum Anordnen der Kisten hat, ändert man eben die Gesetze der Physik und schiebt die Klötze kurzerhand an der Decke in Stellung.

Das Konzept mit der Schwerkraft ist schlichtweg genial. Doch die Leveldesigner der Human Head Studios treten nach etwa drei Stunden auf die Ideenbremse, der Schwierigkeitsgrad der Rätsel steigt nicht weiter an. Komplizierteres als die beiden oben genannten Beispiele lösen Sie also nicht - da wäre mehr drin gewesen. Es handelt sich aber bei Prey, und hier sollte man auch Verständis zeigen, eben um kein Adventure, sondern um einen Shooter. Ein Ballerfest, bei dem Sie Tonnen von Gegnern mit Schnellfeuergewehr und Raketenwerfer über die Klippe springen lassen. Und geballert, liebe Action-Freunde, wird in Prey eine ganze Menge.

Glühender Pistolenlauf

Prey Während Tommy sich durch das Raumschiff - die Bösewichter nennen es "Sphäre" - kämpft, nimmt er fünf weitere Waffen mit jeweils zwei Schussmodi auf. Die meisten der Schießprügel sind matschig und organisch, das versteht sich. Etwa das Maschinengewehr, welches aus einem scheußlichen Rüssel Granaten verschießt. Oder die Säurekanone, ein glibbriges Pendant zur Schrotflinte.

Anstelle üblicher Handgranaten schleppen Sie ein krebsähnliches Tier mit sich herum, dem man zunächst die Gliedmaßen abreißt, bevor es sich als hochexplosives Wurfgeschoss entpuppt. So cool die Waffen auch sind - ein paar mehr hätten es ruhig sein dürfen. Den Mangel entschädigt zum Teil die Wurmkanone: Sie laden das Gerät mit verschiedenen Munitionstypen und setzen es auf diese Weise als Plasmagewehr, Eiswerfer, Schockkanone oder extrem verheerende Strahlenwaffe ein. Da sich immer nur ein Munitionstyp gleichzeitig laden lässt, ist man oft gezwungen, sich für die wirklich passende Schussvariante zu entscheiden.

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    • Kommentare (2)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Rising-Evil Mitglied
        also irgendwie komme ich mit diesen Spielen von id Software nicht wirklich zurecht...
        Quake 4 war nicht wirklich gut ,da es in der deutschen Version einfach zu arg geschnitten ist
        (Allerdings habe ich auch nur 1 Stunde gespielt)

        Doom 3 hab ich 15 Minuten gespielt, danach aufgehört (Das soll Horror sein? Da ist Dead Space um Längen besser)

        Prey war anfangs gut, keine Frage, aber auf Dauer waren es zu wenig Gegnertypen und die Umgebung geizt extrem mit Abwechslung

        Echten Spielspaß wie bei Spieleperlen wie Far Cry, Half-Life 2, Portal, Mirrors Edge u. einigen anderen , empfand ich zu keiner Zeit
      • Von Rising-Evil Mitglied
        also irgendwie komme ich mit diesen Spielen von id Software nicht wirklich zurecht...
        Quake 4 war nicht wirklich gut ,da es in der deutschen Version einfach zu arg geschnitten ist
        (Allerdings habe ich auch nur 1 Stunde gespielt)

        Doom 3 hab ich 15 Minuten gespielt, danach aufgehört (Das soll Horror sein? Da ist Dead Space um Längen besser)

        Prey war anfangs gut, keine Frage, aber auf Dauer waren es zu wenig Gegnertypen und die Umgebung geizt extrem mit Abwechslung

        Echten Spielspaß wie bei Spieleperlen wie Far Cry, Half-Life 2, Portal, Mirrors Edge u. einigen anderen , empfand ich zu keiner Zeit
      • Von blacktrigger NPC
        Prey hat Vorarbeit geleistet für Spiele wie Portal&co.
        Speziell die organischen Waffen sind klasse.
        Sehr zu empfehlen.
      Direkt zum Diskussionsende
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