Pragmata Preview: Kampfsystem, die Spielwelt & das Duo
Mit Pragmata bringt Capcom eine neue Spieleserie auf den Markt! Zwischen hacken und ballern gibts auch genug Platz für Menschlichkeit - mit einem Androiden. Wir durften Pragmata eine halbe Stunde spielen und sagen euch, wie es sich spielt!
Flüssige Action!
Am Ende der Anspielsession durften wir es noch mit so einem Boss aufnehmen. Der war gar nicht einmal so einfach!
Der riesige Roboter hat verschiedene Attacken zur Verfügung, denen wir alle mithilfe von Dashes oder einfachem Rennen ausweichen müssen. Dabei werden die Zonen, auf die er Raketen schießt, mit einem Indikator auf dem Boden angezeigt. So haben wir einen kurzen Zeitraum, um auf die Angriffe zu reagieren. Dazu dasht der Boss gerne einmal hin und her und versucht, uns mit seinem Metallkörper zu erwischen.
Quelle: PC Games
Beim Boss regnet es förmlich Attacken!
Zum Glück werden alle der Attacken großzügig angekündigt, so können wir eigentlich auf alles in einem fairen Zeitraum reagieren, obwohl speziell der Bosskampf eine recht hohe Geschwindigkeit hat. Das kommt aber auch daher, dass wir in den Kämpfen immer etwas zu tun haben. Entweder wir weichen aus, hacken, stellen Fallen oder schießen. Das macht die Kämpfe aber auch unglaublich spannend! Es gibt eben immer etwas Sinnvolles zu tun.
Und so ein Stun mit der Stase-Sphäre, auf den ein erfolgreicher Hack folgt, nach dem wir dann aus nächster Nähe mit der Shotgun auf einen Gegner ballern, ist wirklich unglaublich befriedigend. Das hohe Pensum an Aktionen wird dazu durchgehend von einem spacigen Techno-Soundtrack begleitet, der uns förmlich anfeuert, schnell zu spielen.
Dieser flotte Gameplay-Flow hat sich schon in der halben Stunde ergeben und wir wollen unbedingt mehr davon!
Die Raumstation
Mehr wollen wir übrigens auch von der Raumstation sehen. Dort konnten wir nämlich einige Überbleibsel von Menschen finden. Neben klassischen Laboren lasen sich dort auch Wohnräume finden, was natürlich besonders interessant ist. In denen gibt es auch über Notizen Hinweise darauf, wie das alltägliche Leben in der Raumstation wohl war.
In den Räumen konnten wir beispielsweise eine Anleitung für das Benutzen von REM-Chips finden. Mit diesen lassen sich wohl alle möglichen Gegenstände projizieren und auch materialisieren, beispielsweise Schränke, Stühle oder Tische. Dazu gab es sogar noch eine Notiz, in der stand, dass selbst das Essen in der Kantine der Raumstation so erschaffen wird. Viel mehr konnten wir zwar noch nicht herausfinden, das klingt doch aber doch schonmal ganz interessant.
Quelle: Capcom
Das "Vater-Tochter"-Duo ist schon ziemlich süß zusammen.
Bei dem ganzen High-Tech-Sci-Fi-Kram haben wir uns aber gefragt, ob das alles nicht vielleicht in einem Traum spielt. Im Trailer, der dieses Jahr herauskam, wird diese erschaffende Technologie auch schon thematisiert. Dort wird immer wieder von einer Umformung der Linie von Traum und Realität gesprochen. Außerdem heißen die Chips, die zum Erschaffen von Gegenständen benötigt werden, REM-Chips.
REM steht in der Biologie für Rapid-Eye-Movement, im Bezug auf Schlaf, wenn unsere Augen sich unter den geschlossenen Lidern schnell hin- und herbewegen. Das ist die REM-Schlafphase, in der wir sogar am meisten träumen. Also entweder hat die fiktionale Firma Delphi in Pragmata ihr Marketing sehr ernst genommen oder alles, was wir erleben, ist gar nicht so real, wie es scheint.
Das Spiel will uns zwar weismachen, REM steht für Red Earth Rememberance, aber wir vermuten trotzdem, da steckt mehr dahinter. Wir glauben, die Namensüberschneidung ist alles andere als Zufall. Wir sind bei PC Games zwar keine Physik-Experten, aber aus dem Nichts Gegenstände erschaffen zu können, klingt ein wenig unrealistisch für uns.
Meinung
Genauso unrealistisch scheint es, noch bis nächstes Jahr auf Pragmata warten zu müssen. Das ist nämlich mehr als nur vielversprechend! Die Kernmechaniken bereiten jetzt schon unglaublich viel Spaß, die actionlastigen Kämpfe sind anspruchsvoll und gleichzeitig befriedigend, während Papa Hugh und die kleine Diana einfach nur süß zusammen sind.
Die Beziehung der beiden wurde bei der Anspielsession leider nicht groß thematisiert. Trotzdem konnten wir schon erkennen, dass Hugh den kleinen Androiden auf jeden Fall beschützen will und mit ihm redet, als wäre er wirklich ein kleines Mädchen. Wir freuen uns, mehr von Pragmata zu sehen und sind gespannt darauf, wie die ganzen Systeme noch erweitert werden und sich die Dynamik des Duos über den Spielverlauf verändert.
