Pragmata: Grund zur Hoffnung, trotz häufiger Release-Verschiebungen - Game Director klärt auf
Das neue Action-Spiel Pragmata wurde in den letzten Jahren immer wieder verschoben. Jetzt nennt der Game Director die Gründe und gibt überdies auch einen Grund zur Hoffnung.
Schon auf dem PS5-Reveal im Jahr 2020 wurde Capcoms neues Action-Spiel Pragmata zum allerersten Mal gezeigt. In den Jahren danach glänzte der Titel aber vor allem mit Abwesenheit und fiel immer wieder nur durch Verschiebungen auf. 2026 soll Pragmata dann endlich für den PC, die PS5 und die Xbox Series X/S erscheinen.
Wieso es zu den wiederholten Verschiebungen kam, wurde dabei nicht verraten. Genau das haben der Game Director Cho Yonghee und der Proudzent Naoto Oyama jetzt in einem Interview mit The Gamer nachgeholt. Chaotische Zustände hinter den Kulissen waren dabei nicht der Grund, sondern das perfekte Austüfteln des Gameplays.
Pragmata: Deshalb wurde es so oft verschoben
Zur Erinnerung: Pragmata (jetzt kaufen / 53,99 € ) bietet ein wirklich spannendes Gameplay, das auf einen Mix aus kleinen Rätseln und klassischen Shooter-Elementen zusammengesetzt ist. Gegner müssen nämlich erst von der kleinen Androidin Diana gehackt werden, bevor Hauptfigur Hugh ihnen mit Laserwaffen und Schrotflinten einheizen kann. In unserer Vorschau erzählen wir euch, wie sich das spielt.
Das Hacking-Minispiel findet dabei in Echtzeit statt, während ihr knobelt, müsst ihr also auch eure Umgebung im Auge behalten und teilweise unter großem Druck agieren. Den Entwicklern war wichtig, dass dieses spezielle Kampfsystem auch wirklich funktioniert und gut ausbalanciert ist, wie Game Director Cho Yonghee im Interview erklärt:
"Es gab so viele Versuche und Irrtümer und ein Hin und Her, nur um herauszufinden, was funktionieren könnte und was am besten funktioniert."
Die zusätzliche Entwicklungszeit ist also tatsächlich in eine Verbesserung des Spiels geflossen, was den Titel letztlich nochmal interessanter macht. Oft haben Verschiebungen mit Unklarheiten hinter den Kulissen zu tun. Spiele können darunter leiden oder teilweise auch komplett neu gestartet werden. Wenn ein Studio sich aber besonders viel Zeit nimmt, um eine Mechanik zu kreieren, stehen die Chancen zumindest gut, dass sich das auch im fertigen Spiel bemerkbar macht.
Quelle: The Gamer
